Dokumentiert: Zeitungen, auf die die SPD heimlich und indirekt Einfluß nimmt

Dieser Artikel wurde auf Tichys Einblick gelöscht, ist aber z.B. noch in der WayBack Machine aufzufinden.  Zu den Hintergründen der Löschung lesen Sie hier. Ich hatte den Beitrag hier dokumentiert, wurde aber gleichfalls zur Lösung aufgefordert.

 

Liste: Wörter, die Mittwoch enthalten

Hier finden Sie eine Liste mit Wörtern, die Mittwoch enthalten:
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Rezept: Lachsfilet in Parmesankruste

Für zwei Personen:

  • 2 Lachsfilets, je ca. 150g
  • 1 Ei
  • Parmesan, fein gerieben
  • Pfeffer
  • Rapsöl
  • Zitronensaft

Die Lachsfilets waschen, abtrocknen und mit einigen Spritzern Zitronensaft und etwas Pfeffer würzen.

In einem Suppenteller ein Ei mit etwas Pfeffer verquirlen, auf einem zweiten Teller den fein geriebenen Parmesan verteilen. In

In einer beschichteten Pfanne reichlich Rapsöl (nicht ganz 1mm hoch) erhitzen.

Die Lachsfilets zuerst durch das Ei, dann durch den Parmesan ziehen, so dass sie komplett mit Parmesan paniert sind und dann direkt in das heiße Öl geben, die Temperatur etwas reduzieren, nach kurzer Zeit vorsichtig wenden. Die Filets sollen auf beiden Seiten goldbraun, aber nicht verbrannt sein.

Aus der Pfanne heben und kurz auf Küchenpapier lagern, damit sie nicht ganz so fettig sind.

Dazu passt ein Salat.

Taten statt streiken – ein kleiner Kommentar zu den #FridaysForFuture

Inzwischen sollte es eigentlich jeder mitbekommen haben – inspiriert von Greta Thunberg bestreiken weltweit Schülerinnen und Schüler freitags die Schule und demonstrieren unter dem Motto #FridaysForFuture für mehr Klimaschutz.

Im Grundsatz finde ich, dass das eine gute Sache ist. Unabhängig davon, wie groß der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist, ist dieser eine große Herausforderung. Und überhaupt sollte man einen Planeten, auf dem man gerade lebt, nicht aus reiner Profitgier oder Bequemlichkeit schädigen – zumindest so wenig wie möglich.

Gleichwohl sehe ich die Schulstreiks kritisch, aus mehreren Gründen.

  1. Glaubwürdig auf das Problem des Klimawandels hinweisen kann man mE nur, wenn man sich selbst im Rahmen seiner Möglichkeiten vorbildlich verhält. Greta Thunberg lebt es vor: sie verzichtet z.B. auf Fleisch und auf Flugreisen. Wenn ihr jetzt von gewissen Kreisen vorgeworfen wird, so ernst könne es ihr ja nicht sein, sie habe ein Sandwich aus einer Plastikverpackung gegessen, geschenkt: Du kannst der normativen Kraft des faktischen eben nicht immer entgehen.
    Also liebe Schülerinnen und Schüler: lebt auch das, wofür Ihr demonstriert. Der Einfachheit halber habe ich hier 10 Tipps dazu zusammengestellt.
    Und denkt immer dran: Ihr nehmt zu Recht nicht ernst, wer Wasser predigt und Wein trinkt.
  2. “Intelligenz geht nicht auf die Straße, Intelligenz gestaltet.” Das hat mir einmal sinngemäß ein sehr kluger Mensch vor über 30 Jahren gesagt. Ich denke immer noch über diesen Spruch nach und bin mir nach wie vor nicht sicher, wie ich diesen einordnen soll. Hier passt er aber. Auf das Problem des Klimawandels hinzuweisen ist ein hehres Anliegen. Aber noch glaubwürdiger wäre es, wenn ihr nicht einfach einen Wohlfühl-Streik hinlegen würdet und damit Euer Gewissen beruhigt, sondern derweil auch was für die Umwelt machen würdet, auch dazu habe ich hier 10 Anregungen. Ihr würdet damit vielen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, noch mehr Aufmerksamkeit erzielen und wirklich was für die Umwelt tun.
  3. Nach wie vor unsicher bin ich, ob es richtig ist, die Aktionen – also die #FridaysForFuture – während der Schulzeit durchzuführen. Ja, sicher, das gibt mehr Awareness. Und es ist auch legitim, auf jeden Fall, wenn Ihr in der Zeit was effektiv für die Umwelt macht, siehe vor. Aber vielleicht wäre es wirklich besser, in der Schule aufzupassen, einen tollen Abschluss zu machen, dann Physik zu studieren und den Warp Antrieb zu erfinden. Oder so.
  4. Zudem stört mich, dass Forderungen gestellt werden – Stichwort Kohleausstieg – ohne zu erklären, wie diese erfüllt werden sollen.

Ein sehr geschätzter twitter Kontakt meinte zu dem Thema und meiner Kritik:

Befürchte, der Fehler liegt im Vergleich zwischen generellen Verhaltensregeln mit einer Maßnahme zur Schaffung von Wahrnehmung. Bin gespannt, wie du das auflöst.

Es ist eigentlich ganz einfach: Es ist wichtig, dass man für Wahrnehmung dieses Themas sorgt. Aber dann muss man auch glaubwürdig sein. Und das wird man nur durch seine Taten und indem man selbst gestaltet und nicht nur fordert.

10 Tipps, wie man über die #FridaysForFuture hinaus sein Leben umweltfreundlicher gestalten kann

 

Viele Schüler engagieren sich im Rahmen der von Greta Thunberg initiierten #FridaysForFuture für die Umwelt und bestreiken die Schule. Klimaschutz fängt auf jeden Fall aber bei einem Selbst an – hier sind 10 Tipps, was man besonders als Schülerin und Schüler tun kann, nicht nur am Freitag, sondern immer.

  1. Bus, Bahn, Rad, Füße
    Eure Mutter will Euch mit dem SUV zum Sport fahren? Nichts da: Nehmt den Bus oder die Bahn, fahrt mit dem Rad oder geht zu Fuß. Das ist nicht nur gut für die CO2 Bilanz und die Familienkasse sondern auch für Eure Fitness.
  2. Urlaub vor Ort
    Mallorca? Kreuzfahrt? Südfrankreich? Besser ist es, vor Ort Urlaub zu machen. Also z.B. wandern in der Eifel und schwimmen im nächsten Baggersee. Bedenke immer – eine Flugreise kann Deine jährliche CO2 Bilanz verdoppeln!
  3. Leitungswasser
    Es ist Irrsinn, dass Trinkwasser quer durch Deutschland, aus Belgien (Vittel), Frankreich (Perrier), Italien (San Pellegrino) oder gar von den Fijis transportiert wird. Leitungswasser ist besser für die CO2 Bilanz und zudem eines der am besten kontrollierten Lebensmittel der Welt.
  4. Regional essen
    Orangen? Kiwis? Mangos? Ganz schlecht! Esst regional und saisonal wachsende Obst und Gemüsesorten. Grünkohl ist z.B. ein besseres Superfood als Goji Beeren!
  5. Weniger Fleisch
    OK, Ihr müsst nicht direkt Veganer oder Vegetarier werden, aber Fleischverzehr vergrößert Euren CO2 Fußabdruck massiv! Also weniger zu Hans im Glück und McDonalds!
  6. Soja, Palmöl und der Regenwald
    Tofu ist allerdings auch nicht unbedingt die Lösung, denn für die Sojaplantagen werden oftmals große Regenwaldgebiete abgeholzt. Am besten also auf vegane regional wachsende Proteinquellen ausweichen, z.B. Bohnen. Vorsicht auch bei Palmöl Produkten, z.B. Nutella. Gerade für Palmöl werden viele Wälder abgeholzt. Was Ihr sonst noch für den Regenwald machen könnt, steht hier.
  7. Flicken statt wegwerfen
    Die Socken haben ein Loch? Der Lieblingspullover einen Riss? Lerne nähen und flicke, statt wegzuwerfen und neu zu kaufen!
  8. Es muss nicht das neueste iPhone sein
    Smartphones enthalten viele Stoffe, deren Abbau problematisch ist. Verzichte also darauf, immer das neueste Smartphone zu kaufen und verwende die Geräte so lange wie möglich. Das gilt übrigens für alle technischen Geräte! Bedenke dabei aber u.U. auch den Energieverbrauch.
  9. Kalt Duschen, weniger Heizen
    Jeden Morgen Duschen? Muss nicht sein. Eine gründliche Wäsche ist oftmals ausreichend. Und wenn geduscht wird, kann beim Heißwasser gespart werden. Überhaupt solltest Du Dich fragen, ob alle Räume so warm sein müssen. Vor 100 Jahren haben es die Menschen gut bei Raumtemperaturen zwischen 16 und 18 Grad ausgehalten.
  10. Denk nach!
    Frage Dich bei jedem Konsum – muss das sein. Brauche ich das wirklich, kann ich verzichten oder gibt es umweltfreundlichere Alternativen.