Schlagworte: kochbuch

Warum ich Intueat problematisch finde

tl;dr: Intueat mag ihm Einzelfall funktionieren, greift aber zu kurz. Für das was geboten wird, ist es zudem mE zu teuer und nutzt die Verzweiflung Übergewichtiger aus.

Abnehmen – ein echtes Problem und ein riesiger Markt

Übergewicht ist für viele Betroffene ein echtes Problem, das sie in vielen Lebensbereichen einschränkt. Und um so verzweifelter sind viele auf der Suche nach Lösungen, wenn bei ihnen schon viele Diäten versagt haben.

Klar, letztlich ist alles ganz einfach: jeden Tag weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbrennt. Nur, dass gerade das vielen Menschen schwer fällt. Zudem ist es vielen ein zu simples Konzept, bei dem der gewisse „Kick“ fehlt. Und so gibt es viele Ernährungskonzepte und Diäten, die dieses einfache Prinzip verpacken. Durch ausgeklügelte Ernährungspläne, exklusive Superfoods, Sport, Motivationselemente. Jede erfolgreiche Diät hat ihre „Voodoo-Komponente“, die sie ausmacht – bei der Dukan-Diät ist es z.B. die tägliche Portion Haferkleie…

Worauf ich hinaus will: ein erfolgreiches Abnehmen-Modell besteht letztlich aus drei Elementen: Ernährung, Bewegung und ein gewisser „Motivationsfaktor“. Letzteres ist dann diese gewisse psychologische Komponente, die einen von dem Konzept überzeugt und dazu führt, dass man „bei der Stange“ bleibt.

Kein Wunder also, dass Diskussionen um die richtige Ernährung – Low-Fat oder Low-Carb, um einen Klassiker zu nennen – schon mit nahezu religiösem Eifer geführt werden. Und auch kein Wunder, dass rund um das Thema Abnehmen ein riesiger Markt entstanden ist.

Intueat bei „Die Höhle der Löwen“

Genug der Eingangsworte – bei „Die Höhle der Löwen“ durfte sich das Startup „Intueat“ präsentieren. Zwei junge Medizinstudenten, Mareike Awe und Marc Rheinbach, wollen die Anti-Diät schlechthin entwickelt haben: eben Intueat, einen Weg, mit dem man zurück zum intuitiven Essen finden soll.

Weiterlesen

Modernist Cuisine: Die Revolution der Kochkunst

Hauptsache Lecker!

Zugegeben, das Wort „lecker“ mag ich eigentlich nicht.

Die über 100 kreativen Rezeptideen von Steffen Henssler überzeugen aber und reichen von Fisch- und Fleischgerichten mit Asia-California-Touch über asiatische Brotzeiten – inklusive Sushi – bis zu außergewöhnlichen Grillgerichten. Rezepte wie Feigen in Honig, gefüllte Hähnchenbrust mit Couscous und Curry- Joghurt oder blanchierter Spargel mit Pinienkernbutter und Parmaschinken garantieren dabei neue Geschmackserfahrungen.

Buch des Tages zum 25. Oktober

Pressemitteilung: facebookrezepte.de – mitmachen beim Social-Kochbuch

Bonn, 16.02.2011 – Miteinander in Kontakt treten, sich austauschen, sich verabreden: noch nie war es so einfach wie heute. Neben Handys haben gerade soziale Netzwerke haben einen entscheidenden Anteil daran. Jetzt soll mit Hilfe von facebook etwas ganz neues entstehen: ein gemeinschaftlich erstelltes Kochbuch.

facebook ist für viele Menschen die zentrale Plattform geworden, um sich mit anderen Webnutzern auszutauschen. Doch warum nicht einen Schritt weitergehen und gemeinsam etwas neues erschaffen – z.B. ein Kochbuch mit Rezepten von facebook-Mitgliedern? Dieses Projekt hat jetzt Severin Tatarczyk im Rahmen seines Portals umstellung.info angestossen. Dort gibt es jetzt schon zahlreiche Kochrezpte, Tipps rund um eine bessere Ernährung und ein gesünderes Leben.

"Jedes facebook Mitglied kann über facebookrezepte.de oder über meine facebook-Seite an dem Kochbuch mitmachen und ein Rezept beisteuern." erklärt Tatarczyk. Die gesammelten Rezepte werden dann dort auch vorgestellt und als kostenloses E-Book veröffentlicht. Sobald 100 Rezepte zusammengekommen sind, wird es auch eine gedruckte Ausgabe als "Book on Demand" geben. Eine reizvolle Vorstellung: das selbst verfasste Lieblingsrezept im eigenen Bücherschrank.

Doch nicht allein die Kochrezepte sollen im Vordergrund stehen, sondern die Menschen, die sie erstellen. "Ich ermuntere jeden, zusätzlich zum Rezept etwas über sich selbst zu schreiben – ob übers Kochen oder ein anderes Thema, das ihn antreibt." erklärt der Initiator. "Und natürlich wird ein Link zum facebook-Profil des jeweiligen Hobbykochs nicht fehlen, so dass man gleich mit ihm in Kontakt treten kann."

Severin Tatarczyk hofft, dass so eine abwechslungsreiche und vielfältige Rezeptsammlung entsteht, die viele Menschen anregt, sich nicht nur online, sondern auch beim gemeinsamen Kochen und Essen auszutauschen.

Mehr Informationen und die Teilnahmemöglichkeit gibt es unter www.facebookrezepte.de.

Bildmaterial:

facebookrezepte

facebook Kochbuch geplant

Mister Wong Relaunch – auf dem Weg zum Erfolg

Ein Relaunch war hier dringend notwendig, denn der Social-Bookmark-Dienst mister-wong war ziemlich unübersichtlich geworden. Auch Google hatte die Site nicht mehr wirklich lieb und sah sie wohl als Link-Spam-Schleuder an (was sie mE auch war) – das schlug sich in deutlich sinkenden Besucherzahlen nieder.

Doch jetzt wird alles gut: am 13. Oktober 2010 wurde mister-wong relauncht und wirkt viel aufgeräumter. Zudem sollen Links jetzt auch redaktionell bewertet werden und auf dofollow gestellt werden, wenn sie zu hochwertigen Seiten führen – toll für SEOs.

Abgeschaut hat man außerdem viel bei facebook – so gibt es jetzt auch hier einen Stream, bei dem man alle relevanten Neuerungen rund um einen selbst sieht. Und auch seine eigene Profilseite kann man jetzt stark individualisieren. Man darf gespannt sein, was diese Änderungen an Traffic bringen.

Wirklich gut gelungen ist aber die ganz neue Dokumente-Funktion. In verschiedenen Kategorien kann man jetzt verschiedene Dateiformate wie Word, Powerpoint und natürlich PDF hochladen und entscheiden, unter welcher Lizenz diese zur Verfügung gestellt werden sollen. Die anderen User können diese dann downloaden oder auch in Mister Wong betrachten – und gerade das ist ziemlich gut  gelungen: der viewer ist schnell und sieht sexy aus. Ausbaufähig ist noch das Kategoriensystem; ich bin mir sicher, dass dieses bald deutlich ergänzt werden muss. Aufpassen müssen die Macher auch, dass der Dokumente-Bereich nicht zugespamt wird. Aber das kann man mit der Redaktion (s.o.) kontrollieren.

Ich bin mir jedenfalls sicher, dass der ehemals reine Bookmarker sich damit gut neu positionieren kann: auf der einen Seite wird die User-Basis (wohl rund 400.000) dafür sorgen, dass schnell viele Dokumente dazukommen. Auf der anderen Seite können dadurch ganz neue Nutzerschichten erschlossen werden.

Spasseshalber habe ich übrigens mein adaptural Kochbuch hochgeladen – ein gutes Dokument, um die neue Funktion zu testen.

Mehr zum Relaunch gibt es auch im Mister Wong Blog.