Köpfe: Heidi Sand

Heidi Sand wurde am 12. Oktober 1966 geboren uns  ist eine deutsche Bergsteigerin.

Seit 1990 ist sie mit Arne Sand verheiratet, aus der Ehe gingen drei inzwischen erwachsene Kinder hervor.

Heidi Sand lebt in Stuttgart und in der Schweiz.

Im Juli 2010 erhielt sie die Diagnose Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium.

Als Mutter von drei Kindern resignierte sie jedoch nicht, sondern kämpfte entschlossen gegen die Krankheit an. Während ihres Kampfes setzte sie sich ein neues Ziel: “Wenn alles gut ausgeht, besteige ich den Everest.“ Es ging gut aus und sie erreichte ihr selbst gestecktes Ziel.

Sie bestieg in der Folge zwei weitere Achttausender, den Cho Oyu, ohne zusätzlichen Sauerstoff und als erste deutsche Frau zusammen mit Billi Bierling den Makalu.

Heidi Sand hält Vorträge über das Höhenbergsteigens und ist zertifizierte Speakerin bei AthletenWerk.

Mehr Informationen finden Sie auch auf ihrer Website, heidi-sand.de.

Spam Anruf von 0043871904207

Die Rufnummer +43871904207 gehört ausweislich ihrer internationalen Vorwahl nach Österreich, und ruft dort aber auch in Deutschland zahlreiche Menschen an.

Was die genaue Intention der Anrufer ist, ist uns nicht bekannt – sollten Sie mehr wissen, freuen wir uns über einen Kommentar von Ihnen.

Bei Rückruf ertönt nur ein “ausländisch” klingender Klingelton, es geht aber niemand ans Telefon.

Köpfe: Marcel Atze

Marcel Atze wurde 1967 in Deggingen geboren. Er ist ein deutscher Germanist, Volkskundler und Bibliothekar in Wien.

Atze studierte Bibliothekswesen an den Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie Germanistik, Literaturvermittlung und Volkskunde in Bamberg. Ab 2002 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut in Frankfurt am Main.

Seit 2009 ist er Leiter der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus.

Dokumentiert: Offener Brief von Brigadegeneral a.D. Dr. Klaus Wittmann an Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak

Dr. Klaus Wittmann
Brigadegeneral a.D.

Berlin, 9. August 2019

Offener Brief

an den neuen Hoffnungsträger der AfD, Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak

Sehr geehrter Herr General Wundrak,

als einer Ihrer Kameraden aus früheren Bundeswehrzeiten bin ich recht befremdet über Ihr Engagement für die AfD, beschränke mich aber nicht auf das „Kopfschütteln“, das, so der SPIEGEL, „unter Generälen der Bundeswehr herrscht“. Ich gebe Ihnen vielmehr folgendes zum Nachdenken auf den Weg (wobei ich mich, der Ordnung halber sei es gesagt, auf die Presseberichterstattung beziehe):

1. „Repressalien“

Sie waren schon während Ihrer aktiven Dienstzeit AfD-Mitglied, haben dies aber bis zu Ihrem Ausscheiden geheimgehalten als „eher stilles Mitglied“– aus Sorge vor Repressalien, wie berichtet wird. Da frage ich, der ich als aktiver und pensionierter Offizier und General immer, auch öffentlich und in Publikationen, meine Überzeugungen und Einsichten vertreten habe, mich und auch Sie, vor welchen „Repressalien“ ein Dreisternegeneral denn Angst haben muss. Da kann es doch eigentlich nur die Befürchtung gegeben haben, den Großen Zapfenstreich an der Seite der Ministerin in Gefahr zu bringen. Den Großen Zapfenstreich, die Ehrung unseres Staates auch für ausscheidende hohe Generale – des Staates, dessen Bundeskanzlerin Sie gleich danach als „antideutsch“ verunglimpft haben. Das finde ich (wohl gemeinsam mit vielen anderen Soldaten) ebenso wie Ihre „Sorge vor Repressalien“ unwürdig.

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Meinung: Und noch mehr zur Entzauberung der SPD

Gerade heute schrieb ich darüber, dass die SPD mit ihrer Fixierung auf den Kampf gegen Rechts ihre eigene Marginalisierung betreibt, da setzt Caroline Mohr, Leiterin Newsroom im Willy-Brandt-Haus, noch einen drauf…

haben Sie ganz herzlichen Dank für die Einladung!

Eine hervorragende Veranstaltung, ein wichtiges Thema und eine Menge hochdekorierter Speakerlnnen, in deren  glänzender Reihe ich mich zu gerne einfinden würde. Ich fühle mich geehrt.

Allerdings möchte ich auf keinen Fall gemeinsam mit einem Pressesprecher der AfD in einer Diskussion zu diesem  Thema sitzen.

Die AfD zweifelt den Wert der Pressefreiheit an, sie schließt Journalistlnnen von Pressekonferenzen aus, sie schüchtert Vertreterlnnen der Presse ein, sie spricht von „Staatsfunk” und „Lügenpresse”, sie will „eigene Nachrichten” machen, sie versucht bewusst, an der Presse vorbei zu kommunizieren, sie schafft unter ihren eigenen Anhängern ein Klima, in dem Journalistlnnen angegriffen und verletzt werden, die AfD lügt, sie hetzt und droht. Diese Partei greift unsere freiheitlichen demokratischen Grundwerte an. Wir sollten ihnen keinen Zentimeter Raum geben. Ich glaube nicht, dass man Vertreterlnnen dieser Partei „entzaubern” kann. Egal, wie kritisch man fragt, egal, wieviel Punkte man macht, ihre Anhänger werden solche Auftritte für sich zu nutzen wissen. Ihnen überhaupt die Möglichkeit einzuräumen, ihre kruden Thesen über Journalismus „zu diskutieren” erweckt den Eindruck, als gäbe es mit dieser Partei darüber etwas zu diskutieren. Das sehe ich nicht so. Und ich sehe nicht ein, warum man so tut, als sei es irgendwie diskursfördernd, diese Leute auf ein Panel zu setzen.

Gerne stehe ich Ihnen für ein anders Panel, einen Impulsvortrag oder einen Workshop zur Verfügung, aber neben die AfD setze ich mich nicht.

Herzliche Grüße aus dem Willy-Brandt-Haus

Carline Mohr

 

Spam Anruf von 00656214932280

Die Rufnummer +656214932280 kommt aus Singapur und ist für viele Spam-Anrufe in Deutschland verantwortlich.

Im Regelfall ruft sie mit dem Anliegen an, Waren an Firmen verkaufen zu wollen.

Am besten gehen Sie erst gar nicht an Telefon, wenn Sie diese Spam Nummer im Display sehen.

Spam Anruf von 059421946

Die Rufnummer aus Uelsen 059421946 ruft nicht nur in Deutschland sondern auch in anderen Ländern an, dort erscheint sie dann als +4959421946 oder 0059421946 im Display.

Wahrscheinlich handelt es sich bei dieser Rufnummer um einen Ping Anruf oder einen Dialer.

Köpfe: Sascha Zille

Sascha Zille, eigentlich Sascha Richard Zielinski wurde am 13. April 1986 in Emmendingen geboren.

Er ist ein deutscher Komiker, deutscher Webvideo-Produzent und Influencer.

Nach eigenen Angaben zählt zu den erfolgreichsten Newcomern auf der Plattform TikTok, vormals Musical.ly und veröffentlicht auch auf der Social Media-Plattform Instagram.

Er begann mit seinem Sohn Lars im Dezember 2018 das Teilen von Comedyvideos auf TikTok. Bereits nach 6 Monaten hatten sie über 200.000 Follower und über 3 Millionen Likes. Das brachte ihnen auch im März 2019 eine Kooperation bei Chaosland-Media ein, bei dem sie seitdem unter Vertrag stehen.

Seit Januar 2019 ist er mit seinem Soloprogramm Burnout auf Deutschlandtour. Diese war innerhalb eines Monats ausverkauft. Dort behandelt er Themen aus Social Media, der Welt von Influencern und seine Erfahrungen mit den neuen Medien. Im August verkündete er sein neues Programm für 2020 und die Erweiterung der Spielorte auf Österreich und Schweiz.

Meinung: Die SPD hat nicht verstanden

Darüber dass die SPD im Sommer 2019 in der Krise ist, muss man keinem erklären. Ich habe das Gefühl, dass die Partei ihre eigentliche Kernklientel vergessen hat und deren Probleme nicht mehr sieht, dazu habe ich auch hier schon mal geschrieben.

Zwei Dinge zeigen nun, dass das Personal der SPD wirklich nicht verstanden hat, warum sie nicht mehr gewählt wird.

Zunächst möchte ich hier Elfriede Handrick nennen, die mit ihrem Spruch

ich finde es auch nicht richtig, dass man die immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung Ernst nehmen Muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte?

und eine kühnen Bogen zu “Heil Hitler” für einiges Aufsehen in den sozialen Netzen gesorgt hat, hier das Video dazu. Zum anderen Sawsan Chebli, die ausweislich des obigen tweets den Kampf gegen Rechts stärken will.

Das Problem ist aber: die meisten, die momentan rechts – AfD – wählen, tun dies aus Protest, da sich eben von der SPD im Stich gelassen fühlen und durch dieses Abstimmungverhalten auf ihre Sorgen und Nöte Aufmerksam machen wollen.

Wenn die SPD nun die Lösung darin sieht, den “Kampf gegen Rechts” zu stärken, statt eben die wirklichen Sorgen und Nöte der Wähler anzugehen, so sorgt sie anders als gewollt gerade für eine Stärkung der AfD.

Es hat noch nie geholfen, nur die Symptome und nicht die Ursache zu bekämpfen.

 

Köpfe: Florian J. Netzer

Florian Johannes Netzer (geboren am 23. August 1962 in München) ist ein deutscher Chirurg, praktischer Arzt, Notarzt, Phlebologe, Wissenschaftler und Buchautor.

Er stammt aus einer Familie von Tierärzten, Ärzten und Selbständigen. Sein Großvater Franz Netzer siedelte die Familie in Pfaffenhofen an der Ilm an. Als Stabsveterinär der berittenen Artillerie, setzte er den Grundstein für die Pferdeleidenschaft der Familie. Dessen Sohn Franz A. Netzer (*9.8.1928 in München), setzte die reiterliche und tierärztliche Tradition fort, und gab die Leidenschaft für Reiterei, Tiere und Medizin an seinen Sohn weiter, der bereits als Vorschulkind die väterliche Tierarztpraxis kaum verließ. Der britische Zweig der Familie, zurückgehend auf Adalbert George Netzer (1832 – 1921), wurde von König George V. mit dem Adelsprädikat „of Aylesham“ und der Würde des erblichen Earls für die humanitären Leistungen von G. Netzer während des Ersten Weltkriegs geehrt. Der Titel ging testamentarisch, von dem damit erloschenen südenglischen Zweig der Familie, auf Florian J. Netzer über, der enge Beziehungen ins Vereinigte Königreich unterhielt. Ein italienischer Zweig der Familie lebt in Rom.

Seine Schulzeit verbrachte Netzer in Pfaffenhofen a.d. Ilm, wo er 1976 am Wettbewerb “Jugend forscht” teilnahm und eine Auszeichnung mit dem Sonderpreis des Bayerischen Umweltministeriums für seine Arbeit über aquatische Mikroorganismen in der heimischen Ilm erhielt. Nach dem Abitur im Jahr 1981 am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen a. d. Ilm, studierte er Humanmedizin an der Universität Regensburg und der Technischen Universität München. 1987 schließ er sein Studium mit der Approbation ab. Seine Assistenzarzttätigkeit und Ausbildung zum Facharzt für Chirurgie durchlief er unter anderem am Kreiskrankenhaus Pfaffenhofen a.d. Ilm und Krankenhaus Freising. 1990 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin an der Technischen Universität München zu dem Thema der Zwischenwirtfindung bei der Schistosomiasis. 1993 wurde ihm, nach bestandener Prüfung, die Facharztbezeichnung „Chirurg“ durch die Bayerische Landesärztekammer erteilt.

Anschließend arbeitete Netzer mehrere Jahre als niedergelassener Chirurg, sowie als Notarzt in Bayern und Tirol. In dieser Zeit spezialisierte er sich vermehrt auf die Erkrankungen von Venen und des lymphatischen Systems der unteren Extremität. Zwischenzeitlich war Netzer als Dozent für die Bayerische Landesärztekammer tätig, nahm an Weiterbildungen teil und absolvierte einige Studienaufenthalte in Großbritannien, den USA, Frankreich und Italien.

Im Zeitraum 1994 bis 2004 ließ sich Netzer mit einer Praxis für allgemeine Chirurgie in Neufahrn bei Freising nieder. 2005 gründete er das Private Institut für Chirurgie in München in dessen Räumen er sich der Diagnostik und Therapie von venösen und lymphatischen Erkrankungen der unteren Extremität widmet. Zugleich stellte er die traditionellen chirurgischen Techniken der Venensanierung auf endovenöse Verfahren um und ist Vorreiter in den Techniken der Radiofrequenzablation (RFA) und der endovenösen Laserablation (EVLA). Die endovenösen Eingriffe führt er als Belegarzt an verschiedenen Münchener Kliniken (u. a. Diakoniewerk Klinik, Olympiapark Klinik und Iatros-Klinik) durch. Derzeit wirkt er am Aufbau einer lymphchirurgischen Hauptabteilung an einer Münchener Klinik mit. Netzer praktizierte auch außerhalb von Deutschland und gründete Zweigpraxen in Norditalien (Lazise), Österreich (Kössen/Tirol) und in London an der London Bridge Plastic Surgery and Esthetic Clinic.

Sein Wissen publizierte er im Rahmen von Referaten auf wissenschaftlichen Kongressen, u. a. Charing Cross Meeting London, UIP World Congress Boston/USA, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich. Ein spezielles Instrument zur Dampf-Verödung von Venen ließ er patentieren.

Forschungsschwerpunkte:

  • Thermodynamik von Wasserdampf in Blutgefäßen
  • Thermographie in der Gefäßdiagnostik
  • Anatomie der akzessorischen Vv. saphenae (In Zusammenarbeit mit der Universität Wien)
  • Verschlussraten von Perforansvenen nach Behandlung mit einem 1470 nm Radiallaser
  • Wirkung von PRP (Platelet Rich Plasma) auf die Dermatoliposklerose bei chronisch venöser Insuffizienz

Bild: Von DocLibEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link