Saturn, Du bist doch schön blöd… oder das Hauptproblem von Windows Phone

So passiert im Saturn…

Ein Saturn in einer deutschen Großstadt am Rhein. Ich brauche eine SD Karte und schaue bei der Gelegenheit auf die schnelle vorbei, ob schon ein Lumia 930 ausgestellt ist, was leider nicht der Fall.

Bei den Ausstellungsstücken steht jedoch ein Familienvater, der sich das Nokia Lumia 630 Dual SIM ansieht, eine Mediamarkt Anzeige in der Hand, die das Smartphone für 139 EUR bewirbt.

Da ich vor wenigen Wochen das Lumia 630 für meine Tochter gekauft habe und wir sehr zufrieden sind, spreche ich ihn an. Ja, er sucht es für seinen 12-jährigen Sohn. Wir reden kurz über seine Anforderungen, insbesondere auch, was die Kindersicherheit angeht. Ich zeige ihm die Grundlagen der Bedienung. “Alles klar, dann kaufe ich das.”

Doch dann kommt die Verkäuferin. Im Gehen höre ich noch den Satz: “Das hat aber kein Android. Das heißt, dass darauf keine Apps laufen.” Das wird interessant – aus der Ferne beobachte ich, wie sich der potentielle Kunde andere Smartphones ansieht, dann aber ohne einen Kauf den Markt verlässt – ich spreche ihn daher draußen nochmal an. Das ganze hätte ihn jetzt doch verunsichert und er wolle sich in das Thema mehr einlesen.

Schön blöd von der Saturn Verkäuferin – einen Kunden, der eine feste Kaufabsicht hat, einfach mit einem falschen Argument zu verschrecken und wegzuschicken.

…doch ein grundlegendes Windows Phone Problem

Doch in diesem Fall zeigt sich ein Grundproblem – kaum ein Verkäufer in den ganzen Mobilfunkläden hat Ahnung von Windows Phone und empfiehlt blind Android, am liebsten gleich auch noch von Samsung – so geschehen bei der Vertragsverlängerung meiner Mutter, bei der ihr ein Samsung Galaxy S3 Mini nahegelegt wurde. Zum Glück konnte die Bestellung noch in ein Lumia 925 getauscht werden – und sie ist damit mehr als zufrieden.

Das ist die eigentliche Herausforderung, vor der Microsoft steht: Herz und Hirn des Verkaufspersonals öffnen, damit mehr Windows Phone Geräte unter die Menschen kommen. Klar, es ist einfacher das zu verkaufen, was 80% der anderen Kunden auch nehmen. Und natürlich ist ein Windows Phone Verkauf (noch) beratungsintensiver, so muss man dem Kunden sicher sagen, dass es eben kein Android ist, wovon die Käufer heutzutage schon fast blind ausgehen. Aber auch, dass…

  • fast alle wichtigen Apps verfügbar sind und es jeden Tag mehr werden.
  • bei den Lumias eine richtig gute kostenlose Navigationslösung mit dabei ist – bei vielen Modellen sogar weltweit (here drive+).
  • Windows Phone sicherer ist als Android.
  • es viele Möglichkeiten gibt, Kinder- und Jugendschutzschutzeinstellungen vorzunehmen.
  • bei Windows Phone 8.x eine gute Updateversorgung sichergestellt ist.
  • Windows Phone eine einfache und innovative Benutzeroberfläche hat.
  • Windows Phone mit schwächerer Hardware auskommt als Android – man also die technischen Daten nicht direkt vergleichen kann.

Wenn Microsoft es nicht schafft, seine Vertriebspartner zu überzeugen (wie wäre es mit Incentives…), muss man selbst aktiv werden. Mit mehr Promoständen, Shops in Shops – und ohnehin frage ich mich, warum es keine Microsoft Stores in Deutschland gibt…

Godesberg in Meyers Großes Konversationslexikon von 1907

Godesberg, Dorf und Badeort im preuß. Regbez. Köln, Landkreis Bonn, in reizender Lage am linken Rheinufer, an der Staatsbahnlinie Köln-Koblenz und einer Dampfstraßenbahn nach Bonn, mit einer evangelischen und 3 kath. Kirchen, Synagoge, Pädagogium, Mineralquelle (Draitschbrunnen, eisenhaltiger Säuerling) und prachtvollem Badehaus, mehreren Sanatorien, Kurpark, vielen Villen, Steppdeckenfabrikation, Fabrikation Schillerscher Verschlüsse, Dampfschiffahrt, Ziegelbrennerei und (1900) 8927 meist kath. Einwohnern. Die Zahl der Kurgäste beläuft sich jährlich auf 6000. Dabei liegt die malerische Ruine des 1208–1213 vom Erzbischof Dietrich I. erbauten, 1583 von den Bayern zerstörten Schlosses G. mit 30 m hohem Rundturm. Vgl. Schwann, G., Luftkur- und Badeort (Bonn 1888); Dennert, G., eine Perle des Rheins (2. Aufl., Godesb. 1900).

Aus Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 8. Leipzig 1907

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