Köpfe: Albrecht Philipp Georg von Ramdohr

Albrecht Georg Philipp von Ramdohr (* 31. August 1839 in Nienburg/Weser; † 8. September 1885 in Bad Rehburg) war ein königlich-hannoverscher Offizier und später Hauptmann in der Preußischen Armee.

Albrecht Georg Philipp war der Sohn des Generalleutnants Wilhelm Albrecht Andreas von Ramdohr und Großneffe des Basilius von Ramdohr. Seine Mutter war Wilhelmine Luise von Hugo (* 6. Juli 1804 in Celle; † 13. April 1875 ebenda) und er hatte zwei Schwestern.

Er begann seine Dienstlaufbahn am 3. Mai 1854 mit Aufnahme in das hannoversche Kadettenkorps. Am 19. Dezember 1857 wurde er zum Sekondeleutnant im 2. Infanterie-Regiment (Celle) befördert und erreichte den nächsten Rang mit Titel zum Premierleutnant am 27. Mai 1859. Am 20. Mai 1860 erhielt er ein Patent seiner Charge. Mit Beginn des Deutsch-Deutschen Krieges 1866 nahm er am Feldzug gegen Preußen teil. In der Schlacht bei Langensalza wurde er leicht verwundet. Am 1. Januar 1867 erhielt er die Entlassung aus dem Militärdienst.

Am 9. März 1867 wurde Ramdohr in die Preußische Armee übernommen und im 6. Westfälischen Infanterie-Regiment Nr. 55 angestellt, wo er am 10. Dezember eine Stelle zugewiesen bekam. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war er Führer einer mobilen Kompanie des Besatzungsbataillons „Detmold“. Am 12. Juli 1870 wurde er unter Beförderung zum Hauptmann zum Kompaniechef ernannt. Nach dem Krieg wurde ihm sein Abschied mit Pension nebst der Aussicht auf eine Stelle in der Zivilverwaltung und der Erlaubnis zum Tragen der Regimentsuniform am 18. April 1872 bewilligt. Seine Dienstzeit in der preußischen Armee betrug fünf Jahre, einen Monat und vier Tage.

Ramdohr heiratete am 20. Oktober 1881 in Klein Eiklingen Agnes Elisabeth Wilhelmine von der Wenke (* 17. Februar 1850 in Klein Eiklingen; † 20. November 1899 in Wien). Er verstarb wenige Jahre später in Bad Rehburg.

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