Strommarkt: Auch „Bürger speichern Energie“ ist raus

Der alternative Stromversorger „Bürger speichern Energie eG“ ist raus und teilt über seine Website mit, dass er wegen der Kündigung der Bilanzkreisverträge seine Kunden nicht mehr beliefern kann. Was in dieser Situation wichtig ist, lesen Sie hier.

Beendigung der Stromlieferung zum 02.02.2022

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen wahrscheinlich bereits aus den Medien bekannt ist, haben sich die Energiepreise an der Börse in den letzten Monaten um teilweise über 400% erhöht.

Leider ging diese drastische Preissteigerung nicht spurlos an unserem Unternehmen vorbei.

Wir waren in den letzten Monaten bemüht, Maßnahmen gegen diese extremen Erhöhungen zu treffen, was uns leider nicht gelungen ist.

Aus diesem Grund wurden uns aus wirtschaftlichen Gründen die sogenannten Bilanzkreisverträge mit den Übertragungsnetzbetreibern (Tennet, Amprion, Transnet BW und 50Hertz) gekündigt, was zur Folge hat, dass wir keine Stromlieferberechtigung mehr haben.

Ihr jeweiliger Grundversorger wurde über die Kündigung bereits informiert.

Was müssen Sie nun tun?

Sie befinden sich seit dem 02.02.2022 in der Grundversorgung Ihres jeweiligen Netzbetreibers, welcher sich in den nächsten Wochen mit Ihnen in Verbindung setzten wird.

Sie haben ab dem 02.02.2022 eine Frist von 6 Wochen (bis zum 16.03.2022) um sich um ein Vertragsverhältnis mit einem neuen Stromlieferanten zu bemühen. Dieser kann Sie dann rückwirkend zum 02.02.2022 aus der Grundversorgung abmelden, sodass keine teureren Gebühren aus der Grundversorgung auf Sie zukommen. Genaue Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem Grundversorger.

Bereits gekündigte Verträge, werden ebenso vorzeitig zum 02.02.2022 beendet.

Wir bedauern das plötzliche Beenden des Liefervertrages und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der „Bürger speichern Energie eG“

Gastbeitrag: Passwortsicherheit

Über den Twitter Post des Blogmagazin zu diesem Bericht – 10 Tipps zu sicheren Passwörtern – habe ich meinen Unmut darüber kundgetan, zum einen weil ich einige beschriebenen Methoden, heute im Jahre 2022 für falsch halte, wobei es mich wohl nur bei zwei, drei Punkten getriggert hatte. Die Punkte 2 und 3 (keine Passwörter aus dem Lexikon, für alle wichtigen Dienste andere Passwörter) sind im Kern richtig, Punkt 4 ist sehr gut ausgearbeitet (Merksätze verwenden)! Punkt 5 würde ich heute so nicht mehr empfehlen (Passwortvarianten). Die Regel 6 finde ich sollte heute für alles gelten (Besonders sichere Passwörter für kritische Systeme). Punkt 9 halte ich wie Punkt 1 für falsch, den wenn ein Notfall vorliegt ist es schon zu spät, hier gilt Vorsorge statt Nachsorge.

Passwörter schützen unsere Privatsphäre, das ist das höchste Gut was wir in der digitalen Welt besitzen. Das Thema müsste ich gesondert beschreiben! Dabei sollten Passwörter, egal in welchem Bereich so gewählt werden, dass sie weder einfach sind, erkennbar oder einem logischen Muster folgen. Beliebt bis heute sind Passwörter wie, Mama4711, das war vor Jahren mal als sicherangesehen, es hat doch einen Großbuchstaben und eine Mixtur aus Buchstaben und Zahlen… „Gastbeitrag: Passwortsicherheit“ weiterlesen