Unternehmen: R3DT

Die R3DT GmbH ist ein deutscher Softwarehersteller mit Sitz in Karlsruhe. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Vermarktung einer Virtual Reality (VR)-Standardsoftware spezialisiert. Die VR-Software Cross Connected ermöglicht es auch für Nichtexperten, 3D-Modelle aus CAD-Daten oder Punktewolken automatisiert in VR-Headsets anzuzeigen. Die virtuellen Prototypen können auf einer Art Holodeck alleine oder mit mehreren Personen an einem Standort oder von unterschiedlichen Standorten aus gemeinsam betrachtet, begangen und verändert werden. Die Software wird im Wesentlichen im Industrial Engineering in der Arbeits- und Prozessplanung eingesetzt. Das Unternehmen beschäftigt 12 Mitarbeitende (Stand Mai 2020).

2014 starten Andreas Rüdenauer und sein Team als Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) vom Lehrstuhl Mobile Arbeitsmaschinen (Mobima). Am 7. August 2014 wird die Gesellschaft unter der Firma Rüdenauer 3D Technology GmbH mit Sitz in Bad Mergentheim gegründet. Andreas Rüdenauer wird Geschäftsführer.

2016 zieht R3DT als eines der ersten Start-ups ins sogenannte CyberLab in der Karlsruher Hoepfner-Burg. Das CyberLab ist der IT-Inkubator des Landes Baden-Württemberg und wird im Auftrag des Wirtschaftsministeriums vom CyberForum e.V. betrieben.

2017 schließt das Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen MTM-Gesellschaft mbH. Im Juli wird die Software Cross Connected® für Virtual Reality-Anwendungen im Industrial Engineering entwickelt und mit ersten Kunden getestet. Im Juli wird Achim Schneider erster Business Angel und als Co-Gründer ebenso Geschäftsführer der GmbH.

Die offizielle Markteinführung der neuen Software findet vom 9. bis 12. Oktober 2017 auf der internationalen Fachmesse Motek für Produktions- und Montageautomatisierung in Stuttgart statt.

2018 beteiligt sich Deutschlands größter Seedinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) am VR-Start-up. Die Gesellschafter beschließen die Umfirmierung in R3DT GmbH und die Sitzverlegung nach Karlsruhe.

Auf der Hannover Messe 2019 präsentiert R3DT die Innovation „Ergo-Check in Virtual Reality“, die in der Software Cross Connected® integriert ist.

Seit August 2020 wird die Version 2.0 der Software Cross Connected® von R3DT mit voll integrierter Kollaborations-Plattform zur standort- und unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit ausgeliefert.

Cross Connected® ist eine VR-Software von R3DT, die es jedermann, jederzeit und überall im betrieblichen Alltag möglich macht, 3D-Daten automatisiert in VR zu konvertieren und diese dann in virtueller Realität zu begehen und zu bearbeiten. Durch diese innovative Technologie ist es möglich, virtuelle Prototypen entlang des gesamten Entwicklungsprozesses zu planen und gestalten. Die Anwendungsbereiche reichen von Arbeits- und Montageplanung, Ergonomieuntersuchung, Ermittlung von Montagereihenfolgen, übergreifende Werks- und Layoutplanung, bis hin zum technischen Vertrieb und Einkauf. Wesentliches Ziel der Anwendungen ist das frühzeitige Erkennen von Planungsfehlern mittels einer früheren und besseren, virtuellen Kooperation mit Dritten. Im Ergebnis werden die Planungsqualität erhöht, teure Planungszeit verkürzt, aufwendige Mockups ersetzt und zusätzlich fallen Reisen weg.

Im April 2014 gewinnt das Team mit der Produktidee „XC Holo-Deck“ als interaktive 3D-Visualisierungsplattform den Ideenwettbewerb BW Goes Mobile Award.

Im September 2016 wird das Gründerteam als CyberChampion mit dem Best Concept Award der baden-württembergischen IT-Szene ausgezeichnet.

Im Oktober 2016 wird das junge Start-up anlässlich der Messe Motek in Stuttgart im Branchenwettbewerb Handling Award ausgezeichnet.

Im Juni 2017 wird die Virtual-Reality-Plattform des Unternehmens von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2017“ gewürdigt.

Im März 2018 wird das KIT Spin-off eines der ersten Gründerteams im de:hub der Digital Hub Initiative der Deutschen Bundesregierung.

Im Juli 2018 wird Rüdenauer 3D Technology einer von „100 Orte für Industrie“ und dabei als Leuchtturmprojekt für die Produktion der Zukunft von der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Köpfe: Jaspal Atwal

Jaspal Atwal ist ein indo-kanadischer Geschäftsmann und wegen versuchten Mordes verurteilter Straftäter.

1985 versuchte Atwal den damaligen Minister von Punjab Malkiat Singh Sidhu zu töten, weshalb er wegen versuchten Mordes verurteilt wurde. 2018 nahm er beim Staatsbesuch des kanadischen Premierministers Justin Trudeaux in Indien an einem Abendessen teil, was zu Kontroversen führte.

Köpfe: Jacqueline Morgenstern

Jacqueline Morgenstern (* 26. Mai 1932 in Paris; † 20. April 1945 in Hamburg) war ein jüdisches Mädchen, das von Kurt Heißmeyer und Hans Klein für medizinische Experimente missbraucht und schließlich in der Schule Bullenhuser Damm durch SS-Unterscharführer Johann Frahm ermordet wurde.

Jacqueline Morgensterns Eltern waren Charles und Suzanne Morgenstern. Ihr Vater betrieb bis 1941 einen Friseursalon am Place de la République. Die Familie floh vor der deutschen Besetzung nach Marseille, wo sie 1944 verhaftet wurde. Der Vater wurde ins KZ Dachau gebracht und starb kurz nach dessen Befreiung an den Folgen der Haft, die Mutter starb im KZ Auschwitz.

Jacqueline Morgenstern kam ins KZ Neuengamme, wo sie zusammen mit anderen Kindern absichtlich mit Tuberkulose infiziert wurde. Mit den Menschenversuchen wollte Heißmeyer beweisen, dass man Tuberkulose durch künstlich erzeugte Hauttuberkulose bekämpfen kann und dass „rassisch minderwertige Menschen“ eher anfällig sind für Tuberkulose. Kurz vor Kriegsende wurden die Kinder in die Schule Bullenhuser Damm gebracht und dort erhängt, um die Experimente zu vertuschen.

In Hamburg-Schnelsen wurde 1993 der Jacqueline-Morgenstern-Weg nach ihr benannt.

10 Fakten über Dayton

  1. Dayton ist eine Stadt im Montgomery County in Ohio (USA).
  2. Die Stadt wurde 1796 gegründet und ist nach einem Captain des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges benannt.
  3. Der Spitzname der Stadt ist “Gem City”.
  4. Im Jahre 2016 hatte Dayton rund 140.000 Einwohner.
  5. Die Fläche liegt beträgt rund 147 km², es liegt auf 225 m Höhe.
  6. Die Vorwahl ist 937, der ZIP Code ist 45402.
  7. Die Wirtschaft ist eher schwach entwickelt. Eine gewisse Berühmtheit erlangte die Stadt durch das Daytoner Abkommen.
  8. Die Stadt ist kein typisches Touristenziel.
  9. Zu den bekannten Söhnen und Töchtern der Stadt gehören die beiden Flugpioniere Gebrüder Wright.
  10. Mehr Informationen gibt es unter der offiziellen Website daytonohio.gov.