Was bedeutet eigentlich Antifa? Spoiler – es ist nicht Antifaschismus

Immer wieder wird über die Bedeutung des Begriffs „Antifa“ diskutiert. Und oft wird dabei behauptet, dass er einfach eine Abkürzung für Antifaschismus sei.

„Die Antifa“ im historischen Kontext meint jedoch eine Vielzahl heterogener Gruppen, die dem linken bis linksextremen Spektrum angehören. Diese knüpfen an antifaschistische Bewegungen aus den 1920er und 1930er Jahren an, insbesondere an die „Antifaschistische Aktion“ von 1932. In dieser Tradition steht auch das Antifa Logo, in dem auch der entsprechende Name zu finden ist. Gruppen, die dieses verwenden, stehen grundsätzlich – wenn auch nicht nicht zwingend – für einen revolutionären Kampf zur Überwindung jeder Klassengesellschaft und grenzen sich von “bürgerlichen” Antifaschisten ab. Diese das Logo verwendenden “autonomen”, “militanten” oder “unabhängigen” Antifaschisten“ stehen damit meist in einer grundsätzlichen Opposition zur Demokratie und Gesellschaftssystem, wie sie vom Grundgesetz verstanden wird, wobei die Grenzen freilich fließend sind, wie der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags verdeutlicht. Und auch wenn z.B. Robert Pietsch auf twitter darauf hinweist, dass der Begriff „Antifa“ in linken antifaschistischen Gruppen wie dem Arbeitskreis Antifa der Jusos zum Selbstverständlich gehört, so ist ihm zu entgegnen, dass dies meist bei sehr linken, nicht bürgerlich antifaschistischen Gruppen der Fall ist und dies auch in der SPD alles andere als unumstritten ist.

Klar ist damit also:

  • Den Begriff Antifa einfach nur als Abkürzung für Antifaschismus im weitesten Sinne zu verstehen, wie es von einigen linken Gruppen und Personen getan wird, greift zu kurz und ist historisch wie politisch nicht vertretbar.
  • Daran ändert auch nichts, dass z.B. der Duden Antifa als Abkürzung für Antifaschismus definiert – das ist historisch einfach nicht exakt.

Ebenso klar ist aber auch: „Die Antifa“ als homogene einzelne Organisation gibt es auch nicht. Und auch nicht alle sind gewaltbereit. Die Forderung rechter Kreise, „die Antifa“ zu verbieten, sind also ebenso falsch wie die Verwendung des Begriffs als bloße Abkürzung – doch vielen, die den Begriff als reine Abkürzung verwenden, dürfte der historische Kontext auf der anderen Seite gar nicht bekannt sein.

Und freilich ist Sprache aber auch etwas lebendiges – ob und wie sich der Begriff in den nächsten Jahren von seinen historischen Wurzeln löst und ob er zum allgemeinen Oberbegriff für Antifaschismus wird, ist also abzuwarten.

Spam: Hey, du stehst auf blonden Bären, stimmt´s?

Und hier haben wir es mal wieder mit billigem Sex Spam zu tun.

Hi Du,

Ich bin einfach mal ganz direkt in meiner Ansage, dass du auf blonde Girls stehst, weiss glaube ich so ziemlich jeder.
Aber was ist mit untenherum?

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Die meisten Mädels gehen natürlich davon aus, das eine glattrasierte Muschi das ist, was die meisten Typen anmacht- total falsch!

Ich habe mir seit Coronazeiten einen blonden Bären zwischen den Beinen stehen lassen, total gepflegt, aber halt haarig- und glaub mal, wie viele Männer einfach nur beim Anblick eine Latte bekommen….
Guck mal:

Ich glaub, meine Muschi würde dir auch Appetit machen. :) Schau mal hier:
—-
Aussen haarig und innen eng und heiss…

Wenn ja, dann wird es schleunigst Zeit, dass wir uns sehen und du dich mit meinem blonden Bärchen anfreunden kannst, und zwar hier:

Bis ganz schnell,
Davi

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Was bedeutet Kike?

Kike bzw. Kikes ist eine abwertende, inzwischen oft als antisemitisch empfundene, Bezeichnung für Juden, insbesondere Ostjuden, in den USA.

Es ist nicht erhebend zu sehen, wie verworren die Vorstellungen sind, wie wenig die Einwanderer gelernt haben, wie glücklich sie teilweise sind, dem Judenschicksal entsprungen zu sein, und wie überheblich sie oft sind. Es macht traurig, daß sie in manchen Kreisen sehr unbeliebt sind, und man wundert sich über die Dummheit derer, die die Ostjuden (von denen sie ja doch gestützt werden!) verächtlich „Kikes‟ nennen

Aus: Amerika – hast Du es besser?  Notizen von einer Reise / Joachim Prinz
Erschienen in: Der Morgen , Monatsschrift der Juden in Deutschland, Jg. 13 (1937-1938), H. 3 (Juni 1937), S. 104-111

Köpfe: Fiona Wiedemeier

Fiona Wiedemeier (* 13. Juni 1994) ist eine Schweizer Politikerin der Grünliberalen Partei. Sie ist Co-Präsidentin der Junge Grünliberale Aarau und kandidiert für den Grossen Rat im Kanton Aargau.

Wiedemeier wuchs in einer Patchwork-Familie in Aarau auf. Sie studierte Politikwissenschaften in Bern und Zürich. Während des Studiums arbeitete sie als Geschäftsführerin der Jungen Grünliberalen Schweiz. Seit Januar 2020 leitet die 26-Jährige die Grünliberalen des Kantons Zürich als Geschäftsführerin.

Politik
Ihre politischen Schwerpunkte sind die Gleichstellungspolitik, Aussenpolitik, Sozialpolitik und der Klimaschutz. Mit der Kampagne Argovia Ruft setzt sich Wiedemeier für mehr Frauen in der Politik ein. Daneben engagiert sie sich für die Konzernverantwortungsinitiative.

Dokumentiert: Trump auf twitter – 03. Juni 2020

Der 03. Juni 2020 war ein Mittwoch und der 4049. Tag von Donald Trump beim Kurznachrichtendienst twitter. Er schrieb an diesem Tag 52 Tweets, die zusammen insgesamt 3.092.028 Likes sowie 1.137.305 Retweets erhielten. Die tweets finden Sie hier bald.