Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur 3% Hürde bei der Europawahl

Man mag nun schon darüber streiten, ob das Europäische Parlament aufgrund des extremen Disproportionalitätsfaktors – ein Abgeordneter aus Malta repräsentiert knapp 69 Malteser, ein französischer 874 Franzosen – überhaupt den Anforderungen eines demokratischen Parlaments entspricht. An dieser Stelle geschenkt.

Zumindest müssen aber die Abgeordnetenblöcke der einzelnen Staaten nach demokratischen Grundsätzen gewählt werden, worunter die Stimmengleichheit einen besonders hohen Wert hat. Eine Sperrklausel wie die 3% Hürde bei der Europawahl stellt eine massive Einschränkung der Stimmengleichheit dar, da die Stimmen für Parteien, die die Hürde nicht erreichen, eben “verloren” sind. Für solch eine Einschränkung muss es dementsprechend gewichtige Gründe geben.

Die herrschende Meinung akzeptiert die 5% Klausel bei der Bundestagswahl nur, da es ein übergeordnetes Ziel sei, stabile Mehrheiten für eine Regierung zu erreichen, was durch ein zersplittertes Parlament erschwert würde.

Dieses Argument ist aber bei der Wahl zum Europaparlament aber nicht einschlägig. Das Ziel, eine Zersplitterung an sich zu verhindern, ist als Rechtfertigung für die 3% nicht ausreichend und argumentativ angesichts einer Versammlung, in der schon über 160 Parteien vertreten sind, zudem lächerlich.

Kritik am Urteil des Bundesverfassungsgerichts verbietet sich von selbst – Karlsruhe konnte hier objektiv gesehen nicht anders entscheiden. Anders mag es aussehen, wenn in Zukunft das Europäische Parlament tatsächlich einmal insgesamt nach demokratischen Grundsätzen gewählt wird und eine europäische Regierung trägt. Aber da ist Art. 146 GG vor.

Dass das ganze nun zu unliebsamen Ergebnissen führen kann, ist eine andere Frage. Aber eben keine rechtliche.

Warum Microsoft eine eigene Android Version anbieten sollte – und schon bald könnte

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Dass ich es für keinen klugen Schachzug von Nokia halte, das Nokia X auf den Markt zu bringen, habe ich ja schon ausführlich begründet. Nun sind die drei Nokia Androiden aber nun mal da und gehören bald zu Microsoft.

Das besondere daran: Nokia setzt auf einen eigenen Android Fork, der nicht nur mit eigener Kachel-Oberfläche, sondern auch ohne Google Dienste daherkommt. Stattdessen sind Microsoft und Nokia Dienste an Bord, wie z.B. Outlook.com, Here Maps, Skype, OneDrive, Bing und Nokia Music. Dazu gibt es einen eigenen Nokia Appstore, der direkt mit Operator Billing in vielen Märkten überrascht. Laut Nokia sollen 75% der bestehenden Android Apps ohne Änderungen auf dem Nokia X Android laufen können, für die anderen wäre der Änderungsaufwand minimal. Der Appstore könnte also bald gut gefüllt sein.

Und hier wird die Sache interessant.

Denn das Google Android ist nicht so frei, wie Google gerne tut, wie durch verschiedene Dokumente bekannt wurde. Nicht nur, dass der Quellcode Google Apps eben nicht Open Source ist. Es gibt viele strikte Vorgaben, die die Einbindung der Google Apps betreffen, z.B.:

The phone manufacturer must place “Google’s Search and the Android Market Client icon [Google Play] … at least on the panel immediately adjacent to the Default Home Screen,” with “all other Google Applications … no more than one level below the Phone Top.”

Und auch auf die allgemeine Produktpolitik der Hersteller nimmt Google Einfluss. So wurde z.B. Druck auf Acer ausgeübt, kein gemeinsames Smartphone mit dem chinesischen Anbieter Alibaba auf den Markt zu bringen, das auf dem Android Fork Aliyun aufgesetzt hätte.

Google zieht die Daumenschrauben immer weiter an, um die Fragmentierung “seines” Android zu verhindern, womit viele kleinere asiatische Hersteller zusehends Probleme haben.

Genau hier könnte Microsoft ins Spiel kommen und seine Android Version mit den eingebunden MS-Diensten und seinem eigenen Appstore auch anderen Herstellern zur Verfügung stellen. Klar, bestimmte Apps würden auch hier Closed Source bleiben, z.B. Outlook und OneDrive. Und auch die Pflicht, den Store auf dem Gerät zu belassen, müsste es aus Microsofts Sicht geben.

Ansonsten könnte MS den Herstellern aber mehr Freiheiten einräumen, als Google dies tut. Andere Suchmaschine als Bing als default? Kein Problem. Weitere Appstores einbinden, wie z.B. den von Yandex? Aber gerne doch! Eine alternative Navigationslösungen? Warum nicht! Sie wollen auch Sailfish OS, Aliyun, MIUI, TIZEN und Windows Phone im Dualboot unterstützen? Wir helfen Euch! Ich bin mir sicher, der ein oder andere Hersteller würde anbeißen, wenn er von MS weniger Restriktionen zu erwarten hätte, als von Google.

Positioniert werden könnte und sollte dieses Microsoft Android für Low-End Devices in Emerging Markets. Dadurch und weniger Features würde es sich gegen die Windows Phone Devices abgrenzen, die weiter im High-End und Enterprise Bereich positioniert wären. Die einfachen Androiden wären dann der Einstieg in die Welt der MS-Dienste, allen voran OneDrive, Outlook.com und Office. Der natürliche nächste Schritt wäre dann, dass die Einsteiger später auf Windows Phone Devices upgraden und ihre Daten sowie gewohnten Dienste und Anwendungen nahtlos weiter nutzen könnten. Durch die erweiterten Kontakte zu neuen Herstellen könnte MS zudem erreichen, mehr OEM Partner für Windows Phone zu gewinnen.

Sicher, das ist eine gewagte Strategie. Doch mit der Nokia X Serie ist die Android Katze im Hause Microsoft jetzt aus dem Sack. Statt sie wild laufen zu lassen, sollte man sie zum Mäusefangen abrichten. Und besser als so verrückte Gedanken, Android Anwendungen auf Windows Phone im Emulator laufen zu lassen, ist das allemal.

Der X-Day, an dem Microsoft seine Android Version freigibt, wäre ein massiverer Angriff auf Google, als jede neue Windows Phone Version das zur Zeit sein könnte. Und damit würde das Projekt “Normandy” seinem Namen alle Ehre machen.

Mit Sascha Pallenberg, der ein ähnliches Szenario durchspielte, könnte man dann tatsächlich von einer Erschütterung der Macht sprechen.

Das Samsung S5 – ich bin beeindruckt

Worker Giving Thumbs UpJetzt ist es da, das Samsung Galaxy S5. Und wenn ich über das S4 noch ordentlich hergezogen habe fällt mir das diesmal deutlich schwerer – ganz im Gegenteil.

Nun gut, einige Dinge haben die Koreaner auch diesmal übertrieben. Über Geschmack lässt sich streiten und die meisten Kommentatoren finden es eher hässlich – aber wie auch jemand einwirft: meistens verschwinden die Samsungs eh in einer Hülle. Ich persönlich finde, dass 5,1″ für das normale Flagshipphone einfach zu groß sind, aber es wird ja bald sicher eine Mini Variante geben. Und dann haben wir auch den Samsungitis Effekt: viele Sensoren und Features ohne echten Sinn in ein Gerät gepackt, wobei mir hier an erster Stelle der Pulsmesser einfällt.

Unterm Strich hat Samsung aber deutlich mehr richtig gemacht als falsch. Die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte:

  • Kein 2560*1440 Display sondern gute alte 1080p Full HD. Auf 5,1″ sieht man hier eh keinen Unterschied und Prozessor und Akku werden geschont.
  • Längere Laufzeit – denn mit dem 2.800 mAh Akku und dem optionalen PowerSave Mode dürfte das S5 deutlich länger durchhalten. Das ist es, was ich mir bei einem Smartphone wünsche, dass mein ständiger Begleiter sein soll.
  • Schutzklasse IP 67 – damit ist das S5 gegen eindringenden Staub und gegen zeitweiliges Untertauchen in Wasser geschützt.
  • Aus einem Guss – anders als beim S4 wirkt das S5 mehr aus einem Guss. Die Oberfläche wirkt aufgeräumter, die verschiedenen Sensoren und Funktionen sind besser integriert, Gear 2, Gear Neo und Gear Fit sind direkt verfügbar und gut auf das Smartphone abgestimmt. Und Samsung stellt unausgereifte Spielereien nicht so in den Vordergrund.
  • Kamera – die 16 MP Kamera ist richtig schnell. Und damit für die meisten Anwender sicher besser geeignet als die Nokia PureView Kameras, die zwar bessere Ergebnisse erzielen dürften, aber dem Fotografen mehr Geduld abverlangen. Allenfalls OIS (Optische Bildstabilisierung) hätte man sich noch gewünscht.

Die positiven Signale, die Samsung mit dem S5 setzt, dominieren deutlich. Und – vielleicht einmal abgesehen vom Design – setzt Samsung hier Standards und zeigt, dass man nicht alles technisch machbare in ein High-End Smartphone stecken muss, sondern dass es in der Praxis auf ganz andere Dinge ankommt. Jedenfalls gibt es derzeit wohl keinen anderes so rundes Gesamtpaket, weder im Android Lager noch bei Windows Phone. Sogar das iPhone muss wohl zurückstecken.

Es ist zu hoffen, dass andere Hersteller sich am S5 orientieren. Und dass es eine vergleichbare Windows Phone Variante geben wird.

Bild: (c) Allposters

Elops Rache? Das Nokia X

Jetzt ist es tatsächlich da – Nokias erstes Android Smartphone, das Nokia X. Und – Überraschung, es sind sogar drei Geräte – das Basismodell X, das X+ mit mehr Speicher und das XL, das außerdem ein größeres Display, eine bessere Kamera mit 5MP und eine Frontkamera mit sich bringt.

Bis zum Ende hatte ich persönlich gehofft, dass als “Normandy” schon länger durch die Leakter-Szene geisternde Gerät würde mit Meltemi laufen, doch ist es tatsächlich Android.

Freilich kein Standard-Android mit integrierten Google Diensten. Diese sind komplett außen vor, stattdessen findet man Microsoft und Nokia Apps und Services. Das UI sieht aus, als hätte man Windows Phone mit Asha gemischt. Apps können nicht über Google Play sondern sollen über einen eigenen Nokia Store oder Drittanbieter Shops wie den von Yandex kommen.

Doch welchen Sinn macht das Gerät?

Nokia erklärt das in einer Pressemitteilung so:

Die Modelle Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL  richten sich an den schnell wachsenden Markt für preisgünstige Smartphones. Gleichzeitig bieten sie Nutzern den Einstieg zu Microsoft-Diensten wie Skype, OneDrive und Outlook.com und wecken das Interesse, später auf ein Lumia upzugraden.

Das ist – gelinde gesagt – Bullshit. Das Nokia X ist nicht viel günstiger als das auf Windows Phone basierende Lumia 520. Doch im Gegensatz zum 520er, das smooth läuft, laggt das X ziemlich, so schreibt Tom Warren in The Verge:

Using the X software can be quite frustrating, however, as the entire interface is prone to slow response and a lot of lag.

Die Entscheidung, die X Familie auf den Markt zu bringen, ist um so unverständlicher, als dass die Neuerungen in Windows Phone 8.1 deutlich günstigere Smartphones ermöglichen werden.

Es ist sicher so, dass in Emerging Markets Bedarf an günstigeren Smartphones besteht. Und es ist auch reizvoll, damit gleich den Einstieg in die Microsoft Dienste Welt zu ermöglichen. Dieses Ziel ließe sich aber besser gleich mit günstigen Windows Phones, mit der Asha Serie oder besseren Featurephones wie dem auch in Barcelona vorgestellten Nokia 220 erreichen. Letzteres Modell z.B. bietet Internet, Mail, soziale Netze und ordentlich Akkulaufzeit für 29 Euro Listenpreis.

Das Nokia X damit steht symptomatisch für das, was Nokia in die Krise geführt hat: sich verzetteln. Mit den Featurephones, der Asha Serie, Windows Phone und jetzt X hat man vier Plattformen im Haus, die man pflegen muss. Ich bin mir sicher, der X Familie droht das gleiche Schicksal wie dem N9, dem einzigen Meego Smartphone der Finnen (sic!). Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass Microsoft weiter Energie in diese Sackgasse stecken wird. Vielmehr wird man sich auch im Einsteigersegment auf Windows Phone und übergangsweise auch noch Asha mit MS-Diensten konzentrieren.

Fragt sich also, warum das X überhaupt vorgestellt wurde. Wirklich nur Nokias wieder einmal deutlich werdende Unfähigkeit, sich auf eine Plattform zu fokussieren? Oder Elops Rache dafür, dass er nicht Microsoft CEO wurde…?

Anhang – andere für diesen Artikel in Erwägung gezogene Überschriften:

  • Nokia X – das ist nix
  • Von Barcelona ab in den Müll – das Nokia X
  • Nokia niX

Neues von Nokia vom MWC 2014

Auch Nokia hat eine frühe Pressekonferenz zum Mobile World Congress 2014 in Barcelona gegeben und einige Neuigkeiten vorgestellt.

Neue Apps für Windows Phone

Nokia hat neue Apps für Windows Phone angekündigt. Besonders interessant sind darunter der Blackberry Messenger (BBM) und Adobe Photoshop Express. Auch Food Panda ist unter den neuen Apps.

Nokia X, Nokia X+ und Nokia XL

Wie erwartet – oder sollte ich sagen befürchtet – kommen die ersten Android Phones von Nokia. Sie setzen allerdings auf eine stark veränderte Version von Android und kommen ohne Google Apps und ohne Zugriff auf den Play Store. Stattdessen wird auf eigene und Microsoft Apps und Dienste wie OneDrive, Skype, Outlook.com, HERE Maps und Nokia Mix Radio gesetzt. Es gibt einen eigenen Nokia Store für Apps sowie Zugriff auf Drittanbieter Stores wie z.B. den von Yandex.

Die technischen Daten der drei Android-Devices gibt es bei unserer Nokia Smartphone Übersicht.

Nokia 220

Das Nokia 220 ist ein LowCost Phone, das nur 29 Euro kosten soll, aber dennoch ein Farbdisplay hat und über den Xpress Browser Webzugriff.

Nokia Asha 230

Das Asha 230 soll nur 49 Euro kosten und bietet einen vollen Touchscreen. Es ist ein Einsteigersmartphone für Emerging Markets.

Neues von Microsoft aus Barcelona

Bereits am 23. Februar hat Microsoft im Vorfeld des Mobile World Congress in Barcelona eine Pressekonferenz gegeben und einen Blick in die Zukunft von Windows und Windows Phone gegeben. Hier sind einige der Informationen:

Neue Grundlagen, Features und Apps

Folgende neue Features wurden bestätigt:

  • Dual SIM Support
  • Business Features wie VPN und S/Mime im WP 8.1 Update
  • Facebook Messenger kommt für Windows Phone
  • geänderte Hardwarevorgaben – es sind z.B. keine Hardwarebuttons und kein Kamerabutton mehr vorgeschrieben. Das neue Referenzdesign erlaubt einerseits noch günstigere Windows Phones sowie das einfache “Recycling” von bestehenden Android Modellen

Neue OEMs für Windows Phone

Mehr Hardwarepartner springen auf den Windows Phone Zug auf. Folgende wurden bekanntgegeben:

  • Foxconn
  • Gionee
  • JSR
  • Karbonn
  • Lenovo (!)
  • LG (war bereits mit WP 7 vertreten)
  • Longcheer
  • Xolo
  • ZTE

Bereits an Bord sind:

  • Nokia (bald Microsoft selbst)
  • HTC
  • Huawei
  • Samsung

Rechnet man noch die Hersteller dazu, die das mobile Windows for embedded Devices einzsetzen wie z.B. Panasonic, werden wir hoffentlich bald deutlich mehr Windows Phone Smartphones und andere Smart Devices sehen!

Für potentielle OEMs gibt es jetzt eine Informationsseite.

Windows 8.1

Windows 8.1 wird im Frühjahr ein großes Update erhalten, zu dem es auch einige Infos gab:

  • niedrigere Hardware-Anforderungen: Nur noch 1GB Speicher und 16GB Masenspeicher erforderlich
  • verbesserte Bedienung mit Tastatur und Maus

Weitere News von Microsoft

HIer noch interessante Informationshäppchen:

  • In Großbritannien war das Lumia 520 das am drittbesten verkaufte Smartphone im Dezember 2013. Nach dem iPhone 5s und dem iPhone 5c und vor allen Android Devices!
  • Microft wird sich 2014 beim Wachstum der Windows Phone Plattform wieder mehr auf Emerging Markets konzentrieren.

Flip Hülle für das Lumia 520

Das Nokia Lumia 520 bietet nach wie vor ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Und mit dem Mumbi Flip Case ist es auch hervorragend geschützt und sieht edel aus.

Innen ist die Schutzhülle weich gefüttert, um das Nokia Lumia 520 durch die Ledertasche zu schonen. Alle Anschlüsse am Lumia 520 sind durch diese Tasche weiter frei zugänglich und einwandfrei bedienbar.

Die Hülle gibt es z.B. bei Amazon.

10 Dinge, die Du wirklich in Deinem Leben ändern solltest – und nicht nur den Messenger

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Da kündigt facebook an, Whatsapp kaufen zu wollen, es ändert sich erstmal nichts und in Deutschland kündigen im Gegenzug Hunderttausende an, ihren Messenger wechseln zu wollen. Bevorzugt findet diese Ankündigung über facebook daselbst statt – #facepalm. Alles andere scheint plötzlich unwichtig zu sein, selbst der Bürgerkrieg in der Ukraine mit 70 Toten an einem Tag.

Hier sind 10 Dinge, die Ihr wirklich in Eurem Leben ändern und machen solltet.

  1. Denk nach, bevor Du eine Entscheidung triffst
    Bleiben wir der Einfachheit halber zunächst beim Thema. Der Datenverkehr über Whatsapp war schon immer unverschlüsselt. Es gab schon immer Sicherheitsprobleme. Das alles ist nichts neues. Und nur weil Facebook jetzt Whatsapp übernimmt, ist auf einmal alles schrecklich? Obwohl sich noch gar nichts geändert hat? Dabei traue ich facebook sogar zu, in Zukunft Whatsapp zu verschlüsseln. Aber egal – viele wechseln. Einige zu tatsächlich sichereren Alternativen wie Threema, viele kommen aber auch vom Regen in die Traufe, z.B. durch den Wechsel zu Line.
    In allen Lebensbereichen sollte aber gelten: informier Dich, bevor Du eine Entscheidung triffst oder Dich äußerst. Ob bei Messengern, Politik, Anschaffungen allgemein…
  2. Mehr Lesen
    Schalt den Fernseher aus, chatte nicht sondern lies. Und zwar querbeet. Fachliteratur – zu einem Thema, bei dem Du Dich noch gar nicht auskennst, z.B. eine Einführung in Quantenphysik oder Verhaltensbiologie. Du wirst überrascht sein, wie spannend das ist und Dein Denken anregt. Einen Roman, den Du gar nicht mehr aus der Hand legen willst. Einen Klassiker, damit Du endlich sagen kannst: “Ich habe gerade ‘Der Prozess’ und ‘Ulysses’ gelesen. War toll!” Kauf am Kisok mal eine Zeitschrift, die Du noch nie gekauft hast. Lade Dir eine Lese-App auf Dein Smartphone oder Tablet. Es gibt nichts, was so viel Spaß macht und Dich gleichzeitig so sehr weiterbringt
  3. Lass das Auto stehen
    Fahr mit Bus/Bahn/Fahrrad zu Arbeit, in die Uni oder wohin auch immer. Dadurch, dass ich jeden Tag die Bahn nehme, spare ich pro Jahr mindestens 720kg CO2 ein. Und dass ich dabei die Zeit finde zu bloggen, zu lesen (sic!) oder einfach zu entspannen, ist ein schöner Nebeneffekt.
  4. Ändere Deine Essgewohnheiten
    “Wie gemein, Sie wollen diese Babygiraffe töten. … Hast Du noch McDonalds Gutscheine für den BigMac?” Bitches, please…. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Indem Du Dir Gedanken über Dein Essen machst und Deine Essgewohnheiten änderst – ein guter Start ist übrigens ein freiwilliger Veggie-Day pro Woche – tust Du nicht nur etwas für Dich, sondern veränderst wirklich etwas. Auf Dauer auch mehr, als nur ein bisschen.
  5. Engagiere Dich
    Rede nicht nur, mach was. Trete in die Partei ein, die Dir liegt. Gründe selbst eine Partei. Organisier einen Vortrag über sichere Kommunikation im Internet. Blogge über Deine Erfahrungen. Geh Gassi mit Hunden aus dem Tierheim. Werde Katechetin. Zeig Deinen Freunden, wie man frisches Gemüse vom Bauern um die Ecke zubereitet. Besuche einsame Menschen im Altenheim. Unterstütze den örtlichen Hospizverein. Mach was im Förderverein in der Schule Deiner Kinder. Werde Klassensprecherin. Werde ehrenamtlicher Trainer im Sportverein. Hilf mit der Müllsammelaktion im Wald. Lies Kindern im Kinderheim vor. Mach beim Asta mit. Singe im Kirchenchor. Egal was – aber krieg endlich Deinen faulen Arsch hoch und mach was.
  6. Schaff Dir ein Wertesystem – und lebe es
    Ich finde, man merkt Menschen ziemlich schnell an, ob diese ein Wertesystem haben oder nicht. Bei älteren Menschen ist das fast der Regelfall, sie sind noch mit der Kirche aufgewachsen. Und je jünger meine Gesprächspartner werden, desto mehr vermisse ich ein gelebtes Wertesystem. Das muss nichts religiöses sein. Wenn Du damit Probleme hast, lies zuerst Kants “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” und dann die “Kritik der praktischen Vernunft”. Zum weiteren Nachdenken dann Hegels “Grundlinien der Philosophie des Rechts“. Doch lieber religiöser? Der Dalai Lama rät: “Versuchen Sie es zunächst mit einer Religion aus Ihrem Kulturkreis, beispielsweise mit dem Christentum, bevor Sie sich an die komplexen Rituale des tibetischen Buddhismus heranwagen.”. Hauptsache, Du richtest Deinen moralischen Kompass aus.
  7. Pflege Deine Freundschaften – und Deine Familie
    Letztlich wirst Du merken, dass was wirklich im Leben zählt sind Freunde und Deine Familie. Pflege Deine Freundschaften und nimm Dir Zeit für sie und für Deine Familie. Gerade, wenn Du Kinder hast.
  8. Beweg Dich
    Du hast nur einen Körper – also halte diesen gesund. Und das geht eben am besten mit Bewegung. Finde eine Sportart, die Dir liegt – probier einfach aus, was Dich interessiert, mach Schnupperkurse, frag Freunde… und ob Du dann drei mal die Woche morgens durch den Wald läufst, Dich Samstags mit Freunden zum Fußball oder auf dem Tennisplatz triffst – Du wirst Dich besser fühlen.
  9. Verlier Dich nicht in Klein-Klein
    Prinzessin Madeleine ist Mama? Das Dschungelcamp… Die Playstation 4… Britney hat geheiratet… Lewandowski wechselt zu den Bayern… Bei DSDS… Sabia Boulahrouz… – Whatdafuck! Klar kannst Du Dich auch mit den nebensächlichen Dingen beschäftigen. Aber verlier Dich nicht darin. Wenn Du Dich mit so was beschäftigen kannst, kannst Du Dich auch über die Krise in der Ukraine, die Hintergründe der Proteste in der Türkei, über die Target 2 Salden in Zusammenhang mit der Euro Krise oder die Menschrechtssituation im Sudan informieren. Behalte den Blick für die wirklich wichtigen Nachrichten und versuche, die Welt zu verstehen.
  10. Sieh dennoch alles nicht so verbissen, werde nicht verbittert und hab einfach Spaß am Leben und an dem, was Du tust!

Vibration der Windows Phone Tasten bei WP8.x deaktivieren

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Manche Anwender fühlen sich davon gestört, dass die Hardware Tasten eines Windows Phone vibrieren, wenn man sie berührt und würden diese Vibration gerne abschalten. Das ist zumindest bei den Nokia/Microsoft Lumia Windows Phones jetzt möglich.

Einfach zu Einstellungen > Berührung und dann “Die Tasten des Windows Phone vibrieren” ausschalten.

Wenn die Funktion bei Ihnen nicht verfügbar ist, müssen Sie im Store auf Updates der “Berührung” System-App überprüfen.

Dieser Tipp gilt für Windows Phone 8 und Windows Phone 8.1 und für alle Microsoft (vormals Nokia) Lumia Smartphones. z.B. Lumia 520, 525, 530, 535, 620, 625, 630, 635, 640, 640XL, 720, 730, 735, 820, 830, 920, 925, 930, 1020, 1320, 1520.

Hier finden Sie die Anleitung, wie Sie die Vibration bei Windows 10 mobile abschalten können.

Menschen, die sich bei facebook aufregen…

Menschen, die bei Facebook schreiben, dass sie jetzt Whatsapp kündigen. #facepalm