Smarte Assistenten im Zwiegespräch

…und wenn der letzte Mensch gestorben ist – solange es noch Strom gibt, unterhalten sich Alexa und Google Home weiter…

Amazon Video Apps für Windows

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Amazon Video auf Windows

Amazon unterstützt seine Videodienste – Instant Video und Prime Instant Video – auf den Windows Plattformen nur sehr halbherzig.

Windows 10

Es ist keine Amazon Video App verfügbar. Das ist hier aber insoweit unproblematisch, da der Dienst auch im Browser funktioniert.

Windows 10 mobile

Es ist keine Amazon Video App verfügbar. Videos können auch nicht im mobilen Edge Browser abgespielt werden, es kommt zur Fehlermeldung 7135.

Xbox One

Eine Amazon Video App ist verfügbar.

Windows Phone

Es ist keine Amazon Video App verfügbar, Videos können auch nicht im mobilen Internet Explorer abgespielt werden.

Anfrage an Amazon

Ich habe am 29. Oktober 2016 nochmals angefragt, was sich in Sachen Windows 10 mobile App tut:

Guten Tag,
gibt es eine Amazon Video App für Windows 10 mobile?
Sie sind nun mit Anja Sommer von Amazon.de verbunden.

Guten Tag. Willkommen bei Amazon Prime.
Einen kleinen Moment bitte. Ich werde jetzt überprüfen
Vielen Dank für Ihre Geduld
Ich habe jetzt überprüft und leider ist die Amazon Video App mit den Windows 10 Handy nicht kompatibel. Möglicherweise steht Ihnen in Ihrem Haushalt ein anderes unterstütztes Gerät, wie ein Computer, eine Spielekonsole oder ein BluRay-Player zur Verfügung, mit dem Sie Amazon Video nutzen können.

Ist denn eine Windows 10 mobile App geplant?

Sowie wir mit neuen Serviceleistungen oder Produkten auftreten, erfahren Sie dies umgehend auf unserer Website:

Auf der Xbox One gibt es Prime Video ja – und da sollte es kein Problem sein, diese zu portieren. Können Sie diesen Wunsch denn weitergeben?

Sehr gerne leite ich Ihr Feedback an unsere Entwicklungsteam weiter :)

Ich befürchte, dass sich so schnell in Sachen Windows 10 mobile App nichts tun wird – aber fragen auch Sie nach, um ggf. die App Entwicklung anzustossen!

Google Home – wann kommt der Smartspeaker nach Deutschland?

Google Home ist der smarte Lautsprecher von Google, mit dem man – ähnlich wie bei Amazon Echo – z.B. zuhause Musik hören, sein SmartHome steuern sowie auf den Google Assistenten zurückgreifen kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass intelligente Lautsprecher das nächste Trendthema sind.

In den USA ist Google Home ab November verfügbar und kostet 129 US$, ist damit also günstiger als die große Echo Variante von Amazon. Außerdem ist noch ein Abo für 6 Monate YouTube Red dabei.

Wer Google Home in Deutschland kaufen will, muss noch etwas warten: Vor dem Frühjahr 2017 wird es wohl nichts geben.

Über Preis und Verfügbarkeit hierzulande und im Rest von Europa – insbesondere Österreich und der Schweiz – werden wir berichten.

Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an

Die Überschrift ist natürlich Clickbait…

Daher vorab: ich fand es schon immer eigenartig, von der Post-PC-Ära zu sprechen. Der PC ist immer noch da und wird auch noch lange bleiben. Ich fand daher den Begriff der „Not-Only-PC-Era“ auch passender.

Aber: wir werden bald auch von der Post-Smartphone-Ära sprechen.

der wahre Kern

Unbestritten ist derzeit aber das Smartphone das zentrale digitale Gerät für die meisten Menschen. Zwei aktuelle Gadgets und eine weitere Beobachtung deuten aber an, dass es diese zentrale Position nicht auf Dauer innehaben wird.

Zunächst einmal zu den beiden Gadgets, die mich auf diesen Gedanken bringen.

Zum einen ist dies Snap Spectactles, eine Kamera in einer Brille, mit der man kurze Videos für Snapchat aufnehmen kann, zum anderen Amazon Echo, das stellvertretend für die anderen intelligenten Lautsprecher ist, die bald auf den Markt kommen werden.

(Wem das jetzt alles zu lang wird: ganz unten gibt es ein tl;dr.) „Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an“ weiterlesen

Intelligente Lautsprecher – der nächste heiße Sh1ce…

Moment, was sind intelligente Lautsprecher oder: Echo is in da House

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An WLAN Lautsprechersysteme wie z.B. von Sonos haben wir uns schon gewöhnt und sie sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken und lösen die guten alten Stereoanlagen ab.

Amazon hat als erstes mit dem Echo einen Speaker vorgestellt, der mehr kann – nämlich auf Sprachbefehle reagieren. Ruft man Alexa, ist Echo parat und hört dann auf Befehle wie „Spiele Ode to the Bouncer von Prime Music“, „Lauter“, „Pause“, „Fortsetzen“ etc.

Alexa kann aber noch mehr: „Alexa, wecke mich morgen um 5:55 Uhr!“, „Scheint morgen die Sonne“ oder „Stelle den Timer auf 20 Minuten“. Klassische Aufgaben eines digitalen Assistenten eben.

Und auch damit ist nicht Schluss, denn Alexa kann mit „Skills“ erweitert werden. Skills kann man sich wie eine App für Alexa vorstellen. So kann man die „Deutsche Bahn“ Skill installieren und Alexa ist auf einmal die Bahnauskunft. Oder man ruft sich über mytaxi ein Taxi und fragt die Sport Skill „Wie hat Bayern gegen Dortmund gespielt?“ und vieles mehr.

„Shut up and Take My Money“

Wer Alexa nutzen möchte, hat in Kürze zwei Systeme zur Auswahl: Amazon Echo und Amazon Echo Dot.

Echo ist gut 24cm hoch und ein vollwertiger Lautsprecher mit recht ordentlichem Sound. Auf jeden Fall ausreichend, um ein normales Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Terrasse bei der Gartenparty zu beschallen. Eben kombiniert mit den Fähigkeiten von Alexa. Kostet rund 180 Euro bei Amazon.

Echo Dot  ist deutlich kleiner und deutlich günstiger – nur rund 60 Euro (bestellen Sie hier…). Dafür verfügt der Echo Dot nur über einen einfachen Lautsprecher, der in erster Linie für Alexas Sprachausgabe gedacht ist. Man kann darüber auch Musik spielen, aber ein raumfüllendes Audio-Erlebnis darf man nicht erwarten. Allerdings: per Line-Kabel oder Bluetooth kann man den Dot auch mit einem bestehenden Lautsprecher – JBL, Bose, Sonos und wie sie alle heißen – verbinden.

Der kleine „Körper“ für Alexa bietet sich ansonsten an, wenn man hauptsächlich auf die Assistenten Funktionen zugreifen will. So könnte man den großen Speaker im Wohnzimmer halten, im Schlafzimmer nutzt man ihn als schlauen Wecker und um das Licht auszuschalten (ja, geht mit entsprechendem System wie Hue auch) und im Arbeitszimmer kümmert sich Echo Dot um die Terminverwaltung – und hört immer mit…

Hilfe, meine Daten!

…weswegen gerade in Deutschland natürlich wieder der ein oder andere entsetzt sein wird. Symptomatisch im Wikipedia Eintrag zu Echo:

Da das Gerät jegliche Konversation im Raum mithört, um auf das Aktivierungswort reagieren zu können, und immer mit der Cloud verbunden ist, wird die Privatsphäre der eigenen Wohnung durch den Benutzer willentlich gefährdet.

Sicher, das sollte man wissen und auch darauf achten, was sich in Sachen Hacks so kommt und sensibel sein. Klar ist aber auch:  alle digitalen Assistenten brauchen eben diesen Zugriff und haben ihn schon. Ich sag nur „Siri“, „OK, Google“ und „Hey, Cortana“. Jetzt ist eben noch Alexa im Club.

Und was kommt sonst noch?

Alexa und Echo werden aber nicht allein bleiben… Denn der Kampf um die Lautsprecher im Haus geht jetzt erst richtig los.

Google bringt in Kürze Google Home, das ist ein direkter Echo Konkurrent, der etwas weniger kosten soll und das gleiche kann, halt mit den Google Diensten.

Apple hat angeblich auch etwas in der Entwicklung. Da gibt es dann sicher die Beats Variante mit fettem Bass für 299 Euro… lassen wir uns überraschen.

Microsoft wäre prädestiniert dafür, solch einen Speaker zu entwickeln. Hat man doch Cortana, ein mächtiges Bot-Framework, mit Groove einen eigenen Musikdienst, dank Kinect genug Spracherkennungs Know How… noch hört man aber nichts.

fascebook hat ebenfalls ein starkes Bot-Ökosystem und könnte in diesen neuen Markt einsteigen – und so erreichen, was man mit den halbherzigen Smartphone Versuchen („HTC First“ und „Facebook Home“ anyone?) nicht erreicht hat.

Aber gerade Microsoft und Google könnten ihren „Home Speaker Software“ für andere Hersteller öffnen, so dass es z.B. eine Sonos Box mit Cortana geben könnte… Spannende Ideen tun sich auf.

Die Zukunft hat – wieder einmal – gerade erst begonnen.

Lohnt es sich, beim Lumia Ausverkauf zuzuschlagen?

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Ende einer Ära

Es ist ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass Microsoft die Lumia Smartphones nicht mehr fortführen wird.

Entsprechend findet man im Handel derzeit teilweise sehr günstige Angebote auch der aktuellen Top Modelle. Viele Käufer sind aber verunsichert und fragen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, ein Smartphone mit Windows 10 mobile im allgemeinen und ein Microsoft Lumia im besonderen zu kaufen.

Windows 10 mobile ist nicht tot

Einen etwas ausführlicheren Artikel rund um die Zukunft von Windows Phone, pardon – Windows 10 mobile – habe ich vor einiger Zeit geschrieben. Dieser ist im wesentlichen noch zutreffend. Kurz zusammengefasst: Windows 10 mobile wird immer noch weiterentwickelt, es muss einem aber klar sein, dass es etliche angesagte Apps nicht gibt – um z.B. Pokemon Go oder Snapchat zu nennen.

„Lohnt es sich, beim Lumia Ausverkauf zuzuschlagen?“ weiterlesen

Autoren stellen vor: „Dinge, die im Dunkeln lauern“ von Jelena Kaspers

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Das Wichtigste zuerst

Ich freue mich, dass ich hier im Blog die Möglichkeit habe, über meinen Debutroman zu schreiben. Es ist das Jugendbuch ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘, das als E-Book beim Scylla Verlag erschienen ist und schon bald in den Druck gehen wird.

Der Blick zurück: Superkräfte

Genau wie meine Brüder verbrachte ich in meiner Kindheit und Jugend viel Zeit mit Superman und der Gerechtigkeitsliga. Wir liebten die unterschiedlichen Superkräfte. Die Szenen, in denen Frauen und Männer in Schlaghosen aus ihren Büros stürmten, um die Welt zu retten, fanden wir umwerfend.

Superkräfte und übernatürliche Fähigkeiten waren angesagt. Im Film Joey (Roland Emmerich, 1985) besaß ein Junge unseres Alters die Fähigkeit, Dinge schweben zu lassen. Wir waren begeistert und übten uns wochenlang in Telekinese. Ohne nennenswerten Erfolg.

Mein Buch

Und damit komme ich zu meinem Roman ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘, in dem ich einigen der Figuren das ermögliche, wovon man in der Realität nur träumen kann.
Als Auftakt der Geschichte erlebt das Mädchen Selma einen Alptraum: Jemand versucht, sie zu entführen. Zwar kann sie entkommen, doch ihr Leben ändert sich durch diesen Vorfall drastisch. Ihre Familie zieht um, sie wird zur Außenseiterin und dauernd hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Ihr Vater macht sich ständig Sorgen um sie, ihre Mutter ist nie zu Hause, weil sie Überstunden machen muss, und ihr kleiner Bruder zitiert pausenlos aus dem Lexikon. Zu allem Überfluss wird Selma in der neuen Schulklasse von den anderen Mädchen gehänselt.

Sie freundet sich mit Eddie an, mit dem sie die Schule schwänzt und durch die Wälder streift. Dabei stoßen sie auf ein verlassenes Haus am See und damit auf ein Geheimnis, das die verfallenen Mauern auf keinen Fall verlassen darf. Doch ahnungslos wecken sie die Geister der Vergangenheit.

Und so schließt sich der Kreis:

Um nun den Bogen zu meiner Begeisterung für Superkräfte zu schlagen, muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass es in meiner Geschichte Leute gibt, die ein bisschen mehr können, als wir ’normalen‘ Menschen. Aber im Gegensatz zur Gerechtigkeitsliga oder Joey verwenden sie ihre Fähigkeiten nicht um Gutes zu tun. Es geht ihnen um Macht und dafür sind sie bereit, über Leichen zu gehen. Ein Problem, mit dem auch die Protagonistin zu kämpfen hat, aktiv und passiv.
Vermutlich ist es richtig, dass die Menschen in der Realität keine Superkräfte besitzen. Sie würden damit das Falsche anstellen, ob mit oder ohne Absicht. Ich weiß nicht, ob ich zum Beispiel der Versuchung widerstehen könnte, den Geländewagen des Nachbarn mit meinem Hitzeblick zu zerschmelzen und die Straße hinunterfließen zu lassen. Nur so, weil ich es kann.

Zurück in die Realität: Das Schreiben

Ach, das Schreiben. Ob es eine Wortverwandtschaft zu ’schreien‘ gibt? Im praktischen Leben sind die Tätigkeiten zumindest eng verknüpft. Vielleicht ist deshalb bei der Ankündigung der neuen Räumlichkeiten des Scylla-Verlags aus ‚Schreibraum für Autoren‘ der ‚Schreiraum für Autoren‘ geworden…
Doch natürlich überwiegen generell die schönen Seiten: Jeder fertige Text ist ein Fest, die Charaktere werden zu Wegbegleitern, ich lache und heule mit ihnen. Klingt übertrieben? Naja, schließlich sind sie alle ein Teil von mir und der Erfahrungen, die mich ausmachen.
Beim Schreiben von ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ haben mir die Szenen am meisten Spaß gemacht, in denen die vermeintlich Schwachen so richtig losgelegen. Krach, Bumm, Peng, alles kaputt und den Bösen fällt die Klappe runter. Entschlossenheit gegen Überheblichkeit. Klein gegen Groß.

Ansonsten kann mich das Schreiben wie gesagt den letzten Nerv kosten, besonders wenn ich keine Zeit zu kontinuierlicher Arbeit finde und immer wieder den Faden verliere. Vielleicht nehme ich demnächst ein Aufnahmegerät mit in den Stau auf der A3. Dann gibt’s jede Woche ein neues Buch.

Meinen Debutroman zu schreiben hat übrigens 5 Jahre gedauert. Wäre ich mal mehr Auto gefahren…

Der Versuch kluger Worte

Jedes Kind hat die Möglichkeit im Laufe des Lebens seine eigenen Superkräfte zu entwickeln: Standhaftigkeit, Selbstbewusstsein, Empathie und Gelassenheit, um nur ein paar zu nennen. Dennoch ist die Vorstellung sehr verlockend, einfach mal Thors Hammer rauszuholen und kräftig auf den Putz zu hauen.

Sag, wo bekommt man’s?

‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ kann man zur Zeit als E-Book bei Amazon bestellen.

Eine Taschenbuchauflage folgt in Kürze. Die gibt’s dann auch im Buchladen um die Ecke.

Das Verlags-Wesen

Der Scylla Verlag freut sich übrigens wirklich über jeden Besuch, ob im Netz oder persönlich. So bin ich auch an sie geraten. Keine Angst, sie sind ganz nett, vielleicht ein wenig verrückt.

Ich persönlich wäre ja entzückt, wenn Ihr bei einer Lesung vorbeischauen würdet. Spätestens, wenn das Taschenbuch da ist, wird es für ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ wieder so weit sein.

Liebe Grüße

Jelena Kaspers

Autoren stellen vor: EARTHRISE – Gestrandet auf dem Mond

Ein Astronauten Weltraum Survival Abenteuer

earthrise

Inhalt

Die Mondmission der ORION steht vor einer Katastrophe: Das Team um Commander Boyd Steemson muss einen Notausstieg vornehmen und auf dem Mond notlanden. Ihre einzige Hoffnung ist, sich zu den Überresten der Apollo 11 Mission um Buzz Aldrin und Neil Armstrong durchzuschlagen, um deren Sauerstoff- und Treibstoffvorräte zu nutzen. Der NASA allein fehlen die Mittel, die drei Astronauten vom Mond zur Erde zu holen.

Die einzige Hoffnung auf Rückkehr zur Erde sind ein verrückter Milliardär mit einer wahnwitzigen Idee und ein alter Mann, den eine besondere Geschichte mit dem Mond verbindet.

Inspiration

Meine seit der Kindheit bestehende Faszination für das Thema Raumfahrt mit dem Thriller Genre zu verbinden.

Nachdem ich aus persönlichen Gründen einige Astronauten Biographien gelesen hatte, wollte ich einen reinrassigen Weltraum Thriller lesen, in dem ganz old-school Astronauten mit Raumkapseln einen Notfall haben und sich irgendwie durchschlagen müssen. Es gab keinen, zumindest fand ich keinen. Apollo 13 oder Gravity sind Filme, die mich stark beeindruckt und sicherlich inspiriert haben, genau so, wie die erste Mondlandung 1969, bei der eine Überlastung des 74kb Prozessors an Bord der Mondlandefähre beinahe zu einem Absturz geführt hätte. Generell, dies gilt auch für meine Horror-Thriller, schreibe ich das, was ich selbst gerne lesen würde. EARTHRISE ist die Verwirklichung eines Traumes.

Normalerweise hätte ich bei dieser Möglichkeit der kostenlosen Werbung auf einem tollen Blog, ein bekanntes Buch gewählt, aber in diesem Fall habe ich mich für EARTHRISE entschieden, da es ein für mich neues Feld ist und mir endlich Gelegenheit bietet, das Science-Fiction Buch zu Lesen, welches ich gerne gelesen hätte, aber nicht konnte.

Musik

Ich schreibe immer zu Musik. Sie gibt mir Ideen und ein Gefühl für Dynamik und Dramatik beim Erzählen. So hat praktisch jedes meiner Bücher einen eigenen Soundtrack, der aus Musik besteht, die ich beim Schreiben gehört habe. Bei EARTHRISE waren dies Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und VNV Nation.

Vor Kurzem brachte mich ein Freund dazu, meine alte Liebe zu elektronischer Musik, besonders dem Krautrock, wieder zu entdecken. Nachdem mein Autoradio wieder funktionierte, machte ich mir als Erstes eine Playlist mit den zehn besten Alben von Tangerine Dream, Jean Michel Jarre und VNV Nation (letztere ist eine aktuelle Band, deren Mastermind mir netterweise gestattet hat, Teile seiner Texte als Intros für meine Kapitel zu verwenden). Ich explodierte fast vor Ideen, die mir bei der Autofahrt für EARTHRISE kamen.

Vorbilder

Generell ist Peter Straub mein größtes Vorbild. Der Grund ist, dass er, wie er selbst einmal sagte, ein Geschichtenerzähler ist. Im Grunde ist das Genre bei ihm sekundär. Das zweite ist, dass er Charaktere erschafft, die einen fesseln und mit denen man leidet und sich freut. Es gibt viele Bücher, die besonders grausam, hardcore, oder Science Fiction sind – allerdings fehlt mir oft der Bezug zu den Protagonisten. Und dann ist mir egal, ob ein Raumschiff auf einem Planeten notlandet oder jemand besonders furchtbar zu Tode gequält oder bedroht wird und sich erwehren muss. Identifiziert oder mag man die FIguren, ist dies ganz anders: Man hält es kaum aus, da zuzuschauen und möchte am liebsten selber eingreifen. Und wie sehr freut man sich, wenn die Heldin oder der Held des Buches es schafft, doch noch einmal das Schicksal zu wenden. Bei allen Büchern Peter Straubs oder Stephen Kings ist dies gegeben. Ich hoffe und wünsche, dass meine LeserInnen dies bei meine Figuren genau so empfinden.

Autoren Profile

Blogger
Amazon

Blog

gabrielnamara.blogspot.de

EARTHRISE bei AMAZON

Hier direkt bestellbar.

Twitter

@Electronaut93

gabriel_namara

In der Reihe “Autoren stellen vor” gibt es hier die Möglichkeit, eigene Bücher vorzustellen. Wer daran interessiert ist, findet hier alle Infos.

10 Tipps, wie man sein Buch erfolgreich vermarkten kann – Vorschläge von Severin

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Diese 10 Tipps wenden sich in erster Linie an Selbstverleger von – aber nicht nur – E-Books. Aber auch für Autoren, die ein gedrucktes Buch vermarkten wollen oder gar einen Verlag haben, sind einige dieser Tipps sicherlich hilfreich.

  1. Der Inhalt muss stimmen:
    Das wichtigste ist natürlich der Inhalt. Freilich, über Geschmack lässt sich streiten – aber sauber lektoriert sollte das Buch sein. Dann noch ein gut gestaltetes Cover und die Grundlagen für eine erfolgreiche Vermarktung sind gelegt.
  2. Social Media Kanäle nutzen:
    Ein Facebook und Twitter Account sind Pflicht. Mindestens. So kann man neben seinem Autoren-Account z.B. eine eigene Facebook Seite für das frisch veröffentlichte Buch einrichten, bei der man Leseproben veröffentlicht, einzelne Charaktere oder spezielle Inhalte vorstellt und auf besondere Aktionen aufmerksam macht. Auch das Erstellen einer Autorenseite bei Amazon ist sinnvoll!
  3. Zum Start Amazon KDP Select und dessen Vorteile nutzen:
    Ich würde den meisten Verlegern eines E-Books raten, zum Start zumindest für die Mindestlaufzeit von 90 Tagen KDP Select zu nutzen. Das Buch darf dann zwar nicht auf anderen digitalen Plattformen vertrieben werden, doch kann man einige Vorteile nutzen. So ist das Buch dann über Kindle Unlimited verfügbar und kann über die Prime Leihbücherei ausgeliehen werden. Für gelesene Seiten gibt es hier dann eine Vergütung aus einem Fond. Nach den ersten Rezensionen würde ich zudem eine kostenlos Aktion starten und das Buch fünf Tage lang zum kostenlosen Download anzubieten. Hierbei rate ich dazu, zu Beginn der Aktion Freunde und Bekannte zum Download aufzufordern und auf allen verfügbaren Kanälen (twitter, facebook, Instagram, Google + und darauf spezialisierte Blogs) darauf aufmerksam zu machen. Warum? So kommt man in die Download Charts der kostenlosen E-Books und gewinnt Aufmerksamkeit. Bisher habe ich immer erlebt, dass ein so promotetes Buch danach zum einen deutlich mehr bezahlte Downloads und auch Rezensionen erhalten hat.
  4. Für Bewertungen sorgen:
    Gerade bei Amazon ist es wichtig, zum Start einige positive Rezensionen und Bewertungen zu haben. Hier sollte man nicht faken, aber es spricht nichts dagegen, Freunde und Bekannte zu bitten, deren Meinung ehrlich aufzuschreiben. Auch der Hinweis im Buch, dass man sich über Rezensionen sehr freut, kann nicht schaden. Übrigens – über negative Berichte sollten Sie sich nicht ärgern – sie sind das Salz in der Suppe und sorgen für ein authentisches Bild.
  5. Schnell Vertriebswege ausbauen
    Stößt der Vertrieb über Amazon an seine Grenzen, sollten Sie KDP Select (siehe 4) beenden und die weiteren E-Book Plattformen dazu nehmen. Sollten Sie auch ein gedrucktes Buch im Angebot haben, sollten Sie nicht nur bei den wichtigsten Grosshändlern gelistet sein, sondern auch bei Buchhändlern persönlich vorsprechen – damit Ihr Buch z.B. prominent ausgelegt wird.
  6.  Pressemitteilung versenden:
    Schreiben Sie eine Pressemitteilung zu Ihrem Buch, in dem Sie es kurz vorstellen und auch ein bisschen über sich schreiben. Veröffentlichen Sie diese auf den gängigen kostenlosen PR Portalen und schicken Sie sie gezielt an passende Medien und Blogs. Tipp: Lokal zieht immer noch gut. Stellen Sie z.B. heraus, dass Sie ein Bonner Autor sind und kontaktieren Sie den General Anzeiger (bzw. Ihre Lokalzeitung) und lokale und regionale Webseiten. Schreiben Sie über ein bestimmtes Thema, sollten Sie die PM auch thematisch passende Seiten schicken.
  7. Blogs, Facebook Gruppen und Bücherseiten einbinden:
    Generell sollten Sie Blogs, Facebook Gruppen und andere Webseiten einbinden und dazu motivieren, über Ihr Buch zu berichten. Insbesondere sollten Sie die Möglichkeit nutzen, Gastbeiträge über Ihr Werk zu veröffentlichen – z.B., was die Motivation war, über das Thema zu schreiben, einfach eine Leseprobe oder etwas zur Entstehungsgeschichte des Buchs. Übrigens, das ist auch hier möglich!
  8. Rezensionsexemplare zur Verfügung stellen:
    Stellen Sie anderen Seiten und Bücherbloggern Rezensionsexemplare zur Verfügung. Ganz einfach ist das bei gedruckten Büchern. Wenn Sie nur ein E-Book haben, können Sie
    – die potentiellen Rezensenten auf kostenlos-Aktionen aufmerksam machen (siehe oben)
    – vorab einen Amazon Gutschein im Wert des Buches zur Verfügung stellen
    – nachträglich den Kaufpreis erstatten
    – einen Ausdruck Ihres Buches weitergeben
    – eine PDF Version zur Verfügung stellen. Obacht: diese landen oft auf Piratenseiten, selbst dann, wenn Sie diese personalisiert haben!
  9. Lesung organisieren:
    Lesungen sind mit die effektivsten Methoden um den Absatz Ihres Buches anzukurbeln. Haben Sie eine gedruckte Ausgabe, können Sie mit Buchhandlungen vor Ort sprechen – gerade kleinere Händler sind dafür häufig offen. Bei E-Books suchen Sie eine passende Location: Sie haben ein italienisches Kochbuch veröffentlicht? Ab in den kleinen italienischen Feinkostladen oder eine Pizzeria. Liebesroman? Da passt das romantische Café um die Ecke. Arztroman? Vielleicht im Wartezimmer Ihres Orthopäden? Abenteuergeschichte? In der alten Burgruine… Bei Jugendbüchern bieten sich Schulen an. Ansonsten: Ihr Wohnzimmer, Hotel, Schützenheim… Hauptsache, Sie haben einen Ort, an dem Sie lesen können.
  10. Bücherschränke, Züge und andere Verstecke:
    Dieser Tipp richtet sich in erster Linie an Autoren, die auch gedruckte Werke verteilen können. Inzwischen gibt es in vielen Orten offene Bücherschränke. Legen Sie ein Exemplar hinein, machen Sie ein Foto und posten es auf allen Kanälen. Sie können auch Bücher auf die Reise schicken – legen Sie z.B. eines in den IC nach Westerland. Oder Sie verstecken es irgendwo und geben nur kryptische Hinweise darauf. Wenn Sie ein E-Book haben können Sie mittels kleiner Zettel oder Karten darauf aufmerksam machen, die Sie an solchen Orten verstecken.

Rezept: Sirtfood Müsli

Sirtfood Müsli nach Goggins und Matten. Für eine Portion braucht man:

Trockene Zutaten:

  • 20g Buchweizen Flakes (z.B. bei Amazon)
  • 10g Buchweizen gepufft (und die auch)
  • 15g Kokosnuss Flocken (sollte as auch im Supermarkt geben, sonst hier)
  • 40g Medjool Datteln, entkernt und klein geschnitten (auch online)
  • 10g Kakao Nibs (gibt es hier)

Frische Zutaten:

  • 100g Erdbeeren
  • 100g griechischer Naturjoghurt

Alle Zutaten gut miteinander vermischen. Fertig.

Tipp 1: Bereiten Sie die trockenen Zutaten auf Vorrat zu, z.B. für fünf Portionen, indem Sie einfach die fünffache Menge nehmen. Sie können diese einige Tage in einer luftdichten Dose aufbewahren. Wiegen Sie dann einfach 95g der trockenen Zutaten mit einer Küchenwaage ab und geben die frischen Zutaten dazu.

Tipp 2: Sie können es vegan machen, indem Sie Sojajoghurt verwenden.

Tipp 3: Erdbeer-Allergie? Oder sie mögen keine Erdbeeren oder wollen Abwechslung: Nehmen Sie andere Beeren, z.B. Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren – gerne auch gemischt.

Tipp 4: Die Zutaten finden Sie in sehr gut sortierten Supermärkten, Bioläden oder Reformhäusern. Falls nicht, haben wie die entsprechenden Links zu Amazon oben hinzugefügt.