Aprilscherzsammelstelle 2016

Wie üblich sammle ich auch für das Jahr 2016 hier wieder Aprilscherze. Tipps sind als Kommentare gerne willkommen!

Aprilscherze im Web

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Deppenzepter

Deppenzepter ist eine abwertende Bezeichnung für den Selfie-Stab, die wohl im heise Forum geboren wurde. Ich konnte es mir dann nicht verkneifen, die Domain deppenzepter.de zu registrieren… und deswegen sind Sie wahrscheinlich hier auf dieser Seite gelandet.

Richtig populär wurde die Bezeichnung Deppenzepter durch einen Kommentar von Sascha Steinhoff auf heise.de (sic!), in dem er vorschlägt, man solle Selfiesticks als Deppenzepter bezeichnen, um deren Benutzer der Lächerlichkeit preiszugeben. So könne man deren Verbreitung vielleicht stoppen. Mit dem Arschgeweih hätte das ja auch funktioniert…

Sollten Sie, aus welchen Gründen auch immer, einen Selfiestab Deppenzepter benötigen, bestellen Sie ihn über diesen Amazon Link. Dann bekomme ich wenigstens Provision.

Zwischenzeitlich habe ich übrigens weiter nach den Ursprüngen des Begriffs gesucht und bin fündig geworden. Verschiedentlich wurde er schon vor einigen Jahren im Sinne einer „Auszeichnung“ für dumme, ungeschickte Menschen verwendet – oder solche, einfach Pech haben. „Das Deppenzepter geht an…“ auch im Sinne von „Der hat die Arschkarte gezogen.“

Ob der Begriff sich dauerhaft durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Übrigens, in Österreich wäre die Schreibweise Deppenszepter vorzuziehen.

Das hier ist billig, Herr Notz

Deutschland gewinnt bei der Fußball WM souverän 4:0 gegen Portugal, Lukas „Poldi“ Podolski postet ein Selfie mit Kanzlerin aus der Kabine und ganz Deutschland freut sich.

Ganz Deutschland? Nein, Konstantin von Notz (MdB und innen- und netzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen) anscheinend nicht:

billig-notz

Nicht nur, da die Initiative für das Foto von Poldi ausging und nicht von der Kanzlerin, ist es völlig unpolitisch. Und wenn sich alle freuen, sollte man auch mal fünf gerade sein lassen und die gute Stimmung nicht für die eigene politische Profilierung stören.

Das ist billig, Konstantin von Notz.

Punkt.

Nein, nicht ganz. Denn jetzt sagen natürlich ganz viele, dass doch die NSA Affäre etwas ganz furchtbares ist und dass man jede Gelegenheit nutzen sollte, darauf hinzuweisen. Mal abgesehen davon, dass es mE tausende Dinge auf der Welt gibt, die schlimmer sind als der Abhör-Skandal, dürfte man sich mit dieser Argumentation dann gar nicht mehr freuen und nur noch in Sack und Asche gekleidet mit freudloser Miene gramgebeugt durch die Welt schlurfen.

Denn irgendwas ist immer.