Über 200 tweets in wenigen Stunden – ein twitter-Experiment

10000-tweets

Die Idee und deren Ausführung

Samstag der 14. Januar 2017. Ich werfe einen Blick auf twitter und stelle fest, dass ich gerade knapp 9.800 tweets veröffentlicht habe.

Mein spontaner Gedanke: ich mache heute die 10.000 voll, indem ich einfach lesenswerte (oder was ich dafür halte) Links aus meinem Blog durchzutwittern.

Und so geschah es.

Ich fing einfach bei meinen neuesten Blogbeiträgen an und ging chronologisch nach hinten durch, im Regelfall noch ein kurzer Kommentar zum Link. Innerhalb weniger Stunden hatte ich dann die 10.000 voll.

Es hätte übrigens noch schneller gehen können, aber das wäre mir dann doch zu anstrengend und für meine Umwelt zu nervig gewesen…

Die Bilanz

Wie denn nun die Bilanz der Aktion?

Im großen und ganzen war sie überwiegend positiv. Zwar habe ich einige Follower verloren, die sich augescheinlich von den vielen tweets gestört fühlten wobei mich nur zwei gezielt darauf ansprachen. In einem Fall musste ich mich wundern – wer rund 2.000 Accounts folgt, sollte sich von 200 zusätzlichen tweets in einigen Stunden nicht gestört fühlen. Aber das sieht vielleicht auch jeder anders.

Netto kamen aber fast 30 Follower dazu, so dass diese Bilanz positiv ist.

Daneben gab es rund 200 Besucher, die an diesem Tag über die getwitterten Links auf meinen Blog kamen – auch das ist erfreulich.

In dieser Form wiederholen würde ich das Experiment dennoch nicht: wäre ich das Durchtwittern meines Blogs etwas langsamer angegangen, hätte ich sicher mindestens genau so viele Follower gewonnen, dafür einige andere wahrscheinlich nicht verloren.

Und da ich erst gut ein viertel meines Blogs durch habe, gehe ich das die nächsten Tage ganz in Ruhe weiter durch.

Bericht folgt.

Mission Completed: 10 Fakten zum Tage übertragen

Vom 27. April 2011 bis zum 26. April 2012 habe ich unter der Domain 10fakten.net jeden Morgen die 10 Fakten zum Tage veröffentlicht: Gedenktage, Feiertage, herausragende Ereignisse, Geburtstage, Todestage und auch Kurioses.

365 Artikel, die fortan vor sich hin schlummerten, aber dennoch immer noch ihre Leser fanden.

Aus diesem Grunde beschloss ich, die 10 Fakten zum Tage hier in meinen Blog zu übernehmen, wobei ich diese auch aktualisiert habe. Diese Übernahme ist heute abgeschlossen und fortan können Sie auf der „heute Seite“ 10 interessante Informationen zum Tag abrufen. Verbessern Sie Ihr Allgemeinwissen oder finden Sie interessanten Small-Talk Gesprächsstoff.

Viel Spaß beim Erkunden!

10 Tipps, wie man sein Buch erfolgreich vermarkten kann – Vorschläge von Severin

10-tipps-buch-vermarkten

Diese 10 Tipps wenden sich in erster Linie an Selbstverleger von – aber nicht nur – E-Books. Aber auch für Autoren, die ein gedrucktes Buch vermarkten wollen oder gar einen Verlag haben, sind einige dieser Tipps sicherlich hilfreich.

  1. Der Inhalt muss stimmen:
    Das wichtigste ist natürlich der Inhalt. Freilich, über Geschmack lässt sich streiten – aber sauber lektoriert sollte das Buch sein. Dann noch ein gut gestaltetes Cover und die Grundlagen für eine erfolgreiche Vermarktung sind gelegt.
  2. Social Media Kanäle nutzen:
    Ein Facebook und Twitter Account sind Pflicht. Mindestens. So kann man neben seinem Autoren-Account z.B. eine eigene Facebook Seite für das frisch veröffentlichte Buch einrichten, bei der man Leseproben veröffentlicht, einzelne Charaktere oder spezielle Inhalte vorstellt und auf besondere Aktionen aufmerksam macht. Auch das Erstellen einer Autorenseite bei Amazon ist sinnvoll!
  3. Zum Start Amazon KDP Select und dessen Vorteile nutzen:
    Ich würde den meisten Verlegern eines E-Books raten, zum Start zumindest für die Mindestlaufzeit von 90 Tagen KDP Select zu nutzen. Das Buch darf dann zwar nicht auf anderen digitalen Plattformen vertrieben werden, doch kann man einige Vorteile nutzen. So ist das Buch dann über Kindle Unlimited verfügbar und kann über die Prime Leihbücherei ausgeliehen werden. Für gelesene Seiten gibt es hier dann eine Vergütung aus einem Fond. Nach den ersten Rezensionen würde ich zudem eine kostenlos Aktion starten und das Buch fünf Tage lang zum kostenlosen Download anzubieten. Hierbei rate ich dazu, zu Beginn der Aktion Freunde und Bekannte zum Download aufzufordern und auf allen verfügbaren Kanälen (twitter, facebook, Instagram, Google + und darauf spezialisierte Blogs) darauf aufmerksam zu machen. Warum? So kommt man in die Download Charts der kostenlosen E-Books und gewinnt Aufmerksamkeit. Bisher habe ich immer erlebt, dass ein so promotetes Buch danach zum einen deutlich mehr bezahlte Downloads und auch Rezensionen erhalten hat.
  4. Für Bewertungen sorgen:
    Gerade bei Amazon ist es wichtig, zum Start einige positive Rezensionen und Bewertungen zu haben. Hier sollte man nicht faken, aber es spricht nichts dagegen, Freunde und Bekannte zu bitten, deren Meinung ehrlich aufzuschreiben. Auch der Hinweis im Buch, dass man sich über Rezensionen sehr freut, kann nicht schaden. Übrigens – über negative Berichte sollten Sie sich nicht ärgern – sie sind das Salz in der Suppe und sorgen für ein authentisches Bild.
  5. Schnell Vertriebswege ausbauen
    Stößt der Vertrieb über Amazon an seine Grenzen, sollten Sie KDP Select (siehe 4) beenden und die weiteren E-Book Plattformen dazu nehmen. Sollten Sie auch ein gedrucktes Buch im Angebot haben, sollten Sie nicht nur bei den wichtigsten Grosshändlern gelistet sein, sondern auch bei Buchhändlern persönlich vorsprechen – damit Ihr Buch z.B. prominent ausgelegt wird.
  6.  Pressemitteilung versenden:
    Schreiben Sie eine Pressemitteilung zu Ihrem Buch, in dem Sie es kurz vorstellen und auch ein bisschen über sich schreiben. Veröffentlichen Sie diese auf den gängigen kostenlosen PR Portalen und schicken Sie sie gezielt an passende Medien und Blogs. Tipp: Lokal zieht immer noch gut. Stellen Sie z.B. heraus, dass Sie ein Bonner Autor sind und kontaktieren Sie den General Anzeiger (bzw. Ihre Lokalzeitung) und lokale und regionale Webseiten. Schreiben Sie über ein bestimmtes Thema, sollten Sie die PM auch thematisch passende Seiten schicken.
  7. Blogs, Facebook Gruppen und Bücherseiten einbinden:
    Generell sollten Sie Blogs, Facebook Gruppen und andere Webseiten einbinden und dazu motivieren, über Ihr Buch zu berichten. Insbesondere sollten Sie die Möglichkeit nutzen, Gastbeiträge über Ihr Werk zu veröffentlichen – z.B., was die Motivation war, über das Thema zu schreiben, einfach eine Leseprobe oder etwas zur Entstehungsgeschichte des Buchs. Übrigens, das ist auch hier möglich!
  8. Rezensionsexemplare zur Verfügung stellen:
    Stellen Sie anderen Seiten und Bücherbloggern Rezensionsexemplare zur Verfügung. Ganz einfach ist das bei gedruckten Büchern. Wenn Sie nur ein E-Book haben, können Sie
    – die potentiellen Rezensenten auf kostenlos-Aktionen aufmerksam machen (siehe oben)
    – vorab einen Amazon Gutschein im Wert des Buches zur Verfügung stellen
    – nachträglich den Kaufpreis erstatten
    – einen Ausdruck Ihres Buches weitergeben
    – eine PDF Version zur Verfügung stellen. Obacht: diese landen oft auf Piratenseiten, selbst dann, wenn Sie diese personalisiert haben!
  9. Lesung organisieren:
    Lesungen sind mit die effektivsten Methoden um den Absatz Ihres Buches anzukurbeln. Haben Sie eine gedruckte Ausgabe, können Sie mit Buchhandlungen vor Ort sprechen – gerade kleinere Händler sind dafür häufig offen. Bei E-Books suchen Sie eine passende Location: Sie haben ein italienisches Kochbuch veröffentlicht? Ab in den kleinen italienischen Feinkostladen oder eine Pizzeria. Liebesroman? Da passt das romantische Café um die Ecke. Arztroman? Vielleicht im Wartezimmer Ihres Orthopäden? Abenteuergeschichte? In der alten Burgruine… Bei Jugendbüchern bieten sich Schulen an. Ansonsten: Ihr Wohnzimmer, Hotel, Schützenheim… Hauptsache, Sie haben einen Ort, an dem Sie lesen können.
  10. Bücherschränke, Züge und andere Verstecke:
    Dieser Tipp richtet sich in erster Linie an Autoren, die auch gedruckte Werke verteilen können. Inzwischen gibt es in vielen Orten offene Bücherschränke. Legen Sie ein Exemplar hinein, machen Sie ein Foto und posten es auf allen Kanälen. Sie können auch Bücher auf die Reise schicken – legen Sie z.B. eines in den IC nach Westerland. Oder Sie verstecken es irgendwo und geben nur kryptische Hinweise darauf. Wenn Sie ein E-Book haben können Sie mittels kleiner Zettel oder Karten darauf aufmerksam machen, die Sie an solchen Orten verstecken.

Blogs stellen sich vor: Cloud-Computing – Internet & Co

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In einer Welt die sich immer schneller verändert, ist es schwierig den Anschluss bei den neuen Medien nicht zu verpassen. Gerade das Thema Cloud ist für viele Privatpersonen, als auch Firmen ein schier unüberschaubares Konstrukt. Wir möchten mit unserem Blog Licht ins Dunkel bringen.

In Expertenbeiträgen werden diverse Themen rund um das Internet (Schwerpunkt: Cloud) behandelt: Anschaulich und einfach erklärt, für jedermann.

Das Internet bietet viele hilfreiche Informationen, doch nur mit Mühe und viel Arbeit kann man sich das Wesentliche herausarbeiten. In unserer Rubrik „Tipps“ fassen wir wissenswertes zusammen und bringen es auf den Punkt.

Als gewinnorientiertes Unternehmen dürfen natürlich auch Beiträge in eigener Sache nicht fehlen, so informieren wir über Neuigkeiten und geben Produkt-Informationen in unserem Blog bekannt.

„Es sind nicht die Launen des Windes, die bestimmen ob man sein Ziel erreicht, sondern wie man die Segel setzt“.

Blogadresse: https://blog.united-hoster.de
Betreiber: united hoster GmbH

In der Reihe “Blogs stellen sich vor” gebe ich anderen Bloggern die Möglichkeit, sich und Ihr Blogs bekannter zu machen. Was dabei zu beachten ist, steht hier.

Lesenswertes 23

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  1. Die Geschichte von Leopold
    … dem reisenden Gartenzwerg.
  2. Kempinski Hotel streicht Israel aus dem Vorwahlverzeichnis
    unfassbar, dass man so etwas im Jahr 2016 in Deutschland lesen muss.
  3. Österreichs Außenpolitik führt Deutschland vor
    zur aktuellen Lage in Europa.
  4. Und der große Verlierer 2016 ist… Apple
    zwar schon etwas älter – aber mal wieder eine tolle Analyse von Sascha Pallenberg.
  5. Raus aus iEntology – warum ich nur noch weg von Apple will
    noch mal Apple, noch mal genial von Micky Beisenherz.
  6. Microsoft klotzt bei der IFA
    fragt sich nur, welche Lumia Smartpones sie noch zeigen wollen…
  7. Über Konzern Trolle
    …viele Firmen stehen sich in der Tat selbst im Weg.
  8. Drei Tage in Budapest – Julias Tipps für Buda
    ich kenne Budapest recht gut (ist allerdings schon ein bißchen her..). Julia hat hier aber tolle Tipps zusammengetragen.
  9. Schwimmschlager
    sind heute angesagt bei twitter.
  10. Stell Deinen Blog vor
    etwas in eigener Sache: wer seinen Blog bei uns vorstellen möchte, kann dies gerne kostenlos und unkompliziert tun.

Bild: 23 schwarze Punkte auf 1024*768.

Blogs stellen sich vor: moteens

moteens

Momente/Emotionen eines Teenagers

17 Jahre alt und eine Menge Gedanken im Kopf – Das bin ich.

In meinem Blog teile ich witzige Momente meines Alltags mit euch und schreibe meine Gedanken über nichts und die Welt nieder. Völlig planlos, nur ehrlich. Meine Ideen für einen neuen Beitrag nehme ich aus meinem Leben und dem, was mir gerade so durch den Kopf geht. Einerseits möchte ich euch in meinem Blog zum Schmunzeln bringen, anderseits mit meinen Gedanken zum Nachdenken anregen. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal vorbeischauen würdet!

Blog: moteens.wordpress.com

In der Reihe „Blogs stellen sich vor“ gebe ich anderen Bloggern die Möglichkeit, sich und Ihre Blogs bekannter zu machen. Was dabei zu beachten ist, steht hier.

Stell Deinen Blog vor

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Mach Deinen Blog bekannter!

Du hast einen Blog? Du willst Dir neue Zielgruppen erschließen?

Dann stell ihn hier im Blogmagazin einfach vor!

Und so funktioniert es. Schick mir einfach einen Artikel, der Deinen Blog beschreibt an stapublic@live.de. Inhaltlich bist Du nicht eingeschränkt: soweit es nicht gegen geltendes Recht verstößt, ist alles ok. So kannst Du etwas über die Geschichte Deines Blogs schreiben, warum Du ihn betreibst, wer mitschreibt… eben alles, was Du für wichtig hältst. Gerne schickst Du auch ein Bild mit, z.B. einen Screenshot.

Dein Artikel wird dann in der Serie „Blogs stellen sich vor“ veröffentlicht. Und nicht nur das – ich nehme die vorgestellten Blogs auch in die Blogsuche hier auf, was Dir weitere Besucher bringen kann.

Also, ran an die Tastatur und Blogvorstellung abschicken.

Fragen und Antworten rund um die Blogvorstellungen

Wie lang sollte die Blogvorstellung sein?

Auch hier bist Du frei – ob Du nur ein paar Stichworte schreiben willst oder mehr als 1.000 Wörter ist Dir selbst überlassen.

Darf ich auf meinen Blog verlinken?

Ja natürlich! Das ist ja der Sinn der Sache!

Der Fall Dennis Cooper – und warum es wichtig ist, Blogs selber zu hosten

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Jahrelang hat der Schriftsteller Dennis Cooper einen Blog auf Googles Plattform Blogger.com betrieben – bis Google plötzlich alle Inhalte löschte, anscheinend sogar aus dem Google Cache, wie die F.A.Z. berichtet.

Und auch Coopers Bemühungen, den Blog wiederherzustellen, scheinen bislang erfolglos gewesen so sein. Kein Wunder, wer schon einmal eine speziellere Anfrage bei Google, Apple, Facebook oder Microsoft rund um deren Webdienste hatte, wird sich sehr schnell wie bei Kafka fühlen.

Über die Hintergründe im konkreten Fall will an dieser Stelle gar nicht weiter schreiben, spekulieren oder diskutieren – das tun genug andere Seiten. Vielleicht war die Löschung nach den Blogger AGB berechtigt, vielleicht Zufall, vielleicht Willkür. Ja es mag sogar sein, dass aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit Coopers Blog bald wiederhergestellt wird. Dann hätte er Glück.

Denn jeden Tag verschwinden auf den großen Blog-Plattformen Blogs aus vielfältigen Gründen. Echte oder vermeintliche Pornographie, Urheberrechtsverletzungen oder Anschwärzungen durch Wettbewerber. Die Inhalte sind dann weg, die Google Rankings auch.

Zudem kann es einem passieren, dass ein Dienst einfach eingestellt wird, so geschehen z.B. bei den Live Blogs von Microsoft.

Daher mein dringender Rat: Wer wirklich etwas mit seinem Blog vor hat und wem seine Inhalte lieb sind, der setzt von Anfang an auf eine selbst gehostete Lösung, kümmert sich also mehr oder weniger selbst um die Technik. Zu den verschiedenen Möglichkeiten habe ich schon mal was geschrieben.

Und in jedem Fall gilt: regelmäßig seine Inhalte sichern.

Blogs stellen sich vor: kritisch-konstruktiv

kritisch-konstruktiv-blog-magazin

Kritisch-konstruktiv ist mein persönliches Multi-Themen-Blog und ist sicher ungewöhnlich.

Ich thematisiere neue Dinge, andere Blickwinkel und unkonventionelle Konzepte zu einem breiten Feld an Themen: Von Unterhaltung über Autos und Sport bis hin zu Informationstechnologie und Politik.

Genau aus diesem Grund ist mein Blog zwar thematisch breit aufgestellt, jedoch keinesfalls beliebig. Jeder, der eingetretene, geistige Pfade verlassen und neue Inputs bekommen möchte, sollte bei mir fündig werden.

Die Palette an konkreten Artikeln reicht dabei von Hommagen an spannende Fernsehserien über nachhaltige Hardware-Kaufberatungen, ungewöhnliche Berichte zu Sportereignissen bis hin zu umfassenden politischen Analysen & Stellungnahmen.

Und neben der Eigenschaft als kritisch-konstruktives Medium übe ich in meinem Blog auch Medien-Kritik und stelle alternative Medien und zukünftige auch bisher noch weitgehend unbekannte Informations-Verbreitungswege vor.

Und ich schreibe natürlich – wie der Name schon sagt – stets mit einem kritischen Blick auf die Dinge, aber gleichzeitig auch immer mit konkreten Lösungsansätzen.

Gerade als unkonventioneller Mensch und Blogger freue ich mich besonders, mit dem BlogMagazin zusammenzuarbeiten, wo es ja schon heute ein bunte Mischung verschiedenster Themen von unkonventionellen Bloggern gibt, welche für die Leser natürlich ebenso neue Perspektiven eröffnen.

Denn mein großes Ziel ist es, die Menschen zum Nachdenken zu bringen und ihnen letztendlich neue Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Blogadresse: kritisch-konstruktiv.over-blog.de/

Betreiber: Ulrich Lintl

In der Serie „Blogs Stellen sich vor“. Gebe ich anderen Bloggern die Gelegenheit, Ihren Blog selbst vorzustellen. Senden Sie mir einfach Ihren Text zu!

10 Tipps zur Blogpflege

blogpflegeLöschen oder aktualisieren? Das ist hier die Frage

Alte Artikel im Blog

Am 28. September 2010 habe ich meinen ersten Beitrag hier auf severint.net geschrieben. Seitdem ist viel passiert. Von meinem Projekt rund um Ernährungsumstellung habe ich mich getrennt und die Zielrichtung meines Blogs hat sich einige male geändert. Inzwischen hat er sich aber irgendwie gefunden.

So sind in der Zeit über 1.700 Beiträge entstanden. Einige von ihnen sind noch verblüffend aktuell, andere von Zeit und Technik überholt, wieder andere würde ich heute nicht mehr so schreiben.

Was also mit so alten Blogartikeln tun? Näher mit dem Thema „alte Beiträge“ beschäftigt hat sich Annette Schwindt von schwindt-pr, die wohl jeder Bonner kennt, der sich mit der hiesigen Bloggerszene auseinandersetzt.

10 Tipps zum Aufräumen im Blog

Inspiriert von ihr mache ich gerade folgendes, um meinen Blog auf Vordermann zu bringen:

  1. Artikel löschen – das schlägt Anette gerade nicht vor. Bei ihr ist die Ausgangssituation aber auch eine ganz andere: „Die veralteten Beiträge zu löschen, kommt nicht in Frage, da sie extern gut verlinkt sind.“ Hier bei mir gibt es aber einige alte Beiträge, die überhaupt nicht mehr aktuell sind bzw. nicht mehr passen. Und da diese bei mir auch nicht gut verlinkt sind, fliegen Sie raus. Basta. Das habe ich übrigens schon einmal vor einem halben Jahr gemacht, ohne dass ich negative Auswirkungen auf den Blog feststellen konnte. Hier muss jeder selber prüfen und wissen, was sich für ihn anbietet.
  2. Artikel schnell aktualisieren – manche alten Artikel sind durchaus noch lesenswert, z.B. der über die Geschichte des Bloggens. Mit einigen wenigen aktuellen Daten ist dieser auf Stand gebracht. In vielen Fällen spendiere ich ihnen ein neues Bild oder verweise auf einen aktuellen passenden Beitrag.
  3. Artikel mit „veraltet“ kennzeichnen – Beiträge die noch lesenswert sind, deren Aktualisierung aber zu aufwendig bzw. gar nicht möglich wäre, bekommen einen „veraltet“ Hinweis und ggf. Links zu einem weiterführenden aktuellen Artikel.
  4. Artikel umfassend überarbeiten – manche Artikel werden umfassend überarbeitet. So habe ich den Artikel mit Tipps zu Maastricht zu einem der „10 Dinge“ Artikel überarbeitet. Der Beitrag zum Geburtstag von Donald Duck wurde um 10 Fakten zu ihm ergänzt.
  5. Follow-Up Artikel schreiben – bei manchen Themen ist es interessant, einen neuen Beitrag zu schreiben, der die Entwicklung im Laufe der Zeit darstellt. Beide verlinken dann gegenseitig aufeinander.
  6. Tote Links entfernen – Tote Links sind ärgerlich und können sogar zu einer Google Abstrafung führen, wie einige meinen. Aber allein schon, weil sie für die Leser frustrierend sind, werde ich dies kontrollieren und korrigieren.
  7. Tags und Kategorien überarbeiten – bei aktualisierten Artikeln kontrolliere ich, ob die Kategorie und die Tags noch passen. Bei veralteten Artikeln lösche ich häufig einige Tags – so wird die Tag-Cloud aktueller.
  8. Auf den Stand der Technik bringen – Einige Artikel müssen auch technisch auf den neuesten Stand gebracht werden, so habe ich anfangs youtube Videos noch als Flash eingebunden – weg damit und neu einbinden.
  9. Auf Themenseiten verlinken – Zu bestimmten Themenschwerpunkten habe ich Übersichtsseiten erstellt. Aktualisierte Artikel binde ich ggf. auf diesen ein.
  10. Sharen – überarbeitete Artikel werden ggf. neu getwittert, auf facebook geteilt, neue Bilder auf Pinterest gebracht. So können sie auch unmittelbar für mehr Traffic sorgen.