Ein Foto und seine Geschichte – oder: der Irrsinn bei IKEA

Gut, unter normalen Verhältnissen ist es gewagt, an einem Samstag zu IKEA zu fahren. Doch nachdem das schwedische Möbelhaus jetzt u.a. seine Filiale in Köln Godorf nach der Corona-Schließung geöffnet hat, dachten wir uns, dass nur wenige den Weg in den Kölner Süden finden würden.

Doch wie man oben sieht, war es dann doch ganz anders… Und nachdem ich das Foto twitterte, entwickelte es sich zu meinem bislang erfolgreichsten tweet, der es auch in verschiedene Medien schaffte, u.a. in die Welt.

In der Diskussion dazu wurde immer wieder gefragt, wann und wo das Foto entstand: Es war am 2. Mai 2020 um ca. 13:30h, vor dem IKEA in Köln Godorf waren einige 100 Menschen, die größtenteils den Mindestabstand nicht eingehalten haben. Das Foto gibt das Chaos auf dem Parkplatz nur unzureichend wieder. Ein etwas andere Perspektive daher noch hier:

Ein IKEA Mitarbeiter meinte übrigens, man müsse in der Schlange mit bis zu drei Stunden Wartezeit rechnen.

Über den Sinn oder Unsinn der Corona Maßnahmen will ich jetzt hier an dieser Stelle nicht diskutieren…

Doch eine letzte Anmerkung noch zum Schluss: Unschön finde ich, dass einige das Foto einfach kopiert und als ihr eigenes ausgegeben haben.

Köpfe: Gustav Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg

Gustav Frederik Philip Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 12. Januar 1969 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Unternehmer und zukünftiger Chef des Hauses Sayn-Wittgenstein-Berleburg.

Gustav ist das älteste von drei Kindern und der einzige Sohn von Richard Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1934–2017) und dessen Witwe Prinzessin Benedikte von Dänemark (*29. April 1944). Seine Großeltern waren väterlicherseits Gustav Albrecht zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1907–1944) und die schwedische Gräfin Margareta Fouché d´Otrante (1909–2005), mütterlicherseits der dänische König Friedrich IX. (1899–1972) und Königin Ingrid (1910–2000). Gustav ist unverheiratet.

Gustav besuchte das Gymnasium. Über ein abgeschlossenes Studium sowie seinen beruflichen Werdegang ist nichts bekannt. Sein gleichnamiger Großvater, seit 1944 in Russland vermisst und seit 1969 für tot erklärt, hatte bei einem Fronturlaub 1943 den damals noch ungeborenen Enkel in einem zehnseitigen Testament zu seinem Nacherben eingesetzt. Nach dem Ableben seines Vaters Richard sollte Gustav das Erbe seines Großvaters erhalten. Allerdings hielt sich bereits 2017 der Cousin seines Vaters, Ludwig Ferdinand für berechtigt, das Testament beim Amtsgericht Bad Berleburg anzugreifen. Das AG Bad Berleburg hatte diese Berechtigung am 18. April 2019 in erster Instanz zurückgewiesen. In zweiter Instanz hatte das Oberlandesgericht Hamm am 23. Juli 2020 die Entscheidung des AG Bad Berleburg bestätigt. Der Beschluss des OLG Hamm ist rechtskräftig; eine Beschwerde beim BGH wurde nicht zugelassen. Damit wird Gustav das Erbe seines Großvaters, das unter anderem aus 13 000 Hektar Wald, Schloss Berleburg und diversen Immobilien im Gesamtwert von etwa 500 Millionen Euro besteht, antreten.

Spam: Sehr geehrter Herr Adrian Meier

Auch bei dieser Spam E-Mail sind augenscheinlich Adress-Sammler am Werk…

Sehr geehrter Herr Adrian Meier,

Ich hei?e Adriania.Garcia Perez. Nach Rücksprache mit allen Beteiligten über Ihre überfällige Fondsfreigabe. Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Bank eine alternative Möglichkeit hat, Ihren überfälligen Betrag an Sie zu überweisen.

Kontaktieren Sie mich fьr weitere Informationen

Mit freundlichen GrьЯen,
Adriania.Garcia Perez