Kurztest HTC Desire HD

Langsam kommen mehr und mehr Desire HD Smartphones von HTC (DHD) auch ungebrandet auf den Markt. Mein Testgerät wurde von der PC-Welt über Telbay geordert und war einen Tag später da. Danke also an den IDG Verlag, das Telbay-Team und DHL.

Hier möchte ich meine ersten Eindrücke zu den am meisten diskutierten Kritikpunkten äußern, ein ausführlicher Test folgt noch.

Nimmt man das DHD zum ersten mal in die Hand, ist man überrascht, wie flach es ist. Auch das Gewicht ist für ein Smartphone dieser Größe (4,3" Display) mit 164g durchaus noch im Rahmen. Es passt gut in eine Hostentasche, ohne zu sehr aufzutragen.

Die Verarbeitung meines DHD ist tadellos: kein Staub unter dem Glas und auch keine Spaltmaße. Auch die Abdeckung zur SD-und SIM-Karte sind zwar friemelig, schließen aber sauber ab. Die gesamte Haptik ist sehr angenehm.

Auf ganzer Linie kann das Display überzeugen: mit 480*800 Pixel hat es zwar nicht die Auflösung des iPhone 4 und ist auch nicht ganz so kraftvoll, die Größe macht das aber wett. Im direkten Vergleich kann man nur schwer sagen, welches Display das bessere ist.

Die Bedienung geht dank der HTC Sense Oberfläche und des leistungsstarken Prozessors (1 GHz Qualcomm 8255 Snapdragon) flink von der Hand und lässt keine Wünsche übrig.

Der oft kritisierte interne Lautsprecher klingt nicht so schlecht, wie immer wieder behauptet wird – zumindest für die Signalisierungen ist er mehr als ausreichend, m.E. lassen sich auch kleine Videos damit ohne Probleme ansehen- und hören.

Ein oft geäußerter Kritikpunkt ist die Lebensdauer des Akkus: bei intensiver Nutzung kann es sogar knapp werden, über den Tag zu kommen. Hier verstehe ich nicht, warum HTC statt des doch recht schwachbrüstigen 1.230mAh Akkus keinen stärkeren mitliefert. Vermutlich soll damit in Zukunft der Zubehörverkauf angekurbelt werden…

Nach den ersten drei Tagen kann ich das DHD dennoch nahezu uneingeschränkt empfehlen.

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