10 Fakten über das alte Bonn-Center

  1. Auf ehemaligen Schrebergärten begannen 1968 die Bauarbeiten für das Bonn-Center, das am 25. November 1969 eröffnet wurde. Vorbild war das Berliner Europa-Center. Es sollte abends eine belebende Wirkung auf das Regierungsviertel haben.
  2. So gab es dort anfänglich ein Steigenberger Hotel (300 Betten), im obersten Stockwerk das Restaurant Ambassador, eine Ladenzeile, zahlreiche Banken, ein Kulturforum und Büros, die von Botschaften und politischen Einrichtungen genutzt wurden.
  3. So schrieb „Der Spiegel“: „Wie New York sein Rockefeller Center (259 Meter), Berlin sein Europa-Center (86 Meter), so soll die Residenz am Rhein binnen zwei Jahren ihr Bonn-Center (55 Meter) bekommen.“. Den ganzen Artikel kann man noch hier nachlesen.
  4. Von 1991 bis 1999 beherbergte das Bonn Center in der 7. und 8. Etage die Bundestagsabgeordneten der PDS, da im „Langen Eugen“ und den umliegenden Gebäuden kein Platz mehr für sie war. Vorher hatten auch Bundesministerien im Bonn Center ihren Sitz.
  5. Der wohl prominenteste Mieter war das Pantheon Theater, das 1987 einzog und bis Mitte 2016 blieb. Hier traten nicht nur viele bekannte Kabarettisten – die alternative Karnevalssitzung (Pink Punk Pantheon) und die zahlreichen Parties wurden vom Autor dieser 10 Fakten gerne besucht.
  6. Viele Bonner werden sich auch noch an das dortige Bowling-Center erinnern können und andere besuchten dort den Tanzunterricht.
  7. Besonders nach dem Auszug des Steigenberger Hotels 1988 veränderte sich die Nutzung stark. Ein Bürocenter zog ein, die Ladenzeile wurde zurückgebaut. Das Bonner Studio von n-tv war noch einmal ein Highlight in der Nutzung. Nachdem 2011 auch DHL ausgezogen war, standen über 70% der Fläche leer und es wurden nur noch wenige Etagen genutzt.
  8. Das BonnCenter bestand im wesentlichen aus dem 18-geschossigen Hochhaus, das das 5-höchste in Bonn war, sowie einem Nebengebäude, das fünf Stockwerke hatte. Die Nutzfläche betrug rund 25.000 m².
  9. Das Wahrzeichen des Bonn-Centers – und auch des Berliner Europa-Centers – war der große Mercedes-Stern auf dem Dach. Er drehte sich pro Minute zwei mal um sich selbst.
  10. Die Abrissarbeiten begannen im September 2016 und fande ihren Höhepunkt am 19. März 2017 um 11h mit der Sprengung des Gebäudes; der Bonner General-Anzeiger und der WDR berichteten live. Danach gehen die Arbeiten mit dem Abtransport des Bauschutts weiter. Ab 2018 soll ein neues Bonn Center entstehen, das 2020 fertiggestellt werden soll.

Bild: DT / pixabay

Hier gibt es mehr über Bonn.

Süderbauungsabrissbilder – eine Reminiszenz an Mr. Music

Schräg gegenüber von Mr. Music findet man am Bauzaun des künftigen Maximiliancenters diese Reminiszenz an Mr. Music, der Musikladen wird leider bald schließen.

Südüberbauungsabrissbilder – Entkernung

Wie man auf diesem Foto – Stand 17. März 2017 – erkennen kann, ist die Enternung der Südüberbauung am Bonner Hauptbahnhof schon weit fortgeschritten.

Südüberbauungsabrissbilder – unübersehbare Fortschritte

Beim Abriss der Südüberbauung in Bonn geht es sichtbar voran. Der vordere Bagger steht dort, wo früher der CityPick war.

Stand: 16. März 2017

Droht am Hauptbahnhof Bonn das totale Chaos?

Viele Pendler am Bonner Hauptbahnhof haben sich schon immer gewundert – passiert bei den Bauarbeiten zur Sanierung eigentlich etwas? Arbeiter im Einsatz sah man fast nie, aber ausweislich der Löcher im Boden von Bahnsteig 1 musste ja manchmal jemand da sein…

Ende Februar wurde dann bekannt, dass die Bahn noch keinen Unternehmer für die eigentliche Sanierungsaufgabe – das undichte Dach – gefunden hat. Eine neue Ausschreibung läuft gerade. Laut Bahn solle es dadurch keine Verzögerungen geben.

Dem aufmerksamen Beobachter wird nun aber aufgefallen sein – derzeit tut sich wirklich nichts. Ganz im Gegenteil: bereits aufgerissene Bereiche wurden wieder geschlossen, der Bauzaun wieder näher ans Gleis geschoben, so dass vor dem McDonald’s und der Haupthalle wieder mehr Platz ist.

Ein Insider sagte, man sei bei den Vorarbeiten auf Rohre und andere Dinge gestoßen, mit denen man so nicht gerechnet habe. Wann und wie es unabhängig von der Suche nach einem Auftragnehmer weitergehe, sei unklar. Man könne aber davon ausgehe, dass alles gut ein Jahr länger dauern könne.

Und so werden wir uns vielleicht noch 2020 über eine Großbaustelle im Bahnhof ärgern können.

Alte Rheinbrücke zwischen Bonn und Beuel

Auf diesem Foto ist die alte Brücke zwischen Bonn und Beuel zu sehen, die leider im zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Bild: gemeinfrei.

Liste: Die höchsten Erhebungen Bonns

Mit echten Bergen kann Bonn nicht dienen, aber doch mit einigen nennenswerten Erhebungen, von denen aus man oft einen schönen Ausblick hat.

  1. Paffelsberg – 194,8m
    Der Paffelsberg liegt im Ennert und ist der höchste Berg in Bonn. Er ist ein eher sanfter, bewaldeter Hügel, um den man schön spazieren kann. Ein Stein markiert die höchste Erhebung auf Bonner Stadtgebiet.
  2. Juffernberg – 190,9m
  3. Kuckstein – 190m
  4. Rabenlay – 180m
  5. Venusberg – 169m
    Der Venusberg ist hauptsächlich wegen der Unikliniken bekannt. Von der Casselsruh aus hat man einen schönen Blick über Südstadt, Bad Godesberg und das Siebengebirge.
  6. Röckesberg – 165m
  7. Kreuzberg – 161m
    Der Kreuzberg gehört zu den schönsten Ausflugszielen Bonns. Hier steht nicht nur die schöne Barockkirche, man hat auch einen schönen Ausblick über die Stadt bis hin zu Köln. Im Winter kann man hier gut Rodeln.
  8. Ennert Berg – 151,3m
  9. Holtorfer Hardt – 150,8m
  10. Finkenberg – 90m
    Der Finkenberg liegt in Limperich und war ursprünglich 119m hoch. Durch den Basaltabbau erreichte er seine heutige Höhe. Hier wird heute noch Weinbau betrieben. Im Jahr 1811 soll Napoleon von hier aus die strategische Lage rund um Bonn begutachtet haben.

Diese Liste ist in Aufbau.

10 Dinge, die man in Nordrhein-Westfalen gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Den Landtag in Düsseldorf besuchen
    Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, sollte einmal den Landtag besucht haben, der auch architektonisch interessant ist. Mehr Infos dazu gibt es beim Besucherzentrum. Danach bummelt man über die Kö und trinkt ein Alt. Aber auch sonst hat Düsseldorf einiges zu bieten.
  2. Zeche Zollverein
    Das Herz von NRW ist das Ruhrgebiet – und das war jahrzentelang von Steinkohleabbau geprägt. Einblicke in diese Geschichte und in das neue Ruhrgebiet gibt die Zeche Zollverein in Essen. Das Ruhrgebiet ist auch gleichsam das Bindeglied zwischen Rheinland und Westfalen.
  3. Braunkohletagebau
    Teile von NRW sind immer noch durch den Braunkohletagebau geprägt. Die Gebiete westlich von Köln, in denen die RWE baggert, sehen aus wie von einem anderen Planeten. Es gibt zahlreiche Besucherzentren, z.B. das Eventforum terra:nova.
  4. Kölner Dom
    Der Dom in Köln ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland – zu Recht. Nach dem Besuch der gotischen Kirche bieten sich viele weitere Aktivitäten in der Millionenstadt am Rhein an – von Kultur bis Shopping. Ein Muß ist freilich ein Kölsch in einem der Kölner Brauhäuser.
  5. Altes Regierungsviertel Bonn
    Atmen Sie bundesdeutsche Geschichte ein: ein Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn macht es möglich. Tiefere Einblicke bietet das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das ganz nah am alten Bundestag liegt. Aber auch sonst ist Bonn einen Besuch wert.
  6. Externsteine
    Ab in das ehemalige Land Lippe, an das noch die lippische Rose im Landeswappen erinnert. Hier stehen die Externsteine (siehe Bild), die schon immer mystische Bedeutung hatten. Heute genießt man hier die Natur und die vielen kleinen Orte im heutigen Kreis Lippe.
  7. Lambertikirche Münster
    Die gesamte Altstadt von Münster in Westfalen ist natürlich einen Besuch wert. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lambertikirche, an der immer noch die Eisenkäfige hängen, in denen die Leichen der hingerichteten Anführer des Täuferreichs in Münster hingen. Ein spannendes Kapitel der deutschen Geschichte. Lesetipp dazu: „Kristus“ von Robert Schneider.
  8. Winterberg
    In NRW kann man auch Skifahren. Und auch vom Skispringen her kennt man Winterberg. Ruhiger als im Winter ist es in den anderen Jahreszeiten, wenn sich das Rothaargebirge zum Wandern anbietet.
  9. Schwebebahn fahren in Wuppertal
    Dieses Verkehrsmittel gibt es nur in Nordrhein-Westfalen – die Schwebebahn. Und daher sollte man unbedingt mit ihr gefahren sein. Tipp: die Bahn hält auch am sehenswerten Zoo.
  10. Aachen und mehr
    Der Kaiserdom ist Pflichtprogramm in Aachen, ist dort aber freilich nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt. Wer mag, besucht von hier aus auch noch die Niederlande oder Belgien.

Lesetipp:

Bild: Pixabay

Südüberbauungsabrissbilder – Anlieferung schweren Geräts (und eine Taube)

Am Morgen des 10. März 2017 wurde bei der Südüberbauungsbaustelle in Bonn schweres Gerät angeliefert. Just als ich fotografierte, kam eine Taube vorbeigeflogen (wer findet sie…).

Südüberbauungsabrissbilder – Café Dahmen

An der zum Bahnhof gelegenen Seite der Südüberbauung in Bonn geht es mit dem Abriss etwas langsamer voran. Hier sieht man das ehemalige Café Dahmen.

Zuletzt war hier die obere Ebene des SWB Servicecenters, vorher die Bonner Niederlassung der Techniker-Krankenkasse, die auf das Dahmen folgte.

Foto vom 8. März 2017