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Wird Instagram eine Killer App für Windows Phone?

Derzeit verwende ich als primäres Smartphone ein HTC Radarmit Windows Phone – und habe dafür mein HTC Desire HD mit Android beiseite gelegt. Dass ich von Windows Phone mehr als nur angetan bin, habe ich hier schon verschiedentlich geschrieben – und ein ausführlicher Test des Radar folgt in wenigen Tagen.

Was Kritiker bei WP immer wieder bemängeln ist die Auswahl an Apps – wobei das bei näherer Betrachtung nicht so ganz haltbar ist. Im Marketplace sind inzwischen über 50.000 Apps verfügbar und zur Zeit kommen täglich fast 300 neue dazu. Viele wichtige “Must Have” Apps gibt es schon (DB Navigator, Evernote, Amazon Kindle, Foursquare…) oder sind nicht erforderlich, da die Funktionen schon tief im OS verwurzelt sind (twitter, facebook, Office). Andere wichtige Anwendungen sind zumindest angekündigt wie z.B. Skype oder Wunderlist.

Allerdings: es fehlen noch Killer Apps, die einem zu Windows Phone statt Android greifen lassen… doch bald könnte es eine geben: das auf iOS schon sehr beliebte, aber für Googles Smartphone Betriebssystem immer noch sehnsüchtig erwartete Instagram. Auch ich habe es auf meinem DHD immer vermisst…

Nun wird gemunkelt, dass die Windows Phone 7 Version von Instagram vor dem entsprechenden Android Ableger erscheinen könnte. fastpaper greift diese Gerüchte auf und schreibt, dass das Windows Phone Entwickler Team eng mit Instagram zusammenarbeite, um die beliebte App zu portieren.

Für anspruchsvolle Apps wie Instagram hat Windows Phone einige Vorteile gegenüber Android: so hat man es bei WP mit einschätzbarer leistungsfähiger Hardware zu tun, die die App immer glatt laufen lässt sowie eine wirklich stylishe Benutzerfläche, die auch auf allen Devices gleich ist – dies sind ähnliche Voraussetzungen wie beim iPhone.

Es wäre Windows Phone zu wünschen, dass eine gute Adaption von Instagram deutlich vor der Android Version erscheint – die App könnte das Potential des Betriebssystems aufzeigen und ihm helfen, sich als drittes wichtiges Smartphone Ökosystem zu etablieren.

Gadowski gegen Reber – oder ab wann ist Copycat

Christian Reber, CEO der 6Wunderkinder, hat in seinem Unternehmensblog zu einer Anti-Copycat Initiative aufgerufen, wovon sich Lukasz Gadowski gehörig auf den Schlips getreten fühlt und sich seinerseits in seinem Blog recht despektierlich über die Wunderkinder äußert. Wörtlich schreibt er von einer “assozialen Hetzkampagne von 6wunderkindern in Berliner Start-Up Szene” – wobei hier noch anzumerken wäre, dass man “asozial” nur mit einem “s” schreibt, aber sei’s drum.

Gadowksi sieht den erwähnten Blogbeitrag also als Teil einer Gesamtkampagne der Wunderkinder gegen ihn und seine Investmentgesellschaft Team Europe. Ob es eine Kampagne gibt oder nicht vermag ich nicht zu beurteilen, denn ich bin in der Berliner Start-Up Szene nicht verwurzelt und strebe das auch nicht an. Insoweit fehlt mir das Insider-Wissen.

Die Frage ist für mich viel mehr: ab wann ist ein Start-Up innovativ oder bis wohin ist es ein Copycat, also ein Nachahmer eines anderen bestehenden Geschäftsmodells

Denn In seinem erwähnten Blogbeitrag zieht Gadowski über Wunderlist, die von mir sehr geschätzte Aufgabenverwaltung, recht heftig her:

Für die, die die Kinder nicht kennen, sie machen eine recht erfolgreiche Online und mobile ToDo Liste. Genial. Isaac Newton und Albert  Einstein ziehen gleichzeitig ihren Hut. Eine digitale ToDo Liste! Der Nabel der Innovation, gab es noch nie vorher! hatte nie jemand versucht! Die Wunderkinder haben die ToDo-Liste wohl sehr gut umgesetzt, das sei ihnen unbenommen und ist eine sehr schöne Leistung.

Grundsätzlich stimmt das. Aufgabenlisten gibt es mindestens, seitdem es Tontäfelchen und so etwas wie Schrift gibt. Wahrscheinlich sogar noch früher. Man könnte also sagen, dass jedes Notizbuch und jetzt jede 2do-App eine billige Kopie von Tontäfelchen mit Keilschrift sind. Könnte man, muss man aber nicht.

Der Punkt ist: Sobald es ein Produkt gibt, wird es dazu Konkurrenz geben. Und von wenigen Dingen abgesehen ist alles Evolution statt Revolution. Und ganz pragmatisch gesehen: für den normalen Nutzer wird es in vielen Fällen gar nicht erkennbar sein, wer zuerst da war. Nur bei ganz dreisten Plagiaten ist er sofort offensichtlich. Ich denke hier an chinesische iPhone Clones oder an StudiVZ.

Grundsätzlich ist der Unterschied zwischen “innovativem Start-Up” und “Copycat”  ein anderer. Denn Copycat oder nicht liegt vereinfacht gesprochen in der Herangehensweise an ein Projekt und in der Einstellung dazu:

  • “Wie kann ich schnell reich werden?” gegen “Wie kann ich die Welt besser machen (und damit bestenfalls noch reich werden)?”
  • “Welches Geschäftsmodell funktioniert in den USA gut und kann schnell transferiert werden?” gegen “Welchen Bedarf haben die Kunden und wie kann ich ihnen geben, was sie brauchen?”
  • “Hoffentlich merkt keiner, dass unter der Oberfläche alles wackelig ist.” gegen “Ich will die beste Lösung liefern.”
  • Bloße Effizienz gegen kompetente Leidenschaft
  • Agent Smith gegen Neo
  • Hermes gegen Athene

Man merkt einem Unternehmen und seinen Produkten an, ob es diesen göttlichen Funken in den Genen hat oder nicht – darum ist Wunderlist eine so erfolgreiche Aufgabenverwaltung, darum wurde das WWW auf einem Next-Computer entwickelt und ja, auch wenn ich das jetzt nicht gerne schreibe, darum beherrscht das iPad den Tablet Markt.

Auch Copycats können erfolgreich sein. Doch wer Kompetenz mit Leidenschaft verbindet, kann Märkte und Menschen verändern.

Google Plus Linksammelstelle

An dieser Stelle finden Sie Links zu Google Plus. Wenn Sie Selber einen Linkvorschlag haben, kommentieren Sie diesen bitte. Ich werde diese dann auch in die Auflistung aufnehmen.

Hier sind meine weiteren Beiträge zu Google plus – insbesondere bitte ich Sie, an der Google plus Umfrage teilzunehmen.

Positive Meinungen zu Google+

Ausführlicherer Test bei SPON (mit leicht kritischen Tönen am Ende)

Spiegel Online – Google macht sein eigenes Facebook

Erster Test bei der Rheinzeitung

First Night With Google Plus: This is Very Cool

Basicthinking – Google+ kommt: facebook Rivale auf leisen Sohlen

Letzer Versuch

T3N: Google+ zeigt es facebook, wie man es richtig macht

Googles langsamer Weg ins Social Web

Google+ Test bei bild.de

Neutrale Berichte/Meinungen/Umfragen etc. zu Google+

10 kurzfristige Auswirkungen von Google Plus

Umfrage: Wie wird sich Google+ entwickeln?

kress: Google startet Facebook Alternative

Why Google+ won’t hurt Facebook, but Skype will hate it

Inside Google Plus bei Wired

Lummaland: Mit Google+ soll alles sozialer werden.

Google greift facebook an (bild.de)

Umfangreiche Umfrage bei seo-united

Google Execs Explain Why They Launched Google+ Now, Before It’s Ready

SZ: Google schickt seinen Facebook-Rivalen ins Feld

Winload: Google Plus

Die Aussichten von Google + bei NeuNetz

Internetworld: facebook Angriff auf sozialer Ebene

Kritische Meinungen zu Google+

FT: Google has another crack at social media

Google’s Launch Of Google + Is, Once Again, Deeply Embarrassing — Facebook Must Be Rolling Its Eyes (Business Insider)

twittwoch: Ist das der facebook Killer?

Comic zu Googleplus

Google+ intelligenter als Facebook, aber ob das reicht?

Kein facebook Killer

Offizielles von Google

Google plus

Google+ Demo

Googles eigener Blogbeitrag Google+ (englisch)

Google+ App im AndroidMarket

Sonstige Links

Bücher zum Thema Google

Amazon Kindle Bücher ohne Kindle lesen

Inzwischen bietet Amazon den Kindle E-Book Reader auch in Deutschland regulär an. Und passend dazu gibt es eine große Anzahl an deutschsprachigen E-Books.

Interessant dabei ist, dass man nicht einmal einen Kindle besitzen muss, um Kindle E-Books lesen zu können, denn Amazon bietet Kindle-Reader Software für zahlreiche Plattformen an. Derzeit verfügbar sind Programme und Apps für:

  • Windows
  • Android
  • Apple OS X
  • Apple iOS (iPhone, iPod touch, iPad)

Die Apps können kostenlos hier heruntergeladen werden.

Um die Apps nutzen zu können, müssen Sie lediglich über ein Amazon Konto verfügen, bei dem Sie die 1Klick-Bestellung aktiviert haben.

Das Installieren der Kindle-Reader-Apps lohnt sich auf jeden Fall, allein schon, da es zahlreiche kostenlose Bücher von Amazon gibt. Darunter viele deutschsprachige Klassiker.

Warum ich Wunderlist liebe

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein ziemlicher Chaot bin. Das mag auch daran liegen, dass ich bisher nicht das richtige Tool gefunden haben, um meine Aufgaben zu verwalten.

Das könnte sich jetzt gerade geändert haben – dank Wunderlist.

Wunderlist ist eine ganz schlanke, etwas unkonventionelle Aufgabenverwaltung, die die Daten in der Cloud ablegt und derzeit auf folgenden Plattformen/Geräten verfügbar ist:

  • Android
  • Windows
  • iOS (iPhone und iPad)
  • OS X

Und natürlich gibt es einen Webzugriff, der mit jedem gängigen Browser funktioniert.

Die Registrierung ist kostenlos und schnell gemacht – E-Mail Adresse und Passwort hinterlegen und schon kann es losgehen. Und auch die weitere Nutzung wird nicht berechnet.

Vornehmlich nutze ich die Android App mit meinem HTC Desire HD und greife gelegentlich über den Browser auf meine Aufgabenlisten zu. Insoweit werde ich mich bei den folgenden Ausführungen auch auf die App konzentrieren.

Bei Wunderlist organisiert man seine Aufgaben in Listen, die sich ähnlich verhalten wie Ordner. So habe ich mir eine Liste für meine beruflichen Tasks, private Aufgaben und für meine Webprojekte erstellt.

Neue Aufgaben werden schnell erstellt, indem man diese einfach in ein überall präsentes Eingabefeld eintippt. Zu jeder Aufgabe kann man zudem eine Notiz hinterlegen, ein Fälligkeitsdatum festlegen, sich zu einem bestimmten Datum/Zeit per E-Mail erinnern lassen und sie priorisieren. Auch der Wechsel zwischen Listen ist ohne Probleme möglich – und natürlich das als “erledigt markieren” sowie das Löschen. Listen kann man auch mit anderen teilen, was ich aber noch nicht getestet habe.

Praktisch: neue Aufgaben können per E-Mail angelegt werden. Einfach von der Adresse aus, mit der man sich registriert hat, eine E-Mail an me@wunderlist.com schreiben und schon ist die neue Aufgabe eingetragen.

Das war es auch schon im wesentlichen.

Das besondere an Wunderlist ist für mich, dass es einfach schlank und smart daher kommt und ich von überall her Zugriff auf meine aktuellen Tasks habe. Ohne den ganzen Overload wie ihn viele andere Tools mit sich bringen.

Sicher, einige kleine Macken gibt es noch und auch die ein oder andere Funktionserweiterung wünsche ich mir, aber darüber kann ich angesichts der Vorteile durchaus hinwegsehen.

Hier der QR Code für die Android-App. Ansonsten gibt es alle Downloads und die Web-Version unter wunderlist.com.

wunderlist-android-qr

Wer weiß, vielleicht werde ich dank Wunderlist noch ein ordentlicher Mensch…

Beste Apps: WordPress für Android

Eine “must-have-App” für jeden Blogger, der WordPress einsetzt: WordPress für Android. Mit der App kann man seine WordPress Blogs grundlegend verwalten, egal ob sie bei wordpress.com oder selbst gehosted werden.

Folgende Funktionen sind möglich:

  • Verwaltung der Kommentare
  • Bearbeiten und Erstellen von Seiten und Artikeln – dabei können sogar direkt Fotos und Videos in die Beiträge hochgeladen werden. Auch Geotagging wird unterstützt.
  • Außerdem ist ein Zugriff auf die Statistiken möglich.

Für die schnelle Blogpflege von unterwegs aus also genau die richtige App. Störend ist nur, dass manche Systemmeldungen unvollständig wird und dass immer nur “versucht” wird (“Es wird versucht, die Statistiken herunterzuladen”).

Noch zwei Tipps für den Praxiseinsatz:

  • Beim Einsatz mit wordpress.com-Blogs sind für Geotagging und Videounterstützung kleine Anpassungen nötig. Mehr Infos auf der WordPress for Android-Seite.
  • Ist der Upload eines neuen Beitrags z.B. aufgrund mangelnder Netzabdeckung gescheitert, scheint dieser zunächst verschwunden zu sein. Dann einfach die App verlassen, neu starten und wieder zu Artikeln oder Seiten gehen – voila, wieder da.

Hier der direkte Link für Google Goggles und andere Barcode-Reader:

wordpress-for-android