Rezept: Pochiertes Ei

Es gehört zu vielen Rezepten dazu, schmeckt aber auch einfach so zum Frühstück: pochiertes Ei.

Leider trauen sich nicht mehr viele an dieses Basis-Rezept – dabei ist es gar nicht so schwer, ein Ei zu pochieren.

Außer – sehr frischen – Eiern braucht man nur Essig und Salz.

Einen nicht zu hohen Topf füllt man zu ca. 2/3 mit Wasser, gibt zwei Esslöffel möglichst neutralen Essig sowie einen Teelöffel Salz hinzu und bringt das Wasser zum Kochen.

Dann wird die Temperatur etwas reduziert, damit das Wasser nicht zu unruhig ist.

Dann das ein Ei in eine Tasse schlagen es aus der Tasse heraus vorsichtig in das heiße Wasser gleiten lassen. Sofort mit zwei Suppenlöffeln das Eiweiß umschließen, so dass es sich nicht vom Eigelb trennen kann.

Sobald das Eiweiß weitgehend gestockt ist, können die Löffel weg und das Ei gut 4 Minuten im heißen Wasser garen lassen und dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser herausheben.

Bei einem pochiertes Ei sollte das Eigelb nach dem Anschneiden noch leicht flüssig herausfließen. Je nach Temperatur des Wassers und Größe des Eis kann die Garzeit daher etwas länger oder kürzer sein.

Tipp: Wasser nach jedem Pochiervorgang wieder kurz aufkochen und dann wiederum die Temperatur reduzieren.

#Brüderle #Himmelreich #Aufschrei #Sexismus

Das ist das wahrscheinlich letzte, was ich (vorerst) zu diesen Themen schreibe werde – und auch nur in kurzen Sätzen:

Nach wie vor halte ich den anlassbezogenen Zeitpunkt der Veröffentlichung der Brüderleschen Anzüglichkeiten gegenüber Laura Himmelreich für falsch. Dass der Stern damit eher eine Kampagne gegen die FDP bestreiten will, zeigt mE dieser tweet:

Wir müssen es konstatieren: Die Partei der Chauvis, Grapscher und Herrenreiter kommt immer noch locker über 5 Prozent. #Brüderle
@Sternde

Mit diesem Kritikpunkt will ich Anzüglichkeiten, Chauvinismus, Sexismus und schlimmeres nicht relativieren oder gar rechtfertigen. Und auch wenn man trefflich darüber streiten mag, wie schwerwiegend Brüderles Verhalten nun letztlich zu bewerten ist – die Meinungen gehen diesbezüglich im Netz von eher unverdächtig bis hin zu fast schon sexueller Belästigung – hätte Frau Himmelreich an dem Abend einfach gehen können (als schlechteste Wahl), Brüderle gehörig die Meinung sagen oder ihm eine langen können (und vielleicht auch sollen). Dann aber auch direkt darüber schreiben. So aber bleibt eben der schale Nachgeschmack, dass der Vorfall gegen Brüderle und die FDP instrumentalisiert werden sollte.

Doch Sexismus gibt es in allen Parteien und auch außerhalb der Politik in wohl allen Bereichen.

Allerdings – und das ist Laura Himmelreich hoch anzurechnen – scheint durch ihren Tabubruch nunmehr doch eine von diesem konkreten Fall losgelöste Debatte zum Problem zu entstehen. Exemplarisch dafür stehen – neben vielem anderen – die #aufschrei Tweets, in denen Frauen über ihre Erfahrungen mit Sexismus und Belästigung im Alltag berichten.

Und diese Debatte ist dringend notwendig, denn

Die zynischen Sprüche, die manche Männer hier über #aufschrei -Tweets von Frauen reißen, sind doch das beste Beispiel für Alltags-Sexismus.
@VictoriaHamburg

Dem ist nichts hinzuzufügen.