Innovation: Seawing von Airseas

Airseas, ein Airbus-Spin-off, hat mit dem Seawing ein Segel für Frachtschiffe entwickelt. Mit dem Segel soll sich der Treibstoffverbrauch eines Schiffs um 20% reduzieren. Bedenkt man, dass das maritime Transportwesen für rund 2,7% der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich ist, können solche Innovationen einen wichtigen Beitrag leisten.

Und es geht ja nicht nur um die CO2 Emission, sondern auch um weniger Feinstaub, der so in die Atmosphäre und in die Weltmeere gerät.

Und dass weniger Treibstoffverbrauch auch weniger Kosten bedeutet, dürfte auch den Reeder freuen.

Eine Antwort auf „Innovation: Seawing von Airseas“

  1. Das ist wirklich eine hervorragende Idee… so wie es so viele tolle Ideen aus den verschiedensten Bereichen gibt. Leider sind es oft kleine, finanzschwache Modellprojekte, die größere Verbreitung verdienten, um wirklichen Impact zu erzielen. Gerade in solchen Dingen vermisse ich etwas mehr staatliche Regulatorik, bei allem Respekt vor den Kräften des sog. ‚freien Markt‘. Leider sind wir imho aber mittlerweile ökologisch an einem Punkt angelangt, wo man den freien Markt einfach aushebeln MUSS, um überhaupt noch irgendwas zu retten: Warum Kohleausstieg erst 2038 und nicht 2022 (was technisch wohl möglich wäre)? Warum nicht CO²-sparende Techniken mit kurzer Übergangszeit verpflichtend machen gegenüber den Dreckschleudern, wenn’s nicht anders geht halt über die Bepreisung. Da würde ‚der Markt‘ dann schon von ganz alleine für den nötigen Anschub sorgen, wenn die Nachfrage einfach stark ansteigt.

    Mich ärgert ungemein, dass im Supermarkt die unverpackten Kirschtomaten von ca. 10 Sorten mit Abstand die Teuersten sind. Das ist hirnrissig! Hier muss es eine Regelung geben: Die billigsten mit Plastik verpackten Produkte MÜSSEN teurer sein, als das teuerste unverpackte Produkt. (Natürlich nicht da, wo es kaum Alternativen gibt…)

    Ach man könnte so viele Beispiele nennen…

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