Website: bestgore.com

Bestgore ist eine privat betriebene Webseite, auf der Bild- und Videoaufnahmen von verletzten, sterbenden oder toten Menschen und Tieren mit dem selbsterklärten Ziel veröffentlicht werden, die Wahrheit zu zeigen.

Die von dem Kanadier Mark Marek betriebene Webseite versteht sich als eine Enthüllungsplattform, die sich bei der Veröffentlichung der Inhalte vorrangig auf das Informationsrecht und die Rezipientenfreiheit, sowie auf die Meinungs- und Pressefreiheit beruft. Bestgore nimmt außerdem Anstoß an der Selbstzensur, warnt die Besucher andererseits auf der Hauptseite vor den Inhalten, verweist aber gleichzeitig auf das Real Life, von dem jene Aufnahmen stammen. Die Besucher der Seite müssen vor dem Betreten der Unterseiten, in denen das Material veröffentlicht ist, bejahen, dass sie volljährig sind.

Die auf der Webseite gezeigten Inhalte wurden hauptsächlich bei und/oder nach Unfällen, Kämpfen, Suiziden, Folter und Tötungen aufgenommen. Bestgore.com, hinter der neben dem Betreiber eine unbekannte Anzahl untereinander anonymer Mitarbeiter stehen, da sie sich über das Tor-Netzwerk zur Bearbeitung der Website einwählen, werden die Aufnahmen unter anderem durch angemeldete Bestgore-Benutzer zugespielt.

Im Juni 2012 wurde berichtet, dass der Polizeidienst von Ville de Montréal Ermittlungen gegen Mark Marek aufgenommen hat, nachdem seine Webseite ein von Luka Magnotta erstelltes Video veröffentlicht hatte. Er entfernte das Video noch im selben Monat; eigener Aussage zufolge, ohne eine Aufforderung dazu erhalten zu haben. Im Juli 2013 wurde Marek von der kanadischen Justiz wegen Obszönität auf Grundlage des Abschnitts 163 des kanadischen Strafgesetzbuchs angeklagt. Marek wurde gegen Kaution freigelassen, aber am 26. Juli wegen angeblichen Verstoßes gegen die Kautionsbedigungen wieder verhaftet.  Im Januar 2016 bekannte er sich schuldig und wurde zu einem dreimonatigen Haussarest sowie zu dreimonatiger gemeinnütziger Freier Arbeit verurteilt.

Im April 2013 erstellte der Betreiber von Bestgore eine Unterseite, in der er Adolf Hitler huldigte und den Holocaust mit der Argumentation antisemitischer Verschwörungstheorien (Weltjudentum) leugnete. Zu den auf der Webseite hochgeladenen Beiträgen existiert eine Kommentarfunktion für angemeldete Benutzer. Auch dort äußerten sich Leser wiederholt rassistisch und antisemitisch.

In einem Interview mit The Verge im November 2013 verteidigte der Betreiber Mark Marek die Veröffentlichung der Inhalte. Er verwies auf ein Enthauptungsvideo, das ihm zufolge von syrischen Rebellen während des Bürgerkriegs in Syrien als Propaganda verwendet wurde, um zu behaupten, dass Gefolgsleute von Präsident Bashal al-Assad hinter der Videoaufnahme stünden; Bestgore hätte anstatt der Massenmedien jedoch den tatsächlichen (mexikanischen) Hintergrund des Videos gekannt. Er nannte weitere Videos, deren tatsächlicher Ursprung verschleiert worden sei, um es als als nachbearbeitetes Propandamaterial zu benutzen; Bestgore aber im Gegensatz zur Presse den Täuschungsversuch erkannt hätte. Er verwies außerdem auf Leserkommentare, die behaupteten, das Ansehen der Inhalte habe zu einer Verhaltensänderung beigetragen. So habe es zum einen Kommentare gegeben, die behaupteten, ihr Besuch auf Bestgore habe dazu geführt, dass sie Geschwindigkeitsüberschreitungen und riskante Motorradfahrmanöver zu vermeiden versuchen; zum anderen hätten Besucher kommentiert, sich von einem in Erwägung gezogenen Selbstmord nach dem Besuch der Seite distanziert zu haben. Marek führte an, dass das Abschreckungspotenzial von verstörenden Bildern auch von Regierungen erkannt wurde, da sie solche Bilder als Warnhinweise auf Zigarettenschachteln vorschreiben.

Der Internet Service Provider der Website ist CloudFlare. Laut Cloudflare wurde Bestgore.com im April 2020 von insgesamt 2.894.535 IP-Adressen aufgesucht, die in jenem Monat insgesamt 1.2 Milliarden Seitenabfragen auf Bestgore.com tätigten. Davon stammen 501 Millionen Seitenaufrufe aus den USA, 85 Millionen Seitenaufrufe aus dem Vereinigten Königreich, 51 Millionen Seitenabrufen aus Deutschland, 48 Millionen Seitenaufrufe aus Frankreich und 44 Millionen Abrufe aus Kanada.

10 Tipps, wie ich meinen Bandscheibenvorfall im Griff habe

Bereits mit 24 hatte ich meinen ersten Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Behandelt wurde er ganz konservativ, also mit Krankengymnastik und Schmerzmitteln.

Er ist zwar immer noch da, aber im Alltag habe ich ihn gut im Griff. Diese 10 Tipps helfen mir, möglichst ohne Beschwerden durchs Leben zu kommen.

  1. Aufs Gewicht achten
    Übergewicht ist ein Faktor, der einen Bandscheibenvorfall begünstigt und bestehende Beschwerden verschlimmern kann. Daher achte ich darauf, dass ich mein Gewicht im Rahmen halte, um möglichst beschwerdefrei zu sein. Praktischerweise helfen einige der nächsten Tipps auch, Gewicht abzubauen.
  2. Rücken und Bauchmuskulatur stärken
    Je besser die Muskeln an Rücken und Bauch ausgebildet sind, um so mehr können Sie die Wirbelsäule unterstützen und somit Problemen mit den Bandscheiben vorbeugen. Ich persönlich mache dies in erster Linie mit Liegestützen sowie mit folgender Übung: Ich lege mich auf den Rücken, hebe die Beine an,  halte die Position für ca. 15 Sekunden und baue dabei Spannung in der Bauchmuskulatur auf. Ich senke die Beine, entspanne kurz und wiederhole das ganze. Situps haben in meinem Fall zu viel Schmerzen im Rückenbereich verursacht. Auf jeden Fall sollten Sie mit Ihrem Orthopäden oder Physiotherapeuten besprechen, welche Übungen für Sie geeignet sind.
  3. Viel Bewegung
    Ich sehe zu, dass ich jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gehe. Außerdem fahre ich viel Fahrrad und gehe schwimmen, wenn sich Schmerzen an der Bandscheibe bemerkbar machen.
  4. Die richtige Ernährung
    Ernährung und Bandscheibenvorfall hängen auf zweierlei Weise zusammen: zum einen begünstigt eine ungesunde Ernährung wiederum Übergewicht (siehe Punkt 1) zum anderen kann eine günstige Ernährung helfen, Entzündungsprozesse zu hemmen, die mit einem Bandscheibenvorfall im Regelfall einhergehen. Essen Sie viel Gemüse, sorgen Sie für eine hinreichende Versorgung mit Proteinen und hochwertigen Fetten – sowohl Fette als auch Eiweiße helfen Ihrem Körper, Zellen zu regenierern.
  5. Genug Trinken
    Hinreichend zu trinken ist ebenfalls aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen benötigen auch Ihre Bandscheiben genug Wasser, damit Sie elastisch bleiben. Zum anderen hilft Flüssigkeit auch gegen Entzündungen und ist eine gute Unterstützung, um Gewicht zu verlieren. Die beiden besten Faustregeln rund ums Thema Wasser trinken: Trinken Sie am besten wirklich nur Wasser und soviel, dass Sie erst gar nicht Durst bekommen.
  6. Abwechslung bei der Bewegung – besonders im Büro
    Zu langes und falsches Sitzen ist Gift für Ihre Bandscheiben. Sorgen Sie für Abwechslung, besonders im Büro. Stehen Sie viel auf, z.B. wenn Sie telefonieren. Gehen Sie zum Kollegen, statt ihn anzurufen – so schaffen Sie auch schneller die 10.000 Schritte. Besonders hilfreich sind auch ein Stehpult und/oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch.
  7. Nicht zu schwer heben und richtig Bücken
    Generell sollten Sie vermeiden, zu schwere Dinge zu heben, da dies die Bandscheiben besonders belastet. Außerdem sollten Sie immer in die Hocke gehen, wenn Sie sich bücken.
  8. Gut liegen – und richtig aufstehen
    Eine gute Matratze ist ebenfalls besonders wichtig. Hierüber und über die für Sie beste Schlafstellung sollten Sie ebenfalls mit Ihrem Orthopäden sprechen. Wichtig ist auch, dass Sie lernen, so aufzustehen, dass Ihr Bandscheibenvorfall möglichst wenig belastet wird.
  9. Zurückhaltend mit Schmerzmitteln sein
    Versuchen Sie, auf Schmerzmittel zu vermeiden. Nehmen Sie zuerst eine andere Haltung ein, strecken Sie sich und gehen ein paar Schritte. Oft hilft dies schon, den Schmerz zu lindern. Wenn es aber nicht anders geht, greifen Sie zu einem mit Ihrem Arzt abgesprochenen Schmerzmittel.
  10. Bei akuten Beschwerden zum Orthopäden
    Gehen Sie bei akuten Beschwerden unbedingt zu Ihrem Orthopäden, wenn diese länger anhalten – insbesondere, wenn es zu Lähmungserscheinungen, starken Ausstrahlungsschmerzen oder anderen ungewohnten Problemen kommt! Dies können Anzeichen für größere Komplikationen sein.

Hinweis bei medizinischen Themen: Dieser Artikel ersetzt keinen Besuch beim Arzt, insbesondere nicht beim Orthopäden. Er basiert auf meinen privaten Erfahrungen mit meinem eigenen Bandscheibenvorfall.

Bild: Von Michael-W – MRT-Bild, CC BY-SA 3.0, Link