Schwerpunktthema: Bergisch Gladbach

Alles rund um Bergisch Gladbach

Hier finden Sie bald unsere Inhalte rund um Bergisch Gladbach.

Fakten rund um Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen. 1970 hatte die Stadt 50.228 Einwohner, 2021 waren es 111.645, also eine Veränderung von 61.417. Mehr Hintergrundinfos und Statistiken finden Sie hier in Kürze.

Weitere Inhalte

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    Liste: Hilfe für Alkoholiker in Bergisch Gladbach

    Hier erfahren Sie bald, wo Sie Hilfe bei Alkoholismus in und in der Nähe von Bergisch Gladbach finden.

    Eine gute Anlaufstelle bei einem möglichen Alkoholproblem ist grundsätzlich der Hausarzt.

    Telefonische Hilfe

    Akute telefonische Hilfe erhalten Sie auch bei der bundesweiten Sucht- und Drogenhotline unter 01806-313031.

    10 Dinge, die man in Bergisch-Gladbach gemacht haben sollte – Vorschläge von Jelena

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    1. Mit dem Aufzug im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg unter Tage fahren.
    2. Breit gucken: vom Kardinal-Schulte Haus in Bensberg in die Weite blicken – Siebengebirge, Eifel und natürlich Köln.
    3. Abends, wenn es dunkel ist, im Thermalbad des Mediteranas die schönen Farben bewundern.
    4. Vom mittelalterlichen Altenberger Dom, der mitten in den Hügel liegt, am Eifgenbach entlang zum Schöllerhof laufen (felsig, steinig, abenteuerlich).
    5. Im Kinosaal, der über der Kölner Straße in Bensberg schwebt, einen Film gucken.
    6. Der Strundequelle in Herrenstrunden beim Blubbern zusehen.
    7. Die Korallenriff-Fossilien an der Zwergenhöhle in Herrenstunden bestaunen.
    8. Im Café Dröppelminna in Herrenstrunden die Original Bergische Kaffeetafel genießen oder selbstgemachte Limonade.
    9. Ein Umsonst-Rockkonzert in der Cocktaillounge der Gnadenkirche in der Innenstadt besuchen.
    10. Zur Wassertretstelle im Königsforst wandern: das Plätschern des Baches genießen, die Stille, das kalte Wasser, den Duft der Kiefern.

    dinge-die-im-dunkeln-lauernIn der Reihe “10 Dinge, die man in … gemacht haben sollte” werden Orte, Dinge, Veranstaltungen und anderes vorgestellt, die man in bestimmten Städten, Dörfern, Ländern, Regionen… gemacht haben sollte. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen, die in dort wohnen – aber auch Touristen und Besucher finden in diesen Listen Geheimtipps. Sie wollen auch eine Liste veröffentlichen? Schreiben Sie uns!

    Diese 10 Dinge stammen von der Autorin Jelena Kaspers, deren Jugendroman „Dinge, die im Dunkeln lauern“ gerade im Scylla Verlag erschienen ist.

    Bild oben: Altenberger Dom

    20 Minuten bis zum Eintreffen der Polizei – das ist zu viel

    Gastbeitrag von Lucas Kulczycki.

    Als ich Freitagabend nach einer Vorfinanzierungsparty meiner Stufe nach Hause kam, bemerkte ich kurz vor dem Schlafengehen ein Motorengeräusch, das scheinbar aus der Einfahrt mit anliegendem Parkplatz unserer Straße kam. Als ich zum Fenster ging und hinausblickte, sah ich einen großen weißen Laster, der ungewöhnlich schräg in einen der Parkplätze hineinfuhr, dort stehen blieb und daraufhin all seine Lichter ausschaltete. Lediglich in der Fahrerkabine war ein kleines Licht – möglicherweise das einer Taschenlampe – zu erkennen. Nachdem bei uns in der Nähe schon des Öfteren Einbrüche stattgefunden hatten, zögerte ich nicht und rief um Punkt zwei Uhr morgens die Polizei mit Dienststelle in Bergisch Gladbach. Nachdem ich etwa eine Minute warten musste, bis jemand abhob, wurde mir mitgeteilt, dass Polizeibeamte losgeschickt werden würden.

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    Ich beobachtete den Laster daraufhin weiter. Nach kurzer Zeit sah ich dann, wie der Laster rückwärts aus der Parklücke hinaus und in die Straße unserer Wohnsiedlung hineinfuhr. Ich ging zur anderen Seite des Hauses und blickte auch dort aus dem Fenster; diesmal konnte ich beobachten, wie der Laster vor einem Haus in der Straße Halt machte. Erneut rief ich die Polizei, um dieses Statusupdate weiterzugeben. Zwischen den beiden Anrufen sind bereits neun Minuten vergangen.

    Was bereits wie eine relativ lange Zeit für das Eintreffen der Polizei klingt, sollte sich nochmal mehr als verdoppeln. Ich lief nun andauernd zwischen den zwei Enden unseres Reihenhauses hin und her, einmal, um den Laster zu beobachten und zum anderen, um zu sehen, ob die Polizei endlich eintrifft.

    Nachdem mehr als 20 Minuten vergangen sind, sah ich endlich ein Polizeiauto in die Straße hineinfahren. Kurz darauf fuhr sogar ein zweiter Streifenwagen hinein. Als sie von den Parkplätzen hinter dem ersten Haus der Wohnsiedlung um die Ecke gefahren sind, erblickten die Beamten sofort den Transporter und schienen diesen mit ihrem Fernlicht an. Ich war sehr erleichtert, dass die Polizei nach über 20 Minuten doch noch rechtzeitig gekommen ist.

    anruf-polizei

    Im Nachhinein stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich nicht um einen Einbrecher gehandelt hat. Es soll der Zeitungslieferant gewesen sei, welcher einem Zeitungen austeilenden Nachbarn die nächste Lieferung Zeitungen gebracht hat. Trotzdem hätte es etwas Schlimmeres sein können.

    Bedenkt man, dass 20 Minuten vom ersten Anruf bis zum Eintreffen der Polizeibeamten eine nicht akzeptabel lange Zeit sind, wenn es sich wirklich um einen Einbruch gehandelt hätte. Womöglich hätten sogar Leib und Leben gefährdet sein können – neben dem wahrscheinlich riesigen Sachschaden, der in einer solch langen Zeit hätte entstehen können. Zehn Minuten wären sicher in Ordnung gewesen, zumal an Freitagabenden in der Regel mehr Trubel herrscht als normalerweise. Aber grade deswegen sollte die Polizei an solch „riskanten“ Abenden in der Lage sein, schnell an Ort und Stelle zu sein. Insbesondere, wenn in diesem Gebiet in letzter Zeit schon des Öfteren Einbrüche stattgefunden haben.

    Natürlich kann man jetzt nicht die ganze nordrhein-westfälische Polizei dafür kritisieren. Auch ist mein Augenzeugenbericht keineswegs repräsentativ. Aber in Anbetracht vieler in letzter Zeit aufgekommenen Berichte, insbesondere der totalen Überforderung der Polizei in Köln am Silvesterabend, kann dem Bürger schon ein wenig bange werden. Ich persönlich fühle mich nicht mehr sicher. Was ist, wenn ich wirklich mal in Lebensgefahr schwebe und die Polizei braucht wieder so lange?

    Genau das ist ein Problem. Wenn der normale Bürger sich nicht mehr ausreichend durch den Staat gesichert fühlt, wird es für Kriminelle umso leichter. Die Sparpolitik unserer (Landes-) Regierung schlägt sich scheinbar sehr im Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nieder. Und das ist wahrhaftig ein Skandal. Man kann sich nun nicht mehr wundern, wenn das Vertrauen in die Regierungsparteien weiter sinkt und neue Parteien, die dieses Misstrauen instrumentalisieren, wie in unserem konkreten Fall die rechtspopulistische AfD, weiter erstarken. Also liebe Regierung, tu was dagegen!