Amazon echo dot – ein erster Eindruck

Amazon – vorne dabei bei den intelligenten Lautsprechern

Das nächste große Ding im Tech Bereich dürften Smart-Speaker werden, also Lautsprecher, mit denen sich mittels Sprache kommunizieren lässt, mehr dazu gibt es hier.

Ganz vorne in diesem neuen Segment ist Amazon mit seinem echo Lautsprecher und seinem kleinen Bruder, dem echo dot. Während der echo Speaker in der Lage ist, auch einen größeren Raum mit Musik zu beschallen, sieht der echo dot eher aus wie ein Puck – den Klang des größeren Exemplars kann er also nicht liefern. Dafür kostet er derzeit auch nur rund 60 Euro.

Auf beiden läuft aber Amazons Assistentin, Alexa.

Wozu braucht man Amazon echo?

Vorab werden sich aber viele die Frage stellen – was kann so ein echo System? Braucht man das überhaupt? Hier einige Anwendungsgebiete:

  • Musik abspielen – von Streaming Diensten, der Amazon Musikbibliothek und natürlich Internet Radio. Amazon Music und Tune-In Radio sind schon vorinstalliert. „Alexa, spiele Musik von Robbie Williams!„. Hörbücher (audible) gehen natürlich auch.
  • Smart Home Steuerung – wer ein SmartHome System hat, kann dieses mit Alexa steuern. „Alexa, schalte das Licht im Flur ein!“
  • Wecker und Erinnerungen – „Alexa, wecke mich um 6:00h!„, „Alexa, stelle den Timer auf fünf Minuten!„. Perfekt also am Nachttisch oder in der Küche…
  • Informationen und Konversation – „Alexa, gib mir meine Tageszusammenfassung!„, „Alexa, wie lang ist der Rhein?“ und natürlich das unvermeidliche „Alexa, willst Du mich heiraten?„. Aber auch Rechenaufgaben sind kein Problem: „Alexa, wieviel ist 256 geteilt durch 16?
  • Skills – über sog. Skills (Fähigkeiten) lässt sich Alexa erweitern und lernt immer mehr dazu. So gibt es z.B. eine Deutsche Bahn Skill, mit der man aktuelle ÖPNV Informationen abfragen kann.

Ob man das nun wirklich schon braucht oder noch abwarten will, muss jeder für sich entscheiden. Meine Neugierde wurde jedenfalls geweckt.

Amazon echo dot – bestellen und installieren

Da ich schon über Sonos Boxen verfüge, habe ich mich für die günstigere Variante, den Echo Dot, entschieden, der in Deutschland derzeit in der zweiten Generation gibt und den es in schwarz und weiß gibt.

Beim Bestellen sollte man übrigens darauf achten, dass man über das richtige Amazon Konto ordert, denn der Lautsprecher wird dann gleich mit diesem verknüpft. Möchte man ein Echo Modell verschenken, kann man das während der Bestellung angeben, die Verknüpfung wird dann nicht angelegt.

Passend zur von meiner Frau vorgegebenen Einrichtung habe ich mich für die weiße Variante entschieden. Kleiner Schönheitsfehler: das mitgelieferte USB Ladekabal und Netzteil sind dabei auch schwarz. Glücklicherweise hatten wir noch ein weißes USB Ladgerät herumfliegen.

Die Verarbeitungsqualität macht einen guten Eindruck. Auf der immer schwarzen Oberseite sind vier Tasten: Lauter, Leiser, Mikrofon aus und die Aktionstaste. Daneben gibt es zwei Anschlüsse: microUSB zum Laden und eine 3,5mm Klinke, um z.B. Kopfhörer oder Boxen anzuschließen. Außerdem kann sich der dot mit anderen Soundsystemen über Bluetooth koppeln, soweit dies von diesen unterstützt wird.

An der Oberseite hat der Echo Dot einen Lichtring, der in verschiedenen Blautönen leuchtet, wenn Alexa zuhört.

Die Einrichtung erfolgt dann über die die Alexa App (Android, iOS) oder über einen Webbrowser (echo.amazon.com). Im Rahmen der wirklich schnellen und einfachen Erstinstallation wird dann auch die Verbindung zum eigenen WLAN hergstellt, ohne die geht es nicht.

Die Soundqualität und Spracherkennung

Danach ist man natürlich neugierig, wie gut die Lautsprecher des kleinen Puck sind.

Aktiviert wird die Spracherkennung über ein Schlüsselwort, das standardmäßig Alexa ist: „Alexa, wie geht es Dir?“ Die Antwort, dass es ihr gut geht und die entsprechende Rückfrage erfolgt prompt und in verblüffend guter Qualität.

Und wie sieht es mit Musik aus? „Alexa, spiele Ode to the Bouncer!“ Das Lied kommt prompt, allerdings dann eben doch in nur mittelmäßiger Qualität – der Echo dot hat eben nicht das Volumen für gute Lautsprecher. Wer sich nicht zu laut z.B. im Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Badezimmer berieseln lassen will, der wird mit der Musikqualität zufrieden sein. Für die Wohnzimmerbeschallung reicht es aber nicht. Dafür lässt sich der Dot ja aber über die Klinke oder Bluetooth an ordentliche Lautsprecher anschließen.

Verblüffend ist generell: Alexa reagiert auf alle Anfragen sehr schnell und die Stimme ist angenehm flüssig. Zudem erfolgt die Stimmerkennung auch im großen Wohnzimmer bei Hintergrundgeräuschen – Musik läuft, Menschen unterhalten sich – verblüffend zuverlässig.

Übrigens, über die Alexa App kann man das Schlüsselwort, mit dem Alexa aktiviert wird, ändern. Derzeit stehen zur Verfügung Alexa, Amazon, Echo und Computer – letzteres eine kleine Reminiszenz an die StarTrek Filme.

Erster Einsatz im Alltag

Jetzt in den ersten Tagen ist die Neugierde natürlich groß und man probiert viele der Fun-Konversationen aus, die Amazon seiner Alexa verpasst hat. „Alexa, Selbstzerstörung!„…

Daneben nutzen wir in erster Linie die Musik Funktion von Alexa (Tune In, Amazon Unlimited, Amazon Prime, Spotify) – über die Sonos Boxen klingt der Sound auch sehr gut.

Mysteriös war übrigens, als am zweiten Abend Alexa plötzlich nicht mehr antwortete. Als wir aus dem Kinderzimmer dann die Titelmusik der „???“ hörten, war uns aber alles klar…

Von den Fähigkeiten, die Alexa direkt an Bord hat, sind die Timer sehr praktisch. Und auch dass Rechenaufgaben auf Zuruf gelöst wurden, fand schon große Begeisterung.

Zuletzt haben wir die ersten Skills installiert, z.B. die der Deutschen Bahn. Bei den Skills stört mich auf den ersten Blick, dass diese wiederum ihr eigenes Schlüsselwort benötigen. „Alexa, frage Deutsche Bahn nach einer Verbindung von Bonn nach Berlin.“ Schöner wäre, man könnte einfach fragen „Alexa, wann fährt der nächste Zug von Bonn nach Berlin?“ Ich hoffe und denke aber, dass die Skills in Zukunft besser integriert werden – da die Skills und Alexas „Intelligenz“ in der Cloud liegen, sollte das kein Problem sein.

Cloud, Datenschutz und Zuhören

Damit sind wir bei einem Punkt, den man in Deutschland ansprechen muss. Ja, Alexa liegt in der Cloud und ja, Ihre Anfragen bleiben in der Amazon Cloud gespeichert. Über die Alexa App können Sie aber nachvollziehen, was gefragt wurde und ggf. einzelne oder alle wieder löschen.

Und natürlich muss der Echo Dot immer zuhören, was sie sagen – sonst kann Alexa ja nicht auf ihr Schlüsselwort reagieren. Allerdings: Die Erkennung des Schlüsselworts erfolgt lokal, nicht in der Cloud. Ihre normalen Gespräche landen also nicht auf den Amazon Servern. Und wenn Sie mal nicht wollen, dass zugehört wird, können Sie das Mikrofon ja auschalten – der Lichtring leuchtet dann rot – oder ganz vom Strom nehmen.

Aber will man das volle Potential sprachbasierender Assistenten nutzen, geht es ohne Daten in der Cloud eben nicht. Nutzt man Alexa und andere Assistenten wie Google, Siri oder Cortana muss einem das klar sein.

Ein erstes Fazit – würde ich Amazon Echo Dot wieder kaufen?

Ja.

Für 60 Euro ist Amazon Echo ein Gadget, das nicht nur Spaß macht, sondern auch sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Echo Dots bei uns in Zukunft den Radiowecker und auch die CD-Player in den Kinderzimmern ersetzen werden.

Amazon Echo Dot kaufen – und passendes Zubehör

Echo Dot Lautsprecher

Den Amazon Echo Dot gibt es direkt bei Amazon in weiß oder schwarz:

Kabel und weiteres Zubehör

  • Das beim weißen Modell mitgelieferte Ladekabel ist schwarz, hier gibt es ein weißes.
  • Um den Echo Dot mit einem Sonos System oder anderen Lautsprecher mit 3,5mm Klinkenanschluss zu verbinden, benötigen Sie ein entsprechendes Kabel.
  • Weiteres Zubehört gibt es hier.

Erfahrungsbericht: Panasonic RP-HJE125E-K InEar-Kopfhörer

InEar Kopfhörer haben bei mir die seltsame Eigenschaft, irgendwie nach einiger Zeit immer zu verschwinden. Und so stand ich vor einigen Tagen wieder vor der Entscheidung, welche ich mir nun neu kaufen soll.

Kopfhörer gehören für mich zu den Dingen, um die viel zu viel Gewese gemacht wird. Ja, ich habe Beats ausprobiert – außer hässlich, teuer und zu basslastig sind die mE nichts. Aber jeder soll nach seiner Façon selig werden.

Ich persönlich bevorzuge In-Ears, da sie einfach weniger Platz benötigen. Die müssen dann aber auch gut sitzen und einen einigermaßen guten Sound liefern. Wenn sie dazu nicht zu teuer sind, ist das noch besser.

Gelandet bin ich dann relativ schnell bei den Panasonic RP-HJE125E-K (was für ein schrecklicher Name) in schwarz, die es bei Amazon schon für weniger als 9 Euro gibt, Prime Versand inklusive.

Nach einigen Tagen im Einsatz am iPhone 6 und Lenovo Yoga Convertible lautet mein Urteil: ich würde sie immer wieder kaufen,

Im Lieferumfang sind drei auswechselbare Ohrstücke, von denen das mittlere bei mir perfekt passt. Auch bei schnellen Bewegungen fällt nichts raus und sie sitzen fest. Die Soundqualität ist für mich persönlich sehr gut. Die Bässe sind präsent, aber nicht zu überbordend. Mitten und Höhen sehr sauber. Auch wenn man laut Dance/Electro hört (Ode to the Bouncer…) wird nichts unangenehm.

Die Verarbeitungsqualität ist gut, das Design ist angenehm unauffällig. Neben schwarz werden sie übrigens in vielen anderen Farben angeboten, vielleicht schaffe ich mir noch die orange Ausführung an.

Die Panasonic In-Ears würde ich z.B. klar den Apple EarPods vorziehen, sowohl was Klangqualität als auch Tragekomfort angeht. Lediglich bei Design, Haptik und Verarbeitungsqualität liegt das weiße Original vorne. Hinsichtlich Preis-/Leistungsverhältnis gibt es wahrscheinlich nichts besseres als diese Panasonic Modelle.

Hier noch die wichtigsten Daten:

Panasonic RP-HJE125E-K (klick zu Amazon)

  • Anschlussart: 3,5mm Klinke (abgewinkelt)
  • Lieferumfang: Ohrkanal Hörer mit 3 Pass-Stücken S/M/L
  • Farben: schwarz, weiß, orange, blau, gelb, pink, rot, violett (leicht unterschiedliche Preise ja nach Farbe)

Kurzkritik: Die Letzten – Verlust

Zum Glück gibt es erwartungsgemäß eine Fortsetzung des dystopischen Thrillers „Die Letzten – Zerfall„. Oliver Pätzold entwirft hier ein Deutschland, in dem fast alle Einwohner durch eine Pandemie getötet wurden und die öffentliche Ordnung zusammengebrochen ist.

Die Geschichte um die Hauptprotagonisten, den Familienvater Robert und seine Familie sowie die junge Sarah, wird in „Die Letzten – Verlust“ fortgeschrieben. Die Ort, an dem sie Unterschlupf gefunden haben, erweist sich doch nicht als so sicher wie erhofft und sie müssen weiterziehen, wobei sich die Wege von Sarah und der Familie trennen. Wieder geht es darum, einen sicheren Ort zu finden. Die Situation wird durch den Umstand, dass sich herausstellt, dass Deutschland weitgehend radioaktiv verseucht ist, nicht einfacher.

Und wie immer bei den Kurzkritiken: mehr zum Inhalt gibt es nicht.

Pätzold entwickelt die Geschichte konsequent weiter. Die Schwächen des ersten Bandes – die zu vorhersehbaren sich immer wiederholenden Ortswechsel – vermeidet er. Und auch stilistisch und erzählerisch hat er sich deutlich weiter entwickelt.

Und so freue ich mich auf den dritten Band dieser herausragenden Reihe, der nach dem Ende dieses Buchs wohl unausweichlich ist.

Klare Leseempfehlung, für alle, die spannende Unterhaltung lieben.

Amazon Kindle Version, auch mit Kindle Unlimited ausleihbar.

Ebenso ist eine Taschenbuchausgabe verfügbar:

388 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (15. Dezember 2016)
ISBN-10: 1539329763
ISBN-13: 978-1539329763

 

Smarte Assistenten im Zwiegespräch

…und wenn der letzte Mensch gestorben ist – solange es noch Strom gibt, unterhalten sich Alexa und Google Home weiter…

Amazon Video Apps für Windows

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Amazon Video auf Windows

Amazon unterstützt seine Videodienste – Instant Video und Prime Instant Video – auf den Windows Plattformen nur sehr halbherzig.

Windows 10

Es ist keine Amazon Video App verfügbar. Das ist hier aber insoweit unproblematisch, da der Dienst auch im Browser funktioniert.

Windows 10 mobile

Es ist keine Amazon Video App verfügbar. Videos können auch nicht im mobilen Edge Browser abgespielt werden, es kommt zur Fehlermeldung 7135.

Xbox One

Eine Amazon Video App ist verfügbar.

Windows Phone

Es ist keine Amazon Video App verfügbar, Videos können auch nicht im mobilen Internet Explorer abgespielt werden.

Anfrage an Amazon

Ich habe am 29. Oktober 2016 nochmals angefragt, was sich in Sachen Windows 10 mobile App tut:

Guten Tag,
gibt es eine Amazon Video App für Windows 10 mobile?
Sie sind nun mit Anja Sommer von Amazon.de verbunden.

Guten Tag. Willkommen bei Amazon Prime.
Einen kleinen Moment bitte. Ich werde jetzt überprüfen
Vielen Dank für Ihre Geduld
Ich habe jetzt überprüft und leider ist die Amazon Video App mit den Windows 10 Handy nicht kompatibel. Möglicherweise steht Ihnen in Ihrem Haushalt ein anderes unterstütztes Gerät, wie ein Computer, eine Spielekonsole oder ein BluRay-Player zur Verfügung, mit dem Sie Amazon Video nutzen können.

Ist denn eine Windows 10 mobile App geplant?

Sowie wir mit neuen Serviceleistungen oder Produkten auftreten, erfahren Sie dies umgehend auf unserer Website:

Auf der Xbox One gibt es Prime Video ja – und da sollte es kein Problem sein, diese zu portieren. Können Sie diesen Wunsch denn weitergeben?

Sehr gerne leite ich Ihr Feedback an unsere Entwicklungsteam weiter :)

Ich befürchte, dass sich so schnell in Sachen Windows 10 mobile App nichts tun wird – aber fragen auch Sie nach, um ggf. die App Entwicklung anzustossen!

Google Home – wann kommt der Smartspeaker nach Deutschland?

Google Home ist der smarte Lautsprecher von Google, mit dem man – ähnlich wie bei Amazon Echo – z.B. zuhause Musik hören, sein SmartHome steuern sowie auf den Google Assistenten zurückgreifen kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass intelligente Lautsprecher das nächste Trendthema sind.

In den USA ist Google Home ab November verfügbar und kostet 129 US$, ist damit also günstiger als die große Echo Variante von Amazon. Außerdem ist noch ein Abo für 6 Monate YouTube Red dabei.

Wer Google Home in Deutschland kaufen will, muss noch etwas warten: Vor dem Frühjahr 2017 wird es wohl nichts geben.

Über Preis und Verfügbarkeit hierzulande und im Rest von Europa – insbesondere Österreich und der Schweiz – werden wir berichten.

Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an

Die Überschrift ist natürlich Clickbait…

Daher vorab: ich fand es schon immer eigenartig, von der Post-PC-Ära zu sprechen. Der PC ist immer noch da und wird auch noch lange bleiben. Ich fand daher den Begriff der „Not-Only-PC-Era“ auch passender.

Aber: wir werden bald auch von der Post-Smartphone-Ära sprechen.

der wahre Kern

Unbestritten ist derzeit aber das Smartphone das zentrale digitale Gerät für die meisten Menschen. Zwei aktuelle Gadgets und eine weitere Beobachtung deuten aber an, dass es diese zentrale Position nicht auf Dauer innehaben wird.

Zunächst einmal zu den beiden Gadgets, die mich auf diesen Gedanken bringen.

Zum einen ist dies Snap Spectactles, eine Kamera in einer Brille, mit der man kurze Videos für Snapchat aufnehmen kann, zum anderen Amazon Echo, das stellvertretend für die anderen intelligenten Lautsprecher ist, die bald auf den Markt kommen werden.

(Wem das jetzt alles zu lang wird: ganz unten gibt es ein tl;dr.) „Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an“ weiterlesen

Intelligente Lautsprecher – der nächste heiße Sh1ce…

Moment, was sind intelligente Lautsprecher oder: Echo is in da House

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An WLAN Lautsprechersysteme wie z.B. von Sonos haben wir uns schon gewöhnt und sie sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken und lösen die guten alten Stereoanlagen ab.

Amazon hat als erstes mit dem Echo einen Speaker vorgestellt, der mehr kann – nämlich auf Sprachbefehle reagieren. Ruft man Alexa, ist Echo parat und hört dann auf Befehle wie „Spiele Ode to the Bouncer von Prime Music“, „Lauter“, „Pause“, „Fortsetzen“ etc.

Alexa kann aber noch mehr: „Alexa, wecke mich morgen um 5:55 Uhr!“, „Scheint morgen die Sonne“ oder „Stelle den Timer auf 20 Minuten“. Klassische Aufgaben eines digitalen Assistenten eben.

Und auch damit ist nicht Schluss, denn Alexa kann mit „Skills“ erweitert werden. Skills kann man sich wie eine App für Alexa vorstellen. So kann man die „Deutsche Bahn“ Skill installieren und Alexa ist auf einmal die Bahnauskunft. Oder man ruft sich über mytaxi ein Taxi und fragt die Sport Skill „Wie hat Bayern gegen Dortmund gespielt?“ und vieles mehr.

„Shut up and Take My Money“

Wer Alexa nutzen möchte, hat in Kürze zwei Systeme zur Auswahl: Amazon Echo und Amazon Echo Dot.

Echo ist gut 24cm hoch und ein vollwertiger Lautsprecher mit recht ordentlichem Sound. Auf jeden Fall ausreichend, um ein normales Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Terrasse bei der Gartenparty zu beschallen. Eben kombiniert mit den Fähigkeiten von Alexa. Kostet rund 180 Euro bei Amazon.

Echo Dot  ist deutlich kleiner und deutlich günstiger – nur rund 60 Euro (bestellen Sie hier…). Dafür verfügt der Echo Dot nur über einen einfachen Lautsprecher, der in erster Linie für Alexas Sprachausgabe gedacht ist. Man kann darüber auch Musik spielen, aber ein raumfüllendes Audio-Erlebnis darf man nicht erwarten. Allerdings: per Line-Kabel oder Bluetooth kann man den Dot auch mit einem bestehenden Lautsprecher – JBL, Bose, Sonos und wie sie alle heißen – verbinden.

Der kleine „Körper“ für Alexa bietet sich ansonsten an, wenn man hauptsächlich auf die Assistenten Funktionen zugreifen will. So könnte man den großen Speaker im Wohnzimmer halten, im Schlafzimmer nutzt man ihn als schlauen Wecker und um das Licht auszuschalten (ja, geht mit entsprechendem System wie Hue auch) und im Arbeitszimmer kümmert sich Echo Dot um die Terminverwaltung – und hört immer mit…

Hilfe, meine Daten!

…weswegen gerade in Deutschland natürlich wieder der ein oder andere entsetzt sein wird. Symptomatisch im Wikipedia Eintrag zu Echo:

Da das Gerät jegliche Konversation im Raum mithört, um auf das Aktivierungswort reagieren zu können, und immer mit der Cloud verbunden ist, wird die Privatsphäre der eigenen Wohnung durch den Benutzer willentlich gefährdet.

Sicher, das sollte man wissen und auch darauf achten, was sich in Sachen Hacks so kommt und sensibel sein. Klar ist aber auch:  alle digitalen Assistenten brauchen eben diesen Zugriff und haben ihn schon. Ich sag nur „Siri“, „OK, Google“ und „Hey, Cortana“. Jetzt ist eben noch Alexa im Club.

Und was kommt sonst noch?

Alexa und Echo werden aber nicht allein bleiben… Denn der Kampf um die Lautsprecher im Haus geht jetzt erst richtig los.

Google bringt in Kürze Google Home, das ist ein direkter Echo Konkurrent, der etwas weniger kosten soll und das gleiche kann, halt mit den Google Diensten.

Apple hat angeblich auch etwas in der Entwicklung. Da gibt es dann sicher die Beats Variante mit fettem Bass für 299 Euro… lassen wir uns überraschen.

Microsoft wäre prädestiniert dafür, solch einen Speaker zu entwickeln. Hat man doch Cortana, ein mächtiges Bot-Framework, mit Groove einen eigenen Musikdienst, dank Kinect genug Spracherkennungs Know How… noch hört man aber nichts.

fascebook hat ebenfalls ein starkes Bot-Ökosystem und könnte in diesen neuen Markt einsteigen – und so erreichen, was man mit den halbherzigen Smartphone Versuchen („HTC First“ und „Facebook Home“ anyone?) nicht erreicht hat.

Aber gerade Microsoft und Google könnten ihren „Home Speaker Software“ für andere Hersteller öffnen, so dass es z.B. eine Sonos Box mit Cortana geben könnte… Spannende Ideen tun sich auf.

Die Zukunft hat – wieder einmal – gerade erst begonnen.

Lohnt es sich, beim Lumia Ausverkauf zuzuschlagen?

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Ende einer Ära

Es ist ein mehr oder weniger offenes Geheimnis, dass Microsoft die Lumia Smartphones nicht mehr fortführen wird.

Entsprechend findet man im Handel derzeit teilweise sehr günstige Angebote auch der aktuellen Top Modelle. Viele Käufer sind aber verunsichert und fragen sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, ein Smartphone mit Windows 10 mobile im allgemeinen und ein Microsoft Lumia im besonderen zu kaufen.

Windows 10 mobile ist nicht tot

Einen etwas ausführlicheren Artikel rund um die Zukunft von Windows Phone, pardon – Windows 10 mobile – habe ich vor einiger Zeit geschrieben. Dieser ist im wesentlichen noch zutreffend. Kurz zusammengefasst: Windows 10 mobile wird immer noch weiterentwickelt, es muss einem aber klar sein, dass es etliche angesagte Apps nicht gibt – um z.B. Pokemon Go oder Snapchat zu nennen.

„Lohnt es sich, beim Lumia Ausverkauf zuzuschlagen?“ weiterlesen

Autoren stellen vor: „Dinge, die im Dunkeln lauern“ von Jelena Kaspers

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Das Wichtigste zuerst

Ich freue mich, dass ich hier im Blog die Möglichkeit habe, über meinen Debutroman zu schreiben. Es ist das Jugendbuch ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘, das als E-Book beim Scylla Verlag erschienen ist und schon bald in den Druck gehen wird.

Der Blick zurück: Superkräfte

Genau wie meine Brüder verbrachte ich in meiner Kindheit und Jugend viel Zeit mit Superman und der Gerechtigkeitsliga. Wir liebten die unterschiedlichen Superkräfte. Die Szenen, in denen Frauen und Männer in Schlaghosen aus ihren Büros stürmten, um die Welt zu retten, fanden wir umwerfend.

Superkräfte und übernatürliche Fähigkeiten waren angesagt. Im Film Joey (Roland Emmerich, 1985) besaß ein Junge unseres Alters die Fähigkeit, Dinge schweben zu lassen. Wir waren begeistert und übten uns wochenlang in Telekinese. Ohne nennenswerten Erfolg.

Mein Buch

Und damit komme ich zu meinem Roman ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘, in dem ich einigen der Figuren das ermögliche, wovon man in der Realität nur träumen kann.
Als Auftakt der Geschichte erlebt das Mädchen Selma einen Alptraum: Jemand versucht, sie zu entführen. Zwar kann sie entkommen, doch ihr Leben ändert sich durch diesen Vorfall drastisch. Ihre Familie zieht um, sie wird zur Außenseiterin und dauernd hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Ihr Vater macht sich ständig Sorgen um sie, ihre Mutter ist nie zu Hause, weil sie Überstunden machen muss, und ihr kleiner Bruder zitiert pausenlos aus dem Lexikon. Zu allem Überfluss wird Selma in der neuen Schulklasse von den anderen Mädchen gehänselt.

Sie freundet sich mit Eddie an, mit dem sie die Schule schwänzt und durch die Wälder streift. Dabei stoßen sie auf ein verlassenes Haus am See und damit auf ein Geheimnis, das die verfallenen Mauern auf keinen Fall verlassen darf. Doch ahnungslos wecken sie die Geister der Vergangenheit.

Und so schließt sich der Kreis:

Um nun den Bogen zu meiner Begeisterung für Superkräfte zu schlagen, muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass es in meiner Geschichte Leute gibt, die ein bisschen mehr können, als wir ’normalen‘ Menschen. Aber im Gegensatz zur Gerechtigkeitsliga oder Joey verwenden sie ihre Fähigkeiten nicht um Gutes zu tun. Es geht ihnen um Macht und dafür sind sie bereit, über Leichen zu gehen. Ein Problem, mit dem auch die Protagonistin zu kämpfen hat, aktiv und passiv.
Vermutlich ist es richtig, dass die Menschen in der Realität keine Superkräfte besitzen. Sie würden damit das Falsche anstellen, ob mit oder ohne Absicht. Ich weiß nicht, ob ich zum Beispiel der Versuchung widerstehen könnte, den Geländewagen des Nachbarn mit meinem Hitzeblick zu zerschmelzen und die Straße hinunterfließen zu lassen. Nur so, weil ich es kann.

Zurück in die Realität: Das Schreiben

Ach, das Schreiben. Ob es eine Wortverwandtschaft zu ’schreien‘ gibt? Im praktischen Leben sind die Tätigkeiten zumindest eng verknüpft. Vielleicht ist deshalb bei der Ankündigung der neuen Räumlichkeiten des Scylla-Verlags aus ‚Schreibraum für Autoren‘ der ‚Schreiraum für Autoren‘ geworden…
Doch natürlich überwiegen generell die schönen Seiten: Jeder fertige Text ist ein Fest, die Charaktere werden zu Wegbegleitern, ich lache und heule mit ihnen. Klingt übertrieben? Naja, schließlich sind sie alle ein Teil von mir und der Erfahrungen, die mich ausmachen.
Beim Schreiben von ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ haben mir die Szenen am meisten Spaß gemacht, in denen die vermeintlich Schwachen so richtig losgelegen. Krach, Bumm, Peng, alles kaputt und den Bösen fällt die Klappe runter. Entschlossenheit gegen Überheblichkeit. Klein gegen Groß.

Ansonsten kann mich das Schreiben wie gesagt den letzten Nerv kosten, besonders wenn ich keine Zeit zu kontinuierlicher Arbeit finde und immer wieder den Faden verliere. Vielleicht nehme ich demnächst ein Aufnahmegerät mit in den Stau auf der A3. Dann gibt’s jede Woche ein neues Buch.

Meinen Debutroman zu schreiben hat übrigens 5 Jahre gedauert. Wäre ich mal mehr Auto gefahren…

Der Versuch kluger Worte

Jedes Kind hat die Möglichkeit im Laufe des Lebens seine eigenen Superkräfte zu entwickeln: Standhaftigkeit, Selbstbewusstsein, Empathie und Gelassenheit, um nur ein paar zu nennen. Dennoch ist die Vorstellung sehr verlockend, einfach mal Thors Hammer rauszuholen und kräftig auf den Putz zu hauen.

Sag, wo bekommt man’s?

‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ kann man zur Zeit als E-Book bei Amazon bestellen.

Eine Taschenbuchauflage folgt in Kürze. Die gibt’s dann auch im Buchladen um die Ecke.

Das Verlags-Wesen

Der Scylla Verlag freut sich übrigens wirklich über jeden Besuch, ob im Netz oder persönlich. So bin ich auch an sie geraten. Keine Angst, sie sind ganz nett, vielleicht ein wenig verrückt.

Ich persönlich wäre ja entzückt, wenn Ihr bei einer Lesung vorbeischauen würdet. Spätestens, wenn das Taschenbuch da ist, wird es für ‚Dinge, die im Dunkeln lauern‘ wieder so weit sein.

Liebe Grüße

Jelena Kaspers