Zusammengefasst: Die Pertsch Chroniken

Der Anlass

Das Verhalten von Sebastian Pertsch auf twitter sorgte Anfang November 2019 für viel Aufsehen: er setze 100e tweets mit beleidigenden Inhalten wie Idiot, Pfeife oder auch Arschloch ab. Tatsächlich dachte ich zunächst an ein Social Media Experiment auf der einen Seite oder einen Hack seines Accounts auf der anderen. Als ich auf verschiedenen Wegen freundlich nachfragte, wurde ich von ihm auch beleidigt. Ausnahmsweise – die Beweggründe hier genauer dargestellt – stellte ich Strafanzeige gegen ihn. Diese habe ich hier dokumentiert, der Sachverhalt ist darin auch umfassend dargestellt. Da ich von Pertsch noch weiter beleidigt wurde, habe ich die Strafanzeige später noch ergänzt.

Stand meiner Strafanzeige gegen Sebastian Pertsch

Im Dezember erhielt ich ein Aktenzeichen der Staatsanwaltschaft Berlin, im Januar dann eine Nachfrage der Polizei Berlin dazu.

Augenscheinlich geht die Staatsanwaltschaft in Berlin von einem hinreichenden Tatverdacht aus, jedenfalls gibt es am 3. Juli 2020 einen Termin zur Hauptverhandlung, bei dem ich als Zeuge geladen bin.

Stand der Strafanzeige von Sebastian Pertsch gegen mich

Da ich die Strafanzeige veröffentlicht hatte, stellte Sebastian Pertsch auch Strafanzeige wg. Bedrohung gegen mich. U.a. bezieht er sich dabei darauf, dass im Rahmen der Veröffentlichung über twitter und in meinem Blog hier kurzzeitig seine Adresse öffentlich war. Diese war allerdings in den Kartendiensten von Google und Bing, den Suchmaschinen selbst, den Gelben Seiten und auch über facebook zu finden. Insoweit hielt und halte ich diese Veröffentlichung für unproblematisch, hatte diese dann aber doch aus den veröffentlichten Dateien entfernt.

Hinsichtlich dieser Strafanzeige wurde ich am 6. Februar 2020 von der Polizei Bonn verhört. Da es sich hier um ein laufendes Verfahren handelt, will ich mich im Detail nicht dazu äußern. Nur soviel: Dem vernehmenden Beamten lag bereits meine Strafanzeige vor und ich hatte noch einige Ausdrucke dabei.

Anscheinend lief es gut für mich, denn Inzwischen wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Nebenkriegsschauplätze

Sebastian Pertsch behauptet im übrigen auf twitter, es gäbe kein Strafverfahren wegen Bedrohung – und beleidigt in diesem Zusammenhang weiter:

Dies ist jedoch unrichtig.

Wie geht es weiter?

Das ist der aktuelle Stand vom 1. Juni 2020. Über den Fortgang werde ich hier berichten.

Sollten Sie selbst Strafanzeige gegen Pertsch gestellt haben oder im Gegenzug von ihm angezeigt worden sein, freue ich mich über eine Kontaktaufnahme zwecks Austausch unter stapublic@live.de.

 

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