Rezept: Supereinfacher Schweinebraten

Das ist wahrscheinlich eines der einfachsten Schweinebratenrezepte der Welt, das jeder auch ohne Kocherfahrung hinkriegen sollte.

  • Schweinerückenbraten, ca. 1,6kg
  • einige Schalotten
  • einige Knoblauchzehen
  • Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Pfeffer
  • Rapsöl

Backofen auf ca. 160° C vorheizen.

On einem Bräter etwas Rapsöl erhitzen und das Bratenstück rundum anbraten.

Dann den Bräter vom Herd nehmen und die Schalotten und die Knoblauchzehen zugeben (in diesem Moment entstand das obige Bild). Etwas Weißwein und Gemüsebrühe angießen, mit etwas Pfeffer würzen.

Dann für ca. 2 Stunden in den Ofen stellen, währenddessen einmal umdrehen.

Fertig.

In nicht zu dicke Scheiben aufschneiden.

Dazu schmecken auch kalte Beilagen wie Rettich, Radieschen, Essiggurken, Tomaten… – dann ist es ein hervorragendes Low-Carb Abendessen.

Alternativ: frische Tagliatelle kochen und in der Sauce im Bräter schwenken, ggf. noch etwas Butter zugeben.

Into the woods

Seit einigen Wochen nutze ich jede Gelegenheit, morgens früh in den Wald zu laufen. Vornehmlich an freien Tagen, irgendwann zwischen 5h und 7h. Für eine bis drei Stunden.

Es gibt dabei eine einzige Regel: ich muss mindestens 10.000 Schritte laufen. Meistens werden es deutlich mehr. Und so ist es eine Mischung aus schnell gehen, joggen, einfach mal innehalten – und fotografieren. Mal mit Musik, mal ohne. Bei schönem Wetter und bei Regen.

Wenn ich starte, ist es dunkel. An Regentagen stockdunkel. An schönen Tagen sieht man zwischen den Baumwipfeln die Sterne und manchmal den Mond. Rehe und Wildschweine rascheln im Wald und queren die Wege. Manche Vögel werden leiser, andere wachen auf und beginnen mit Ihrem Gesang.

Irgendwann dämmert es langsam und etwas später scheint die Sonne durch. Mal matt durch die Wolken, mal rot und mal strahlend gelb. Bis jetzt jedesmal anders.

Die Wildschweine verziehen sich dann in den tiefen Wald und lassen sich kaum blicken. Rehe und Hirsche sind verblüffenderweise neugieriger und beobachten einen von Lichtungen aus oder kreuzen die Wege. Irgendwann tauchen auch die ersten Radfahrer und Jogger auf. Zum Glück sind es um diese Zeit nur wenige.

Dafür gibt es um so mehr in der Natur zu sehen. Jeder Meter des Wegs bietet Fotomotive. Oft muss ich mich zusammenreißen, dass ich weiter laufe und nicht nur fotografiere. Die Bilder werde ich sukzessive hier unter dem Hashtag #intothewoods online stellen. Einige gibt es ja auch schon auf Instagram und facebook.

Beim langen Laufen im Wald taucht man in eine andere Welt ein und kann völlig abschalten und nachdenken, wie es sonst kaum möglich ist.

Probiert es mal aus.

Wildschwein

Dieses Wildschwein habe ich auf der Waldau fotografisch festgehalten – zum Glück trennt uns ein Zaun. Zwar begegnet mir beim Laufen durch den Wald immer wieder Schwarzwild, allerdings in größerer Entfernung. Und das ist auch gut so.