Diese HTC Smartphones bekommen das Android 4 Update

Laut der Aussage des HTC Entwicklers Samarth Rasiwasia sollen die folgenden HTC Modelle ein Update auf Android 4 Ice Cream Sandwich bekommen.

  • HTC Sensation (XL,XE,Original)
  • HTC EVO 3D
  • HTC Incredible S
  • HTC Desire HD
  • HTC Flyer
  • HTC Rhyme
  • HTC Desire S
  • HTC Salsa
  • HTC Desire Z
  • Google Nexus One

Nicht dabei ist das HTC Desire, das für die neueste Android Version zusammen mit HTC Sense zu wenig Speicher hat. Beim schon etwas älteren von HTC hergestellten Google Nexus One ist das kein Problem, da dieses als reines “Google Phone” keine Sense Anpassung hat.

Spannend ist noch die Frage, ob bei dem Update auch auf die die neueste Sense Version hochgerüstet wird. Auch nicht sicher ist, wann die Updates kommen werden.

Update 8.11.2011:

Inzwischen hat sich HTC offiziell geäußert: Das Nexus One soll kein Update auf Android 4.0 erhalten. Zunächst sollen nur die Smartphones aus der Sensation Serie sowie das EVO 3D und einige nur in den USA erhältliche Modelle in den Genuß von Ice Cream Sandwich kommen – das aber schon Anfang 2012. Später sollen weitere Smartphones dazukommen, fraglich ist aber noch welche und wann.

Gadowski gegen Reber – oder ab wann ist Copycat

Christian Reber, CEO der 6Wunderkinder, hat in seinem Unternehmensblog zu einer Anti-Copycat Initiative aufgerufen, wovon sich Lukasz Gadowski gehörig auf den Schlips getreten fühlt und sich seinerseits in seinem Blog recht despektierlich über die Wunderkinder äußert. Wörtlich schreibt er von einer “assozialen Hetzkampagne von 6wunderkindern in Berliner Start-Up Szene” – wobei hier noch anzumerken wäre, dass man “asozial” nur mit einem “s” schreibt, aber sei’s drum.

Gadowksi sieht den erwähnten Blogbeitrag also als Teil einer Gesamtkampagne der Wunderkinder gegen ihn und seine Investmentgesellschaft Team Europe. Ob es eine Kampagne gibt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich bin in der Berliner Start-Up Szene nicht verwurzelt und strebe das auch nicht an. Insoweit fehlt mir das Insider-Wissen.

Die Frage ist für mich viel mehr: ab wann ist ein Start-Up innovativ oder bis wohin ist es ein Copycat, also ein Nachahmer eines anderen bestehenden Geschäftsmodells

Denn In seinem erwähnten Blogbeitrag zieht Gadowski über Wunderlist, die von mir sehr geschätzte Aufgabenverwaltung, recht heftig her:

Für die, die die Kinder nicht kennen, sie machen eine recht erfolgreiche Online und mobile ToDo Liste. Genial. Isaac Newton und Albert  Einstein ziehen gleichzeitig ihren Hut. Eine digitale ToDo Liste! Der Nabel der Innovation, gab es noch nie vorher! hatte nie jemand versucht! Die Wunderkinder haben die ToDo-Liste wohl sehr gut umgesetzt, das sei ihnen unbenommen und ist eine sehr schöne Leistung.

Grundsätzlich stimmt das. Aufgabenlisten gibt es mindestens, seitdem es Tontäfelchen und so etwas wie Schrift gibt. Wahrscheinlich sogar noch früher. Man könnte also sagen, dass jedes Notizbuch und jetzt jede 2do-App eine billige Kopie von Tontäfelchen mit Keilschrift sind. Könnte man, muss man aber nicht.

Der Punkt ist: Sobald es ein Produkt gibt, wird es dazu Konkurrenz geben. Und von wenigen Dingen abgesehen ist alles Evolution statt Revolution. Und ganz pragmatisch gesehen: für den normalen Nutzer wird es in vielen Fällen gar nicht erkennbar sein, wer zuerst da war. Nur bei ganz dreisten Plagiaten ist er sofort offensichtlich. Ich denke hier an chinesische iPhone Clones oder an StudiVZ.

Grundsätzlich ist der Unterschied zwischen “innovativem Start-Up” und “Copycat”  ein anderer. Denn Copycat oder nicht liegt vereinfacht gesprochen in der Herangehensweise an ein Projekt und in der Einstellung dazu:

  • “Wie kann ich schnell reich werden?” gegen “Wie kann ich die Welt besser machen (und damit bestenfalls noch reich werden)?”
  • “Welches Geschäftsmodell funktioniert in den USA gut und kann schnell transferiert werden?” gegen “Welchen Bedarf haben die Kunden und wie kann ich ihnen geben, was sie brauchen?”
  • “Hoffentlich merkt keiner, dass unter der Oberfläche alles wackelig ist.” gegen “Ich will die beste Lösung liefern.”
  • Bloße Effizienz gegen kompetente Leidenschaft
  • Agent Smith gegen Neo
  • Hermes gegen Athene

Man merkt einem Unternehmen und seinen Produkten an, ob es diesen göttlichen Funken in den Genen hat oder nicht – darum ist Wunderlist eine so erfolgreiche Aufgabenverwaltung, darum wurde das WWW auf einem Next-Computer entwickelt und ja, auch wenn ich das jetzt nicht gerne schreibe, darum beherrscht das iPad den Tablet Markt.

Auch Copycats können erfolgreich sein. Doch wer Kompetenz mit Leidenschaft verbindet, kann Märkte und Menschen verändern.

Die Luft ist raus bei Bauer sucht Frau

8.260.000 Zuschauer hatte die gestrige (24.10.2011) zweite Sendung von Bauer sucht Frau – und damit 280.000 mehr als die Auftaktsendung.

Dennoch – bei twitter trendete #bsf diesmal nicht so stark wie in der Vorwoche. Und die meisten Tweets brachten auch nichts neues, mangels neuer Vorlagen von RTL.

Die Protagonisten wurden einfach schon in der Vorwoche zu gut eingeführt und alles entwickelte sich vorhersehbar – der rollige Rolf hat nackte Frauen auf Traktoren an den Wänden hängen, der freudlose Friedrich geht zum Lachen in den Keller und phisting Philipp reitet nicht nur die Pferde zu. So what. Alles schon gesehen.

Meine Wette – die Quoten in der nächsten Woche werden etwas niedriger sein. Und wenn RTL es nicht schafft, neue Akzente zu setzen, werden sie es auch bleiben.

Buch des Tages zum 25. Oktober

Heute ist Weltnudeltag. Daher ist das Buch zum Tage ein Kochbuch: Pasta e basta!.

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