10 Tipps, wie man über die #FridaysForFuture hinaus sein Leben umweltfreundlicher gestalten kann

 

Viele Schüler engagieren sich im Rahmen der von Greta Thunberg initiierten #FridaysForFuture für die Umwelt und bestreiken die Schule. Klimaschutz fängt auf jeden Fall aber bei einem Selbst an – hier sind 10 Tipps, was man besonders als Schülerin und Schüler tun kann, nicht nur am Freitag, sondern immer.

  1. Bus, Bahn, Rad, Füße
    Eure Mutter will Euch mit dem SUV zum Sport fahren? Nichts da: Nehmt den Bus oder die Bahn, fahrt mit dem Rad oder geht zu Fuß. Das ist nicht nur gut für die CO2 Bilanz und die Familienkasse sondern auch für Eure Fitness.
  2. Urlaub vor Ort
    Mallorca? Kreuzfahrt? Südfrankreich? Besser ist es, vor Ort Urlaub zu machen. Also z.B. wandern in der Eifel und schwimmen im nächsten Baggersee. Bedenke immer – eine Flugreise kann Deine jährliche CO2 Bilanz verdoppeln!
  3. Leitungswasser
    Es ist Irrsinn, dass Trinkwasser quer durch Deutschland, aus Belgien (Vittel), Frankreich (Perrier), Italien (San Pellegrino) oder gar von den Fijis transportiert wird. Leitungswasser ist besser für die CO2 Bilanz und zudem eines der am besten kontrollierten Lebensmittel der Welt.
  4. Regional essen
    Orangen? Kiwis? Mangos? Ganz schlecht! Esst regional und saisonal wachsende Obst und Gemüsesorten. Grünkohl ist z.B. ein besseres Superfood als Goji Beeren!
  5. Weniger Fleisch
    OK, Ihr müsst nicht direkt Veganer oder Vegetarier werden, aber Fleischverzehr vergrößert Euren CO2 Fußabdruck massiv! Also weniger zu Hans im Glück und McDonalds!
  6. Soja, Palmöl und der Regenwald
    Tofu ist allerdings auch nicht unbedingt die Lösung, denn für die Sojaplantagen werden oftmals große Regenwaldgebiete abgeholzt. Am besten also auf vegane regional wachsende Proteinquellen ausweichen, z.B. Bohnen. Vorsicht auch bei Palmöl Produkten, z.B. Nutella. Gerade für Palmöl werden viele Wälder abgeholzt. Was Ihr sonst noch für den Regenwald machen könnt, steht hier.
  7. Flicken statt wegwerfen
    Die Socken haben ein Loch? Der Lieblingspullover einen Riss? Lerne nähen und flicke, statt wegzuwerfen und neu zu kaufen!
  8. Es muss nicht das neueste iPhone sein
    Smartphones enthalten viele Stoffe, deren Abbau problematisch ist. Verzichte also darauf, immer das neueste Smartphone zu kaufen und verwende die Geräte so lange wie möglich. Das gilt übrigens für alle technischen Geräte! Bedenke dabei aber u.U. auch den Energieverbrauch.
  9. Kalt Duschen, weniger Heizen
    Jeden Morgen Duschen? Muss nicht sein. Eine gründliche Wäsche ist oftmals ausreichend. Und wenn geduscht wird, kann beim Heißwasser gespart werden. Überhaupt solltest Du Dich fragen, ob alle Räume so warm sein müssen. Vor 100 Jahren haben es die Menschen gut bei Raumtemperaturen zwischen 16 und 18 Grad ausgehalten.
  10. Denk nach!
    Frage Dich bei jedem Konsum – muss das sein. Brauche ich das wirklich, kann ich verzichten oder gibt es umweltfreundlichere Alternativen.

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