Bewaldung: Chinas Grüne Mauer

Das Projekt

Zu den großen Bewaldungsprojekten auf unserem Planeten gehört die “Grüne Mauer” (绿色长城, Pinyin Lǜsè Chángchéng). Offiziell heißt das Projekt 三北防護林 / 三北防护林 (Pinyin Sānběi Fánghùlín) und ist auch unter seinem englischen Namen “Three-North Shelterbelt Development Program” (wörtlich: Drei-Norden-Schutzgürtel Entwicklungs-Programm, in Deutschland: Drei-Norden-Schutzwald”) bekannt. Ziel ist es, die weitere Desertifikation (Verwüstung) Chinas zu verhindern. Die Aufforstung verläuft übrigens tatsächlich weitgehend parallel zur historischen Chinesischen Mauer im Norden Chinas.

Die chinesische Führung hat das Problem des Fortschreitens der Wüste früh erkannt und mit dem Aufbau des Schutzwalds bereits 1978 begonnen. Bis zum Jahr 2050 sollen mindestens 350.000 km² bewaldet werden – dies entspricht etwa der Gesamtfläche Deutschlands.

Die “Grüne Mauer” verläuft auf einer Länge von ca. 4.500 km und einer Breite von teilweise über 100 km. Neben Bäumen werden auch Büsche und Gräser angepflanzt. Gesetzt werden vornehmlich Tamarisken und Pappeln, da diese sehr anspruchslos sind und schnell wachsen. Die Auswahl der Bäume wird teilweise kritisiert, da es sich nicht um heimische Arten handelt und die – gerade am Anfang des Projekts angepflanzten Monokolturen anfällig für Krankheiten sind. Das Problem wurde inzwischen erkannt.

Zwischen den 1990er Jahren und 2018 hat sich Chinas Waldfläche durch dieses und weitere Projekte fast verdoppelt, es wurden bereits über 60 Milliarden Bäume gepflanzt. Zudem stellen sich die ersten Erfolge ein: Die bisher gepflanzten Wälder haben den Sandtransport der Stürme schon um 200 Mio. Tonnen pro Jahr verringert.

Übrigens: jeder Chinese zwischen elf und 60 Jahren ist dazu verpflichtet, pro Jahr drei bis fünf Bäume anzupflanzen oder eine Ausgleichszahlung zu leisten. Umfangreiche Informationskampagnen und wirtschaftliche Anreize für Bauern, selber für den Wald aktiv zu werden unterstützen das Projekt darüber hinaus.

Bild: gs.ifeng.com/a/20190315/7278759_0.shtml

Idee: Die Spotify App sollte Barcodes lesen können

Gerade bin ich dabei, meinen Keller mal so richtig zu entrümpeln und gehe bei der Gelenheit auch meine alten CDs durch. Da ich seit Jahren nur noch digitale Musikdienste nutze, inzwischen eigentlich nur noch Spotify, war einiges in Vergessenheit geraten, was ich früher gerne gehört habe. Und natürlich habe ich jetzt die ein oder andere CD auch wieder als Anregung für meine Playlist genommen.

Was ich praktisch fände, wenn Spotify nicht nur die eigenen Codes, sondern auch Barcodes von CDs und anderen Medien erkennen könnte. Die Erweiterung dieser im Grundsatz ohnehin schon vorhandenen Funktion dürfte so schwer nicht sein und würde es viel leichter machen, seine alte Musiksammlung ins digitale Zeitalter zu überführen.