Goodbye Apple, hallo Amazon

"There are two types of companies: those that work hard to charge customers more, and those that work hard to charge customers less. Both approaches can work. We are firmly in the second camp."

Frei übersetzt etwa:

"Es gibt zwei Arten von Firmen: die, die hart arbeiten, um teurer sein zu können und die, die hart arbeiten, um günstiger zu sein. Wir gehören klar zur zweiten Gruppe."

So beginnt der Brief von Amazon Chef Jeff Bezos auf der amazon.com Website, mit dem er die neuen Kindle Modelle und das Amazon Tablet namens Kindle Fire vorstellt.

Klar ist, wer mit der ersten Gruppe gemeint ist – Apple. Denn das – leider vorerst in Deutschland nicht verfügbare Kindle Tablet – wird nur 199 US$ kosten.

Dass es technisch vielleicht nicht auf dem allerneusten Stand ist, kann man da verschmerzen. Es bietet eine einfache Bedieneroberfläche, bei der Android nur noch unter der Haube zu erahnen ist, ein ordentliches Display, einen schnellen eigenen Browser namens Silk und – das ist das entscheidende – einfachen Zugriff auf zahlreiche Contents: vom Amazon Appstore, Musik und Videos, natürlich den Kindle E-Book-Shop und kostenlosen Speicher in der Amazon Cloud.

Für die meisten Privathaushalte das ideale Gerät – die perfekte Multimedia-Maschine, bei der man sich gleich zwei zum Preis eines iPad kaufen kann. Die ewigen Kämpfe, wer denn jetzt das Tablet bekommt, gehören damit der Vergangenheit an…

Auch wenn jetzt einige Hardware-Fetischisten stöhnen werden – Amazon macht es genau richtig. Schade nur, dass wir uns in Deutschland zunächst mit dem neuen Kindle E-Book-Reader begnügen müssen – der sieht dafür aber erstmals richtig gut aus und kostet nur 99 Euro.

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