Eine kurze Geschichte des Toilettenpapiers

Wer hat eigentlich das Toilettenpapier erfunden?

Sich nach der Sitzung zu säubern ist ein ganz natürliches Bedürfnis. Unsere frühen Urahnen benutzten mangels „Hakle Feucht“ Sand, Steine und Pflanzen.

Weiter waren dann wieder einmal die alten Römer: Schwämme wurden an Stöcken befestigten, in Salzwasser getaucht – um sich dann damit den Allerwertesten zu reinigen. Wie oft die Schwämmchen benutzt wurden, ist nicht bekannt und soll hier nicht weiter vertieft werden.

Etwas derber ging es dagegen weiterhin bei den Germanen zu, die sich den Hintern mit Stroh, Laub, Blättern und Moos säuberten. Hieran änderte sich im Gebiet des heutigen Deutschlands bis ins Mittelalter nicht viel, die reichen Kaufleute gönnten sich aber immerhin Stofflappen oder kleine Lammfelle.

Etwas besser hatten es die südamerikanischen Kulturen, die eingeweichte Hüllen von Maiskolben benutzen – hier ist der Unterschied zu den modernen Komfortpapieren angeblich nicht ganz so groß.

Und wer hat das heute übliche Toilettenpapier erfunden? Nicht die Schweizer, denen es sonst auch zuzutrauen gewesen wäre, sondern die Chinesen, die es seit dem 14. Jahrhundert verwenden.

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