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Lesenswertes 23

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  1. Die Geschichte von Leopold
    … dem reisenden Gartenzwerg.
  2. Kempinski Hotel streicht Israel aus dem Vorwahlverzeichnis
    unfassbar, dass man so etwas im Jahr 2016 in Deutschland lesen muss.
  3. Österreichs Außenpolitik führt Deutschland vor
    zur aktuellen Lage in Europa.
  4. Und der große Verlierer 2016 ist… Apple
    zwar schon etwas älter – aber mal wieder eine tolle Analyse von Sascha Pallenberg.
  5. Raus aus iEntology – warum ich nur noch weg von Apple will
    noch mal Apple, noch mal genial von Micky Beisenherz.
  6. Microsoft klotzt bei der IFA
    fragt sich nur, welche Lumia Smartpones sie noch zeigen wollen…
  7. Über Konzern Trolle
    …viele Firmen stehen sich in der Tat selbst im Weg.
  8. Drei Tage in Budapest – Julias Tipps für Buda
    ich kenne Budapest recht gut (ist allerdings schon ein bißchen her..). Julia hat hier aber tolle Tipps zusammengetragen.
  9. Schwimmschlager
    sind heute angesagt bei twitter.
  10. Stell Deinen Blog vor
    etwas in eigener Sache: wer seinen Blog bei uns vorstellen möchte, kann dies gerne kostenlos und unkompliziert tun.

Bild: 23 schwarze Punkte auf 1024*768.

Beheben von Problemen mit dem Windows 10 Anniversary Update

Bei mir lief zwar das Update auf die neueste Version von Windows 10 glatt, einige Nutzer berichten aber, dass das Anniversary Update auf Windows 10 bei Ihnen Probleme verursacht und nicht rund läuft. Teilweise soll es sogar direkt nach dem Einloggen zu einem sofortigen Einfrieren („Freeze“) kommen – nichts geht mehr also.

Möglicherweise wurden teileweise defekte Updates ausgeliefert; eine offizielle Stellungnahme durch Microsoft gibt es dazu noch nicht.

Wer diese nicht abwarten will und auf ein funktionierendes System angewiesen ist, kann folgendermaßen vorgehen:

  • Im Anmeldebildschirm (wo man das Passwort eingibt) mit gedrückter SHIFT Taste auf NEUSTART klicken (bei dem Ein/Aus Symbol unten rechts).
  • Das System startet dann mit den erweiterten Optionen neu, hier kann man dann wählen, dass man zum vorhergehenden Build zurückkehren will (unter ERWEITERTE OPTIONEN).

Kommt man erst gar nicht zum Anmeldebildschirm, während des frühen Bootens immer wieder die F8 Taste drücken und dann PC Reparieren wählen.

Hilft auch das nicht, während des Bootens den PC einfach drei mal hintereinander ausschalten, dann kommen die erweiterten Startoptionen im Regelfall von Selbst.

Der Fall Dennis Cooper – und warum es wichtig ist, Blogs selber zu hosten

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Jahrelang hat der Schriftsteller Dennis Cooper einen Blog auf Googles Plattform Blogger.com betrieben – bis Google plötzlich alle Inhalte löschte, anscheinend sogar aus dem Google Cache, wie die F.A.Z. berichtet.

Und auch Coopers Bemühungen, den Blog wiederherzustellen, scheinen bislang erfolglos gewesen so sein. Kein Wunder, wer schon einmal eine speziellere Anfrage bei Google, Apple, Facebook oder Microsoft rund um deren Webdienste hatte, wird sich sehr schnell wie bei Kafka fühlen.

Über die Hintergründe im konkreten Fall will an dieser Stelle gar nicht weiter schreiben, spekulieren oder diskutieren – das tun genug andere Seiten. Vielleicht war die Löschung nach den Blogger AGB berechtigt, vielleicht Zufall, vielleicht Willkür. Ja es mag sogar sein, dass aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit Coopers Blog bald wiederhergestellt wird. Dann hätte er Glück.

Denn jeden Tag verschwinden auf den großen Blog-Plattformen Blogs aus vielfältigen Gründen. Echte oder vermeintliche Pornographie, Urheberrechtsverletzungen oder Anschwärzungen durch Wettbewerber. Die Inhalte sind dann weg, die Google Rankings auch.

Zudem kann es einem passieren, dass ein Dienst einfach eingestellt wird, so geschehen z.B. bei den Live Blogs von Microsoft.

Daher mein dringender Rat: Wer wirklich etwas mit seinem Blog vor hat und wem seine Inhalte lieb sind, der setzt von Anfang an auf eine selbst gehostete Lösung, kümmert sich also mehr oder weniger selbst um die Technik. Zu den verschiedenen Möglichkeiten habe ich schon mal was geschrieben.

Und in jedem Fall gilt: regelmäßig seine Inhalte sichern.

Microsoft steigt groß in den PC Hardwaremarkt ein – schon 20 Millionen Einheiten verkauft

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Microsoft hat auf der E3 2016 zwei neue Konsolen angekündigt. Die Xbox One S, eine schlankere und schickere Variante der bestehenden Xbox One, die mit kleinen technischen Verbesserungen wie 4K Medienausgabe oder HDR bei Spielen kommt. Verschiedene Versionen der One S werden schon bald verfügbar sein.

Dann wurde die Xbox Scorpio angeteasert, die Ende 2017 erscheinen soll und die ein echtes High-End Monster für 4K Gaming und VR Erlebnisse werden soll.

Das interessante daran: die drei Konsolen sollen untereinander kompatibel sein: ein Spiel läuft dann auf der One in 1080p, sieht auf der One S dank HDR für Games noch bunter aus und präsentiert sich auf der Scorpio in 4K Auflösung mit 60 fps.

Will man als Besitzer einer alten Xbox One die neuesten Games spielen, braucht man in Zukunft nicht mehr die neueste Konsolengeneration, sondern kann das auch auf seiner alten Konsole tun – es sieht nur nicht ganz so gut aus. Das kennt man schon vom PC Gaming her. Letztlich ändert sich der Konsolenmarkt dadurch aber grundsätzlich und wird dem PC Markt immer ähnlicher.

Viel interessanter ist aber folgendes: auf der Xbox One Familie läuft Windows 10. Nur, dass eben die Universal Apps hier noch nicht verfügbar waren. Hier hat Microsoft aber Änderungen angekündigt.

Schon jetzt habe ich auf meiner Konsole z.B. die OneDrive App oder auch den Edge Browser. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch die Office Apps oder OneNote im Xbox Store verfügbar sind. Wenn dann noch die angekündigte Unterstützung für Tastatur und Maus kommt, brauchen viele Nutzer keinen PC mehr.

Gaming? Auf der Xbox. Blu Ray, Netflix, Amazon Prime & Co? Kann die Xbox. Mails lesen und beantworten, mal schnell einen Brief schreiben, die PowerPoint Präsentation für den Bio LK überarbeiten – oder doch lieber Sway? Kann die Xbox.

Schon jetzt hat Microsoft also 20 Millionen PCs einer neuen Generation – ca. so viele XBox One wurden bislang verkauft – in den Haushalten stehen. Ohne dass die Besitzer das wissen – und Microsoft bis vor kurzem wahrscheinlich auch nicht.

Die Möglichkeit, mit einem Gerät Spielkonsole, MediaPlayer und eben auch die Grundfunktionen eines PCs abzudecken, kann sich zum echten Vorteil entwickeln.

Und wenn Microsoft dann noch das Xbox Betriebssystem an andere Hersteller lizenziert, wird es richtig interessant.

Wie geht es weiter mit Windows auf Smartphones? Und lohnt es sich derzeit, eins zu kaufen?

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Hinweis: 12. September 2016 – ich habe einen neuen etwas kompakteren Artikel erstellt, der sich damit befasst, ob man beim Lumia Ausverkauf zuschlagen sollte. Diesen finden Sie hier.

Die Abgesänge auf Windows Phone

In den Medien häufen sich die Abgesänge auf Windows Phone. Viele langjährige Nutzer springen von der Plattform ab und wandern zu iOS oder Android. Und so fragen sich viele auch treue Fans, ob es sich noch lohnt, ein „Windows Phone“ zu kaufen und wie es z.B. mit den Lumia Geräten weitergeht.

Ich möchte dies zum Anlass nehmen, einen kurzen Blick auf den aktuellen Smartphone Markt zu werfen, den Status Quo des mobilen Windows darzustellen, ein bisschen über die Zukunft spekulieren und ganz am Ende eine konkrete Empfehlung abzugeben. Wem der Hauptteil zu theoretisch ist: einfach ganz nach unten scrollen.

Was ist los auf dem Smartphone Markt?

Zunächst kurz zum Stand bei den Smartphone Betriebssystemen.

Am bekanntesten ist sicher immer noch iOS, das auf den diversen iPhone Modellen von Apple läuft – und sonst nirgends. Diese haben alle eines gemeinsam: sie sind vergleichsweise hochpreisig für das, was Sie bieten. Ansonsten ist iOS ein sicheres Betriebssystem mit sehr guter App-Versorgung und Qualität, das allerdings in einigen Bereichen ein bisschen altmodisch wirkt. Das iPhone war einst das marktbeherrschende Smartphone, doch ist inzwischen in fast allen Märkten mit meist sehr deutlichem Abstand auf den zweiten Platz abgerutscht.

Marktbeherrschend ist jetzt Googles Android. Vornehmlich durch Billiggeräte um die 100 Euro getrieben – aber auch durch die Flaggschiffe von Samsung, LG, HTC und vermehrt Geräten chinesischer Hersteller wie Xiaomi, Huawei oder ZTE, die Oberklasse-Daten zum Mittelklasse-Preis bieten. Android hat eine sehr gute App-Versorgung, teils sehr gute Apps im Store aber auch viel Crapware und es kommt immer mal wieder zu Problemen mit der Sicherheit.

Dann folgt der Rest: die einst stolzen Blackberries spielen keine echte Rolle mehr, auch nicht in Unternehmen. Firefox OS? eingestellt. Tizen? Nichts neues ist geplant. Sailfish OS? Kämpft ums Überleben. Symbian? War da was?

Von den anderen mobilen Betriebssystemen konnte sich lediglich Windows Phone eine Nische erarbeiten. In einigen Märkten mit durchaus respektablen Marktanteilen, insbesondere auch in Deutschland. Allein: insbesondere in den USA blieb der Erfolg bescheiden. Dabei legte sich Microsoft richtig ins Zeug – bis hin zur Übernahme der Nokia Mobilfunksparte, als sich abzeichnete, dass der stärkste Windows Phone Partner sich im Einstiegsbereich auch Android zuwenden würde.

Inzwischen ist von Nokia bei Microsoft nicht mehr viel übrig. Die Feature-Phone Sparte: verkauft an Foxconn. Die ehemaligen Nokia-Mitarbeiter: fast alle entlassen. Neue Lumia Smartphones: keine in Sicht. Darüber, ob die Nokia Übernahme ein Fehler war, darf trefflich diskutiert werden. So oder so – das Thema hat sich erledigt.

Und hieß es noch vor einigen Monaten, Microsoft werde mindestens drei Lumia Smartphones – Entry-Level, Midrange, High-End – im Jahr bringen, wurde auch das mehr oder weniger stillschweigend zurückgenommen. In diesem Jahr darf man kein neues Windows Smartphone aus dem Hause Microsoft erwarten.

Windows Phone ist tot, Windows 10 lebt

Ja, Windows Phone ist tot. Das ist aber auch keine Neuigkeit, wurde es doch Ende letzten Jahres durch Windows 10 abgelöst. Und mit dem Lumia 550, 650, 950 und 950 XL hat Microsoft auch vier Smartphones mit diesem Betriebssystem auf den Markt gebracht. Anzumerken ist, dass man den Fehler gemacht hat, mit einer noch nicht wirklich fertigen Version des Betriebssystems an die Öffentlichkeit zu gehen. Gerade dem Ruf der beiden 950er Geräte hat das nicht gut getan. Inzwischen ist Windows 10 mobile aber in einem Zustand, mit dem es sich gut leben lässt.

Andere Hersteller waren hier klüger und haben zunächst abgewartet: Acer hat das Jade Primo erst in diesem Frühjahr gebracht und HP wird sein Business-Flaggschiff erst dann in den Verkauf bringen, wenn das Anniversary Update von Windows auf dem Markt ist – vermutlich also im späten Sommer oder frühen Herbst. Daneben tummeln sich dann noch etliche nicht so bekannte Marken mit preisgünstigen Einsteiger- und Mittelklasse-Geräten.

Freilich: dadurch dass es keine neuen Lumia Geräte und kein auffälliges Marketing mehr gibt, fallen die Marktanteile von Windows auf dem Smartphone auch in den Ländern, in denen man bisher recht gut da stand ins Bodenlose.

Dass es aber keine mobiles Windows geben wird, ist nicht zu befürchten: Es gibt ja nur noch ein Windows 10, das mehr und mehr zusammenwächst: auf klassischen Desktop PCs, Notebooks, Netbooks, Convertibles, Tablets, der XBox One, Hololens und anderen AR und VR Geräten, dem Surface Hub und eben Computern mit kleinem Display, die auch über eine Telefonie-Funktion verfügen. Letztere werden übrigens Smartphones genannt. Immer mit dem gleichen Kern, dem vertrauten User Interface, Cortana und einem einheitlichen Store, aus dem man die Universal Apps bezieht, die auf allen diesen unterschiedlichen Gerätekategorien laufen.

Microsoft ist kein Smartphone Hersteller mehr – und das ist auch gut so

Ähnlich wie mit dem Surface Pro – mit dem man eine ganz neue Geräteklasse begründet hat – wird es auch im Smartphone Bereich von Microsoft in Zukunft wahrscheinlich nur noch ein Flagship Device geben, das den anderen Herstellern zeigt, was machbar ist. Dazu will man sich auf wenige kaufkraftstarke Märkte konzentrieren. Ob das dann Surface Phone (vielleicht), Lumia (unwahrscheinlich) oder ganz anders heißen wird (sehr wahrscheinlich) sei einmal dahingestellt. Anfang 2017 wissen wir wahrscheinlich mehr.

Microsoft hat erkannt, dass es eben kein Smartphone Hersteller im Massenmarkt ist. Und das ist auch gut so. Lumia war (und ist) ein Synonym für Telefone mit Windows; auf über 95% der Windows Smartphones prangt das Nokia oder Microsoft Logo. Andere Anbieter konnten in dieser Nische kaum überleben.

Microsofts Hoffnung ist also, dass verstärkt andere Hersteller auf den Windows Zug aufspringen und die Lücke ausfüllen, die Microsoft hinterlässt. Und selbst wenn vorerst nicht, ist das für das Microsoft Ökosystem nicht so schlimm. OneDrive, Office, Outlook, Wunderlist und wie die Microsoft Apps und Dienste alle heißen gibt es auch auf iOS und Android.

Smartphones von heute sind die Feature-Phones von morgen – ein Blick in die Zukunft

Wie aber wird es weitergehen mit Windows 10 auf dem Smartphone? Microsoft hat inzwischen nicht nur erkannt, dass man kein Massenhersteller ist, sondern dass man mit einem „me too“ OS keine Chance mehr gegen Android und iOS hat. Microsoft muss also weiterdenken, was nach dem Smartphone kommt.

Und erste Schritte in diese Richtung hat man schon getan.

Zum einen sind hier die Universal Apps an sich zu nennen. Eine Anwendung, die auf allen Geräten und sich den jeweiligen Gegebenheiten – Display Größe und Eingabemöglichkeiten – anpasst. Hier sind Google und Apple noch lange nicht so weit.

Zum anderen Continuum. Das Smartphone lässt sich mit einem großen Screen sowie Tastatur und Maus verbinden und verwandelt sich dann ein bisschen in einen PC. Entsprechende Universal Apps lassen sich dann nahezu wie auf dem Desktop bedienen. Sehr gut funktioniert das z.B. schon mit den Office Anwendungen. In der Tat sehe ich für Continuum eine Marktlücke. Für einige Nutzertypen und Märkte wird es sehr interessant sein, mit einem Stück Hardware zwei bis drei bisherige Gerätekategorien – Smartphone, Notebook, ggf. Tablet – zu ersetzen. Mehr dazu habe ich hier geschrieben.

Und tatsächlich wird diese Idee auch aufgegriffen. So ist das HP Elite X3 ein High-End Smartphone, das rund um Continuum gebaut wurde, wie das Video zeigt:

Und auch andere Hersteller springen auf den Continuum auf. Die meisten Windows Smartphones, die in letzter Zeit vorgestellt wurden, sind mindestens Midrange und unterstützen damit dieses Feature.

Die Smartphones von heute sind damit gleichsam die Feature Phones von morgen: Telefonieren, Messaging, Foto/Video, ein paar Apps und Spiele – das reicht den meisten Nutzern ohnehin aus.

Echte Smartphones werden mehr und mehr Produktivitätswerkzeuge werden. Wir werden einiges sehen: Stifteingabe, Tastaturen, Docking-Einheiten, faltbare Geräte und Convertibles, mit denen man auch telefonieren kann. Natürlich nicht nur mit Windows sondern auch mit Android und iOS – wobei Microsoft hier aufgrund der Universal App Plattform besonders gute Voraussetzungen hat.

Folgende Annahme für die Zukunft:

  • das Lumia 650 wird das letzte Lumia gewesen sein
  • Microsoft überlässt Low-End, Mittelklasse und klassisches High-End-Segment seinen Partnern
  • das Surface Phone (wenn es denn so heißt) wird kein klassisches Phone werden
  • Windows war im Smartphone Bereich bisher Low-Range getrieben. Continuum wird dafür sorgen, dass das Wachstum durch Mid-Range Smartphones erfolgt.

In zwei Jahren mache ich hier den Faktencheck…

Soll ich mir also noch ein Smartphone mit Windows kaufen?

Vielleicht nutzen Sie schon Windows Phone und denken über ein Nachfolgerät nach? Oder sie wollen mal was anderes als Android oder iOS ausprobieren? Wegen der Diskussionen und „Windows Phone ist tot“ Schlagzeilen sind Sie aber verunsichert?

Die Frage, ob man sich jetzt ein Windows 10 mobile Smartphone kaufen soll, kann nicht pauschal beantwortet werden.

Sie wollen immer alle aktuellen Apps haben, über die jeder spricht? Ein Mainstream Flaggschiff-Smartphone, das jeder bewundert, ist Ihnen am liebsten? Dann war die Antwort auf die Frage nach „Windows Phone“ schon immer nein und ich rate Ihnen auch jetzt nicht dazu.

Wenn Sie aber mit der Einschränkung hinsichtlich mancher Apps wie z.B. Snapchat leben können, spricht nichts dagegen, sich ein Windows 10 mobile Smartphone zu kaufen.

Sie wollen einfach nur telefonieren, Messenger und soziale Netzwerke nutzen, mal ein bisschen spielen oder Musik hören? Mit dem Lumia 650 machen Sie nichts falsch. Wenn es etwas günstiger sein soll, können Sie auch guten Gewissens zum Lumia 550 greifen. Wenn Sie auf eine richtig gute Kamera Wert legen, sind das Lumia 950 oder das 950 XL etwas für Sie.

Continuum ist Ihnen wichtig? Das Phone soll High-End Spezifikationen haben? Greifen Sie zum Acer Jade Primo. Einzige Einschränkung: die Kamera ist hier ein kleiner Schwachpunkt. Wenn Sie hier mehr Ansprüche haben, wären wir wieder bei den beiden Microsoft Lumias der 9er Reihe.

Im Handel und natürlich als Gebrauchtgeräte finden sich noch Smartphones, die mit Windows 8.1 ausgeliefert werden. Zu einem solchen würde ich im Regelfall nur noch greifen, wenn das Windows 10 Update offiziell dafür angeboten wird. Das ist z.B. beim Lumia 1520, Lumia 930, Lumia 830, Lumia 735, Lumia 730, Lumia 640 XL und Lumia 640 der Fall, auf denen Windows 10 auch gut läuft. Ebenfalls offiziell verfügbar ist es für das Lumia 635 (1 GByte RAM), Lumia 540, Lumia 535, Lumia 532, Lumia 435 sowie Lumia 430, doch sehe ich bei diesen Geräten langfristig Probleme mit der Performance.
(Update 12. September – lesen Sie diesen Artikel mit konkreten Kaufempfehlungen)

Andere Windows 8.1 Handys würde ich nur kaufen, wenn Sie keine Probleme damit haben, dass es bei einigen Apps in Zukunft keine Updates mehr geben wird. Ich gehe durchaus davon aus, dass der ein oder Anbieter Entwickler seine Apps bald nur noch für Windows 10 veröffentlichen wird.

10 Fakten zum 22. Mai

  1. Heute ist der Aktionstag „Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt“. Fangen Sie vor Ihrer eigenen Haustür an und tun Sie z.B. was zum Schutz der Bienen.
  2. Julia und Rita haben heute Namenstag.
  3. Ein Hoch auf die Zahngesundheit: 1862 wird in New London (Connecticut, USA) die erste Zahnpasta in Tuben verkauft. Ihr Erfinder heißt Washington Sheffield.
  4. 1882 wird der Gotthardtunnel zwischen der Schweiz und Italien eröffnet.
  5. 1980 erblickt Pac Man das Licht der Videospielwelt.
  6. 1990 veröffentlicht Microsoft Windows 3.0.
  7. Der damalige Prinz Felipe heiratet in Madrid im Jahre 2004 seine Letizia Ortiz Rocasolano.
  8. Die SPD verliert bei den Landtagswahlen 2005 erstmals seit 39 Jahren ihr Stammland NRW. Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt überraschend Neuwahlen an.
  9. Katrina Infield geboren, heute als Katie Price bekannt, wird 1978 geboren.
  10. Gesine Schwan, immer mal wieder Bundespräsidentschafts-Kanditaten-Anwärterin und beliebter Talkshow-Gast kommt 1943 auf die Welt.

Manipuliert Google Suchvorschläge zum Nachteil von Microsoft?

Sie kennen das – gibt man bei der Google Suche etwas ein, unterbreitet Google einem Suchvorschläge, die auf den häufigsten Suchanfragen anderer Nutzer basieren.

Tippt man also z.B. „Wer ist der“ schlägt Google derzeit (Mai 2016) vor:

  • … Bachelor 2016
  • … reichste Mann der Welt
  • … schönste im ganzen Land
  • … Joker
  • … Gründer der modernen Türkei

Heute ist mir etwas interessantes aufgefallen. Suche ich über das Suchfeld des Microsoft EDGE Browsers unter Windows 10 nach „wie kann ich“, schlägt Google mir folgendes vor:

wie-kann-ich-google-suche-edge

Auffällig sind z.B. die vorgeschlagenen Suchen nach

  • wie kann ich Windows 10 deinstallieren
  • wie kann ich Google als Startseite festlegen

Anders hingegen, wenn ich über die Adressleiste von Googles Chrome Browser suche:

wie-kann-ich-google-suche-chrome

Das sieht doch deutlich anders und normaler aus. Die gleichen Suchergebnisse erhalte ich übrigens auch, wenn ich direkt über die Google Seite gehe – dort dann unabhängig vom Browser.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Untersuchung der beiden jeweils als erstes vorgeschlagenen Suchkombinationen in Google Trends:

wie-kann-ich-suchtrends

Das Suchvolumen nach „Abnehmen“ ist um ein vielfaches höher als das nach der Windows 10 Deinstallation.

Interessant ist auch: bei anderen Suchbegriffen gibt es solche Unterschiede nicht. Bei „Kuchen“ macht die Autovervollständigung die gleichen Vorschläge bei der Adressleiste in EDGE und bei Chrome. Und auch bei der Suche nach „Windows 10“ gibt es bei mir keine Auffälligkeiten.

Natürlich kann es sein – und ich halte das auch für wahrscheinlich – dass EDGE Nutzer verstärkt danach suchen, wie Windows 10 deinstalliert werden kann. Google würde dann eben die gängigen Suchanfragen je nach Medium ergänzen. Dann sollte es aber auch bei anderen Suchbegriffen, insbesondere „Windows 10“, entsprechende Unterschiede geben. Und da diese hier nicht auftreten, darf vermutet werden, dass Google bei bestimmten Anfragen „korrigierend“ eingreift.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Erhalten Sie auch unterschiedliche Autovervollständigungsvorschläge bei bestimmten Suchbegriffen? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen.

Deaktivieren der Vibration der Navigationstasten bei Windows 10 mobile

Bei den meisten Windows 10 Smartphones ist es so eingestellt, dass die Navigationstasten (Zurück, Windows Taste, Suche/Cortana) vibrieren, wenn man sie berührt.

Manche Nutzer schätzen diese Funktion nicht und wollen die Vibration der Navigationsleiste deaktivieren.

Abhängig davon, welche Windows 10 mobile Version Sie installiert haben, ist die Einstellung an unterschiedlicher Stelle:

Neuere Windows 10 mobile Builds

Gehen Sie zu EINSTELLUNGEN und dort zu PERSONALISIERUNG. Dort gibt es es den Punkt NAVIGATIONSLEISTE (Navigation Bar). Dort können Sie dann die Vibration der Navigationstasten ausschalten.

Microsoft und Nokia Lumia Modelle

Ist die obere Möglichkeit bei Ihnen nicht verfügbar, probieren Sie es auf diesem Wege:

Gehen Sie zu EINSTELLUNGEN, dann EXTRAS (ganz am Ende der Liste). Dort befindet sich möglicherweise der Punkt TOUCHEINGABE (oder nur TOUCH). Dort finden Sie dann im Abschnitt BERÜHRUNG den Schalter „Vibrieren, wenn ich auf die Navigationstasten tippe“. Diesen können Sie aktivieren oder ausschalten.

Die Funktion ist historisch bedingt. Bei Windows Phone war das Abschalten der Vibration erst gar nicht vorgesehen. Nokia hat diese dann in die eigenen Firmware Versionen unter EXTRAS eingearbeitet.

Stand 06. Mai 2016. Diese Beschreibung gilt für Windows 10 mobile und damit z.B. für die Microsoft Lumia 550, 650, 950, 950DS, 950XL sowie Smartphones, die das Update auf Windows 10 mobile erhalten haben, z.B. Microsoft/Nokia Lumia 535, 540, 635, 640, 640XL, 730, 735, 830, 930.

Dieser Artikel gehört zu meiner Serie der Windows 10 mobile Tipps. Die entsprechende Anleitung für Windows 8/8.1 Smartphones finden Sie hier.

Lesenswertes 22

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Hier ist die 22. Ausgabe der lesenswerten Links. Heute mit Böhmermann und einiges zu Windows 10 mobile.

  1. Orbán zu Besuch bei Kohl
    Die FAZ beleuchtet, welche Intention dahinter steht.
  2. Im Zweifel für die Kanzlerin
    Meedia wundert sich, warum viele Leitmedien in der Böhmermann Entscheidung auf der Seite der Kanzlerin stehen.
  3. Das Unflätige breitet sich aus
    Gerhard Henschel über den Fall Böhmermann und mehr.
  4. Die SPD in der Dauerkrise
    Der Spiegel macht sich auf Spurensuche, warum es der SPD so schlecht geht.
  5. Phantasialand testet Taron
    Das Brühler Phantasialand hat mit den Testfahrten für seine neue Achterbahn Taron begonnen.
  6. Macht Technik uns zu schlechteren Menschen?
    Diskussion und Umfrage bei den Mobilegeeks.
  7. Das Acer Liquid Jade Primo im Test
    Dr. Windows schaut hin, ob das Acer Liquid Jade Primo das Zeug hat, den Lumias von Microsoft Konkurrenz zu machen.
  8. HTC 10 gegen Microsoft Lumia 950 im Kameratest
    Welches Flaggschiff hat die bessere Kamera? Neowin macht den Test.
  9. Lumia muss sterben
    Interessante Sichtweise von Martin Geuß: Wenn Windows 10 mobile erfolgreich sein soll, muss die Marke Lumia sterben.
  10. Catch 22
    Zum Schluss diesmal noch ein Buchttipp. Catch 22 von Joseph Heller ist ein wunderbar komischer Anti-Kriegs-Roman.

Bild: Cover des Songs „22“ von Taylor Swift.

Warum ich Snapchat nicht nutze

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Warum ich Snapchat nicht nutze? Ganz einfach – mein „daily driver“ Smartphone ist ein Microsoft Lumia 950XL und für dieses ist Snapchat nicht verfügbar. Schon von Anfang an weigert sich Snapchat beharrlich, die App für Microsofts mobile Betriebssysteme (Windows Phone und jetzt Windows 10 mobile) herauszugeben. Und nicht nur das – auch Drittanbieter Clients werden bekämpft, wo es nur geht. Die Frage, ob es Snapchat für Windows Phones kommt, wird in den einschlägigen Foren und Blogs auch immer intensiv diskutiert.

Nun ist es nicht so, dass ich nicht über den Tellerrand schaue – ich habe mir Snapchat durchaus auf Android und iOS angesehen. Den Hype, der in Teilen der Internetszene um Snapchat gemacht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Es mag für manche Marken wichtig sein, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Und auch Eltern von sollten sich mit dem System auseinandersetzen, um zu verstehen, was ihre Kinder da machen.

Sonst sehe ich derzeit aber keinen großen Grund, die App zu nutzen. Es sei denn, man ist in der Midlife Chrisis und möchte sich jünger fühlen oder ist aus anderen Gründen berufsjugendlich.