„Gothmommy“ ist ein Begriff aus dem Internet, der meistens halb ernst, halb ironisch verwendet wird. Gemeint ist damit eine Frau, die diesen typischen düsteren Goth-Look hat – schwarze Kleidung, auffälliges Make-up, vielleicht ein bisschen Leder oder Netzstrümpfe – und dabei eine Ausstrahlung hat, die irgendwie mütterlich, reif oder dominant wirkt. Nicht im Sinne von tatsächlicher Mutter, sondern eher so: erwachsen, souverän, sexy – und ein bisschen gefährlich.
In Social Media-Kommentaren liest man dann so Sachen wie „I need a gothmommy to ruin my life“, was eher spaßig gemeint ist. Es spielt mit dem Wunsch nach jemandem, der gleichzeitig tröstet und dominiert – mit dunkler Ästhetik und Charisma. Eine Mischung aus dunkler Verführung und emotionaler Geborgenheit, sozusagen.
Der Begriff ist so eine Art moderner Schwärm-Ausdruck für Leute, die auf starke, geheimnisvolle Frauen stehen – irgendwo zwischen Vampirbraut, Domina und cooler großer Schwester.
Selten auch herabsetzend als Schimpfwort verstanden.



