Was bedeutet Anti-Vaxer?

Als Anti-Vaxer bezeichnet man im englischen jemanden, der gegen Impfung ist.

Im übertragenen Sinne verwendet man es auch als Bezeichnung für Personen, die wissenschaftliche Fakten ignorieren oder ablehnen.

Dokumentiert: Die Zielsetzungen “Nationale Industriestrategie 2030”

Hier dokumentieren wir die Zielsetzung der nationalen Industriestrategie 2030. Das gesamte Dokument finden Sie hier.

Zielsetzungen

  • Das Ziel der “Nationalen Industriestrategie 2030” besteht darin, gemeinsam mit den Akteuren der Wirtschaft einen Beitrag zu leisten zur Sicherung und Wiedererlangung von wirtschaftlicher und technologischer Kompetenz, Wettbewerbsfähigkeit und Industrie-Führerschaft auf nationaler, europäischer und globaler Ebene in allen relevanten Bereichen.
  • Dies ist eine notwendige Voraussetzung, um die volkswirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands insgesamt und damit seine Arbeitsplätze und den Wohlstand seiner Bürgerinnen und Bürger langfristig zu sichern und auszubauen.
  • Ein Ziel ist dabei der schrittweise Ausbau des Anteils der Industrie an der Bruttowertschöpfung auf 25 Prozent in Deutschland und 20 Prozent in der Europäischen Union bis zum Jahr 2030.
  • Die Mittel der Wahl zur Erreichung der Ziele sind grundsätzlich marktwirtschaftlich, privatwirtschaftlich und eigenverantwortlich. Staatliches Handeln kann nur ausnahmsweise, nur vorübergehend und nur in Fällen von grundlegender Bedeutung in Betracht kommen, wenn sich alle anderen Optionen als unzureichend erwiesen haben.
  • Indem wir willkürlichen Eingriffen anderer in marktwirtschaftliche Prozesse entschlossen entgegentreten und unsere eigenen wirtschaftlichen Interessen konsequent wahren, leisten Deutschland und die Europäische Union langfristig auch einen Beitrag zur Entstehung einer Globalen Sozialen Marktwirtschaft, die für alle zu mehr Markt und mehr Wohlstand führen kann.

Foto: Trechtinghausen am Rhein

Trechtinghausen am Rhein, linksrheinisch bei Rheinkilometer 535 in Rheinland Pfalz gelegen.

Foto: Dieter Anschlag

10 Fakten über den Frühling

  1. Der Frühling ist eine der vier Jahreszeiten und beginnt auf der Nordhalbkugel astronomisch am 19., 20. oder 21. März, auf der Südhalbkugel in der Regel am 22. oder 23. September. Maßgeblich dafür ist der Zeitpunkt der Tag-/Nachtgleiche. Im folgenden werden wir uns auf den Frühling auf der nördlichen Halbkugel.
  2. Zwischen zwei astronomische  Frühlingsanfängen liegt im Mittel ein Zeitraum von 365 Tagen 5 Stunden und 49 Minuten. Jeder Frühlingsanfang fällt daher auf eine um knapp 6 Stunden spätere Uhrzeit als der vorhergehende.
  3. Während eines Großteils des 20. Jahrhunderts und bis 2011 im 21. Jahrhundert fiel der Frühlingsanfang in der Mitteleuropäischen Zeitzone auf den 20. oder 21. März. Im Jahr 2011 fand er zum letzten Mal in diesem Jahrhundert am 21. März statt und liegt seither stets auf dem 20. März. Im Jahr 2048 wird er erstmals und dann immer öfter auf den 19. März fallen.
  4. Vom astronomischen Frühlingsanfang zu unterscheiden ist der meteorologische Frühlingsanfang, der auf der Nordhalbkugel auf den 1. März gelegt wird, auf der Südhalbkugel am 1. September.
  5. Der Frühling umfasst sehr unterschiedliche meteorologische Zeiten und wird daher in Vorfrühling (Blühbeginn der Schneeglöckchen und der Haselnuss, bis die Salweidenkätzchen pollengelb sind), Erstfrühling (Blühbeginn der Forsythie und Laubaustrieb der Stachelbeere bis zum Blühbeginn der Birnbäume) und Vollfrühling (Blüte der Apfelbäume und des Flieders bis zum Blühbeginn der Ebereschen und des Wiesenfuchsschwanzes) unterteilt.
  6. Andere Namen für den Frühling sind auch Frühjahr oder Lenz. Die Bezeichnung Frühling für die Jahreszeit taucht laut Grimmschen Wörterbuch ab dem 15. Jahrhundert auf. Lenz kommt wohl von “lang” und meint die länger werdenden Tage. So heißt der Frühling in manchen Gegenden auch “Langez”, “Langes” oder “Lanzing”. Eine andere Bezeichnung ist “Auswart”.
  7. Es gibt weltweit viele Feste, die sich am Frühlingsbeginn orientieren, so z.B. auch das christliche Osterfest, das in der gefeierten Tradition auch viele Elemente alter Bräuche im Bereich der Fruchtbarkeit aufgreift – z.B. Eier und Hasen. In einigen Kulturen ist das Frühlingsfest auch Neujahrsfest, so z.B. das Neujahrs- und Frühlingsfest “Nouruz” der Perser, Kurden und der Turkvölker Zentralasiens oder das chinesische Neujahrsfest und das indische Frühlingsfest Holi. In Albanien feiert man “Dita e Verës”. Auch das keltische-irische Beltane und die Walpurgisnacht sind den Frühlingsfesten zuzuordnen. Viele Volksfeste zu dieser Zeit tragen Frühling in ihrem Namen.
  8. Da der Frühling nach der dunklen Jahreszeit positive Gefühle weckt, gibt es viele Sprichwörter, Gedichte und Lieder, die sich mit ihm befassen. Auch spricht man sprichwörtlich von Frühlingsgefühlen.
  9. Symptomatisch ist für viele Menschen die Frühjahrsmüdigkeit, die wohl mit hormonellen Umstellungen aufgrund der längeren Tagesdauer zusammenhängt. Es empfiehlt sich, seine Schlafzeiten anzupassen und sich viel draußen aufzuhalten, um seine innere Uhr zu synchronisieren.
  10. Grundsätzlich gilt der Frühling als eine Art Neubeginn – so spricht man z.B. auch vom Frühjahrsputz.

Gedicht: Vom Eise befreit

vom eise befreit sind strom und bäche
durch des frühlings holden belebenden blick;
im thale grünet hoffnungsglück,
der alte winter, in seiner schwäche,
zog sich in rauhe berge zurück.
von dorther sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige schauer körnigen eises
in streifen über die grünende flur:
aber die sonne duldet kein weiszes,
überall regt sich bildung und streben,
alles will sie mit farben beleben.

Johann Wolfgang von Goethe