10 Tipps, wie Sie Bienen helfen können

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Viele Bienenvölker sind gefährdet! Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Bienen zu helfen – und die meisten davon kann jeder von uns einfach umsetzen:

  1. Kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort.
    Wenn Sie regionalen Honig kaufen, unterstützen Sie diejenigen, die sich auch für Bienen engagieren.
  2. Bio Produkte kaufen.
    Gerade bei Obst, Gemüse und Getreideprodukten bringt es viel, Bio Produkte zu kaufen – am besten auch aus der Region. Da weniger Pestizide eingesetzt werden, kommt dies auch den Bienen zugute.
  3. Verzichten Sie auf Gifte im Garten und auf dem Balkon.
    Auch Sie selbst sollten in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon natürlich auf Gifte verzichten.
  4. Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen.
    Sie haben einen Garten oder einen Balkon? Dann pflanzen Sie dort bienenfreundliche Pflanzen an. Wichtig ist weiter, dass das permanent in Ihrem Garten etwas blüht – und das sieht auch schöner aus. Auf dem Balkon machen sich z.B. Kräuterkästen sehr schön, bei denen Sie die Kräuter auch blühen lassen. Eine Liste mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen ist hier übrigens in Vorbereitung.
  5. Rasen in Etappen mähen.
    Sie haben einen Rasen? Auf diesem wächst auch etwas Klee? Dann mähen Sie den Rasen nicht komplett ab, sondern je nach Größe zeitlich versetzt, so dass auf einem Teil Ihres Rasens immer etwas blühen kann.
  6. Auch Bienen haben Durst.
    Gerade im Hochsommer aber auch zur Vorbereitung der Überwinterung brauchen auch Bienen Wasser. Ein flaches Schälchen mit etwas Wasser auf Ihrem Balkon oder in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens kann den Bienen helfen, ihren Durst zu stillen. Tipp: Ein Naturstein mit einer Wassermulde sieht dazu noch gut aus.
  7. Hängen Sie ein Wildbienenhaus auf.
    Nicht nur die klassischen Honigbienen sind wichtige Bestäuber, das gleiche gilt auch für Wildbienen. Um diesen das Leben zu erleichtern, können Sie in Ihrem Garten auch auf Ihrem Balkon ein kleines Wildbienenhaus aufhängen.
  8. Initiativen unterstützen.
    Auch wenn Sie selber keinen Garten haben, können Sie aktiv etwas für Bienen tun, indem Sie andere unterstützen. So gibt es Vereine, die sich für Streuobstwiesen vor Ort engagieren, die ideale Lebensräume für Bienen sind. Und selbst wenn Sie nur eine Petition gegen Pflanzenschutzmittel unterschreiben, haben Sie schon etwas für Bienen getan.
  9. Leere Honiggläser nur gut ausgewaschen und verschlossen in den Glascontainer geben.
    Dieser Tipp mag sich zunächst komisch anhören, ist aber besonders wichtig. Denn gerade Honig aus dem Ausland kann mit Sporen der gefährlichen Faulbrut infiziert sein. Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten, die von diesem Honig essen, können die Sporen verbreiten und somit ganze Bienenstöcke auslöschen.
  10. Sagen Sie es weiter!
    Teilen Sie diesen Artikel – auf facebook, twitter, Pinterest und sogar Google+. Und nicht alle kriegen alles im Internet mit – sprechen Sie Freunde, Familie und Kollegen an, wie wichtig es ist, sich für Bienen zu engagieren.

 

10 Tipps, wie Sie Schmetterlingen helfen können

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Mehr und mehr Schmetterlinge verschwinden. Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Schmetterlingen zu helfen! Einige davon richten sich in erster Linie an Gartenbesitzer, aber auch wenn Sie nur einen Balkon haben, können Sie viele davon umsetzen. Und andere kann jeder machen!

  1. Wilde Ecken im Garten – was es bei Schmetterlingen so schwierig macht ist, dass man gleich doppelt auf sie achten muss. Einmal im Raupenstadium, einmal als eigentlicher Schmetterling. Viel getan ist schon, wenn Sie in Ihrem Garten wilde Ecken zulassen, in denen sich die Raupen ungestört entwickeln können. So sind z.B. der Admiral, der Kleine Fuchs oder auch das Tagpfauenauge auf Brennnesseln angewiesen. Lassen Sie diese Pflanzen in Ihren wilden Ecken stehen. Meistens siedeln sich dann von selbst die Pflanzen an, die ohnehin in das jeweilige Ökosystem passen wie z.B. Disteln – und das sind dann die, die auch die heimischen Schmetterlinge brauchen. Tipp: „Verstecken“ Sie ihre Schmetterlingsecke hinter einem Schlehenbusch, den auch viele Raupenarten mögen.
  2. Schmetterlingswiese – gut, sie müssen nicht Ihren ganzen Golfrasen in eine Schmetterlingswiese verwandeln. Aber es sieht schön aus, wenn Sie z.B. im Übergangsbereich zur wilden Ecke oder einem anderen Gartenbereich einen Wiesenstreifen mit schmetterlingsfreundlichen Wiesenblumen anlegen. Passende Saatmischungen gibt es hier. Sie haben keine Möglichkeit, eine eigene Schmetterlingswiese anzulegen? Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe verwilderte Grünstreifen, die Sie noch ein bisschen mit dem Aussäen von entsprechenden Samen aufpeppen können.
  3. Schmetterlingsfreundliche Blumen pflanzen – mit einer wilden Ecke im Garten hat der ein oder andere vielleicht Probleme, mit schönen Blumen aber sicher nicht. So lieben Schmetterlinge z.B. Flieder, blühenden Salbei (geht auch gut auf dem Balkon, wie alle anderen blühenden Kräuter), Ringelblumen, Petunien, Fette Henne… Eine Liste mit schmetterlingsfreundlichen Pflanzen finden Sie hier.
  4. Auf Pestizide verzichten – das sollte klar sein. Verzichten Sie im Garten auf Pestizide und andere Gifte. Und auch auf dem Balkon sollten Sie nicht mit irgendwelchen Insektensprays herumhantieren.
  5. Bombardieren Sie – Sie haben keinen Garten? In Ihrer Gegend gibt es aber Brachflächen? Besorgen Sie sich Seedbombs mit speziell für Schmetterlinge geeigneten Pflanzen, z.B. hier. So sorgen Sie dafür, dass ansonsten ökologisch tote Ecken Schmetterlingen helfen – und damit auch anderen Pflanzen.
  6. Ein Schmetterlingshaus aufhängen – auch, wenn Sie nur einen Balkon haben. Hängen Sie ein Schmetterlingshaus auf, in dem die Schmetterlinge bei Bedarf Schutz suchen können.
  7. Eine kleine Tränke aufstellen – auch das funktioniert auf dem Balkon: sie können eine kleine Tränke für Schmetterlinge im Vorbeiflug aufstellen. Das kann z.B. ein flacher Stein mit einer Mulde sein, in der Sie einen Naturschwamm befestigen, den Sie mit Wasser (ggf. leicht gezuckert) befeuchten. Damit helfen Sie auch Hummeln! „Offenes“ Wasser in so einer Tränke ist übrigens für Schmetterlinge gefährlich, da sie hier leicht ihre Flügel beschädigen können. Verschiedentlich werden im Handel auch spezielle Schmetterlingstränken angeboten, der Stein mit dem Schwamm ist aber ausreichend.
  8. Bio kaufen – kaufen Sie Bio und regional. In der Bio Landwirtschaft werden weniger Pestizide eingesetzt. Das hilft auch den Schmetterlingen. Wenn Sie beim Bauern vor Ort kaufen (möglichst auch ökologisch) können Sie ihn vielleicht überzeugen, bestimmte Flächen mit schmetterlingsfreundlichen Blumen zu bepflanzen oder die Brennnesseln am Wegesrand stehen zu lassen. Und noch etwas: kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort. Denn was der für seine Bienen tut, hilft in der Regel auch den Schmetterlingen.
  9. Organisationen unterstützen – es gibt viele Organisationen, die auch den Schmetterlingsschutz unterstützen. Dies kann z.B. der B.U.N.D. sein oder aber auch Vereine, die sich für den Erhalt von Streuobstwiesen und anderen Wildflächen einsetzen. Wenn Sie hier aktiv werden oder finanziell unterstützen, sorgen Sie dafür, dass Lebensräume für Schmetterlinge erhalten bleiben.
  10. Weitersagen – je mehr Menschen mitmachen, desto mehr Effekt gibt es. Erzählen Sie weiter, was man für Schmetterlinge tun kann und teilen Sie diese Seite hier!

Bildquelle: pixabay

Schmetterlingsfreundliche Pflanzen

Schmetterlinge brauchen unsere Hilfe!

Schmetterlinge haben es in der Natur immer schwerer, da Pflanzen verschwinden, die diese unbedingt brauchen. Wenn Sie die entsprechenden Pflanzen in Ihrem Garten, auf Ihrem Balkon oder auch „wild“ anpflanzen, können Sie helfen, die Artenvielfalt in Deutschland zu erhalten.

Übrigens, hier finden Sie 10 Tipps, was Sie für Schmetterlinge tun können.

Bäume, Büsche, Hecken

  • Birke
  • Flieder
  • Liguster
  • Sommerflieder (Buddleja)

Blumen

  • Blaukissen
  • Edeldistel
  • Eisenkraut
  • Fette Henne
  • Flammenblume (Phlox)
  • Flockenblume
  • Goldrute

Gemüsepflanzen

  • Fenchel

Kräuter

Schmetterlinge lieben blühende Kräuter. Sie können diese auch auf dem Balkon ziehen.

  • Basilikum
  • Dill
  • Liebstöckel
  • Oregano
  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian

Wilde Blumen und Pflanzen

Manche würden auch Unkräuter sagen, da dies Pflanzen sind, die sie nicht so gerne in ihrem Garten haben wollten. Gerade für Schmetterlinge (und deren Raupen) können diese aber sehr wichtig sein. Wenn Sie also in Ihrem Garten eine naturbelassene wilde Ecke einrichten können, ist dies ideal für Schmetterlinge und viele andere Insekten:

  • Brennnessel
  • Disteln

Psychedelischer Salat zum selber anpflanzen – und andere ausgefallene Pflanzenkits

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Das eigene frische Gemüse

Es geht nichts über selbst angebautes Gemüse und Salate – keine Transportwege, man weiß was dran ist und frisch schmeckt einfach besser und hat mehr Vitamine.

Plant Theatre bietet fertige Kits an, mit denen es leicht ist, selber Gemüse anzubauen, auch wenn man nicht unbedingt den grünen Daumen hat. Sie enthalten jeweils die Pflanzensamen und alles, was man zum Start braucht: Anzuchttöpfe aus Torf, 5 quellende Torfblöcke (Erde), die jeweiligen Pflanzenmarkierungen und schließlich Tipps zu Aussaat und Anzucht.

Sind die Pflanzen dann einmal gewachsen, kann man sie im Garten oder auch in Töpfen auf dem eigenen Balkon oder gar auf der Fensterbank ziehen – letzteres, wenn die Pflanzen nicht zu groß sind.

Folgende Kits sind besonders empfehlenswert:

Psychedelic Salad

Das psychedelisch bezieht sich bei diesem Saatkit insbesondere auf die Farben der Gemüse. Im Lieferumfang sind

  • Gurkensamen der Sorte ‚Lemon Crystal‘ (gelb, süßer als normale Gurken)
  • Salatsamen ‚Red Dazzle‘
  • Violette Frühlingszwiebelsamen
  • Gelbe Bete-Samen
  • Radieschensamen ‚Rainbow‘ – bunter als normale Radieschen

Mit diesen bunten Gemüsen kann man entweder einen richtig abgefahren bunten Salat mischen oder normale grüne Salate farblich aufpeppen.

Um diese Sorten anzubauen sollte man einen eigenen Garten haben oder ein Hochbeet bzw. zumindest große Töpfe haben.

Funky Veg Kit

Das Funky Veg Kit beinhaltet:

  • Karotten ‚Purple Haze‘
  • Gelbe Zucchini ‚Oriela‘
  • Gestreifte Tomaten ‚Tigerella‘
  • roter Rosenkohl ‚Red Delicious‘
  • mehrfarbiger Mangold ‚Bright Lights‘

Perfekte Mischung für italienische Gemüsepfannen oder auch für Rohkost.

Auch hier ist es empfehlenswert, wenn man einen eigenen Garten hat – oder zumindest sehr große Töpfe.

Wacky Tomato Kit

Bei diesem Kit bekommt man sechs verschiedene Tomatensorten.

  • Zlatava (außen orange, innen sehr rot)
  • Duo (Zwei Farben auf einer Pflanze – orange und rot)
  • Taiko (länglich, gelb)
  • Radana (klein, rot)
  • Black Russian (dunkelrot, fast schwarz, sehr würzig)
  • Green Envy F1 (grünlich)

Diese Sorten lassen sich auch sehr gut in Töpfen auf Balkon oder Terrasse ziehen.

Herb Garden Kit

Die Kräuter aus diesem Saatgutkit wachsen auch gut auf der Fensterbank in der Küche:

  • Basilikum (ein Muss bei Tomate mit Mozzarella)
  • glatte Petersilie (Allrounder)
  • Thymian (bei italienischen Gemüsepfannen oder auch Braten)
  • Schnittlauch (im Kräuterquark)
  • Koriander (polarisiert – aber toll bei asiatischen Gerichten wie Glasnudelsalat)
  • Rucola (in Salaten oder einfach fein auf Schwarzbrot mit Frischkäse)

Auch hier sind übrigens sechs Samensorten dabei.

Weitere Kits – und ein Fazit

Daneben gibt es viele weitere Kits – wenn Sie die Links oben anklicken, finden Sie diese gleich. Darunter sind z.B. essbare Blumen oder auch verschiedene Chilisorten.

Da die Samenkits sehr schön aufgemacht sind, eignen Sie sich besonders als ausgefallenes Geschenk für jemanden, der gerade in die Welt des Gärtnerns einsteigt.

Kauft man die Samen für sich selbst, ist es in der Regel etwas preisgünstiger, sich die verschiedenen Sorten selber zusammen – im Gartenmarkt oder auch online. Wenn man sich damit aber keine Arbeit machen will, ist man mit den Kits gut beraten.

Wildrosenblüte

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Wildrosenblüte am Wegesrand.

Foto: Severin Tatarczyk mit Microsoft Lumia 950 XL.

Das Eichhörnchen Café

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Gesehen in der Bonner Südstadt. Und gerade für Eichhörnchen in der Stadt sicher eine gute Unterstützung.

Eichhörnchen Futterhäuser gibt es z.B. auch bei Amazon.

Gute Tat des Tages: ein Insektenhotel aufhängen

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Wer einen Garten hat, sollte ein (oder mehrere…) Insektenhotel aufhängen. Man hilft so vielen nützlichen Insekten, sich fortzupflanzen und zu überwintern – denn in den heutigen Gärten gibt es die von ihnen benötigten Rückzugsorte nicht mehr.

Bei diesem kleinen Insektenhaus, das seit heute in unserem Garten hängt, gibt es vier Bereiche, die für verschiedene Nützlinge da sind:

  • In den Holzspänen nisten und überwintern Käferarten wie der Laufkäfer, der sich sogar über Schnecken hermachen kann.
  • Die hohlen Stängel werden von Wildbienen genutzt, die einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung liefern.
  • Florfliegen fressen gerne Blattläuse und freuen sich über die Kiefernzapfen als Nisthilfe.
  • Die mittlere Kammer wird gerne von Schmetterlingen bei schlechtem Wetter genutzt.

Wer geschickt ist, kann solch ein Insektenhotel selbst bauen, hier ist eine sehr gute Anleitung. Inzwischen findet man diese aber auch in den meisten Bau- und Gartenmärkten – oder Sie bestellen jetzt einfach eins online.

Selbstversorgung II

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Selbstversorgung aus dem Garten: Wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet (John Seymour)

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Kohlrabi aus dem eigenen Garten