10 Dinge, die man im Leipziger Süden gesehen haben sollte. Vorschläge des Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Feist

  1. Weithin sichtbar ragt das Völkerschlachtdenkmal in Probstheida über die Leipziger Skyline. Das Denkmal wurde 1913 als Symbol für ein Europa in Frieden errichtet, es mahnt zum Gedenken an die Napoleonischen Kriege. Nach 500 Stufen bietet sich ein einmaliger Blick über die Messestadt: Das Bruno-Plache-Stadion mit der ältesten, noch genutzten Holztribüne in Deutschland und über das Leipziger Neuseenland. Hängen bleibt der Blick dabei oft am besonderen Grundriss des…
  2. Leipziger Südfriedhofs. Der ist in Form eines Lindenblattes angelegt und nimmt damit Bezug zum historischen Name urbe libzi vocatur – der „Ort, wo die Linden wachsen“. Auf dem größten Friedhof der Stadt finden sich zahlreiche denkmalgeschützte Gräber, unter anderem von bedeutenden Persönlichkeiten wie Max Klinger, Christian Fürchtegott Gellert und Lene Voigt.
  3. Vorbei am historischen Doppel-M des Alten Leipziger Messegeländes und in Nachbarschaft zur Russischen Gedächtniskirche „St . Alexij“ führt der Weg zur Deutschen Nationalbibliothek. Die DNB ist das Gedächtnis der Buchstadt Leipzig. Ihr Bestand umfasst alle deutschsprachigen Medien und zahlreiche Musikalien seit 1913; insgesamt mehr als 30 Millionen Einheiten.
  4. Der älteste Techno-Club der neuen Bundesländer steht in Leipzig. Zwar gibt in der Distillery längst auch andere Musikrichtung auf die Ohren, noch immer teilen sich aber bekannte DJs und lokale Musiker die Bühne. Die ‘Tille ist das Wahrzeichen der facettenreichen Leipziger Clubkultur.
  5. Am südlichsten Ende Leipzigs ist das UT Connewitz, das älteste Lichtspielhaus Leipzigs und eines der ältesten in Deutschland, zu finden. Dem Engagement des gleichnamigen Vereins ist es zu verdanken, dass weiterhin Filme gezeigt und das Haus für Veranstaltungen genutzt werden kann.
  6. Die Leipziger Notenspur verbindet die bedeutenden Orte der Leipziger Musikgeschichte: Einer davon, das Mendelssohn-Haus, war die letzte Privatwohnung des Komponisten und Sohnes der Stadt Leipzig, Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das heutige Museum lässt durch authentische Originale aus dem Leben des Organisten Besucher ins frühe 19. Jahrhundert eintauchen – und im modernen „Effektorium“ sogar selbst zum Komponisten werden.
  7. Die Montagsgebete in der Nikolaikirche waren Ausgangspunkt der Demonstrationszüge, zu denen sich tausende Menschen auf den Leipziger Innenstadtring versammelten. Die Friedliche Revolution und damit die Wiedervereinigung Deutschlands nahmen durch diesen Impuls der mutigen Zivilgesellschaft ihren Anfang.
  8. Sie verbinden Kunst und Kultur mit der Möglichkeit, durch die zahlreichen Geschäfte der Leipziger Innenstadt zu flanieren. Sie sind architektonisch einmalig und stehen symbolisch für die Historie als Handels- und Messemetropole: Die Leipziger Passagen.
  9. In der Freizeit lädt der Clara-Zetkin-Park zum Spazierengehen ein. In seiner Mitte findet sich der Musikpavillon, der die Tradition der bürgerlichen Hausmusik verkörpert. Noch heute ziehen Pavillon und Park an warmen Sommertagen Hunderte Leipziger an, die Seele baumeln zu lassen und die Stadt im Grünen zu genießen.
  10. Auf der Flucht vor den Franzosen fand der Schriftsteller Theodor Körner 1813 Unterschlupf im Gärtnerhaus des Schlosses Großzschocher. Bis heute ist das Körnerhaus ein unikates Zeugnis für eine besondere Episode der Völkerschlacht und zieht jährlich zum Körnerhausfest die Massen an.

Diese Liste mit 10 Dingen, die man in seinem Wahlkreis Leipzig II (Süd) gemacht haben sollte, hat der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Feist zusammengestellt. Sie finden hier seine Homepage und können ihm auch auf Facebook folgen.

Mehr regionale „10 Dinge in Listen“ finden Sie hier.

Amazon echo dot – ein erster Eindruck

Amazon – vorne dabei bei den intelligenten Lautsprechern

Das nächste große Ding im Tech Bereich dürften Smart-Speaker werden, also Lautsprecher, mit denen sich mittels Sprache kommunizieren lässt, mehr dazu gibt es hier.

Ganz vorne in diesem neuen Segment ist Amazon mit seinem echo Lautsprecher und seinem kleinen Bruder, dem echo dot. Während der echo Speaker in der Lage ist, auch einen größeren Raum mit Musik zu beschallen, sieht der echo dot eher aus wie ein Puck – den Klang des größeren Exemplars kann er also nicht liefern. Dafür kostet er derzeit auch nur rund 60 Euro.

Auf beiden läuft aber Amazons Assistentin, Alexa.

Wozu braucht man Amazon echo?

Vorab werden sich aber viele die Frage stellen – was kann so ein echo System? Braucht man das überhaupt? Hier einige Anwendungsgebiete:

  • Musik abspielen – von Streaming Diensten, der Amazon Musikbibliothek und natürlich Internet Radio. Amazon Music und Tune-In Radio sind schon vorinstalliert. „Alexa, spiele Musik von Robbie Williams!„. Hörbücher (audible) gehen natürlich auch.
  • Smart Home Steuerung – wer ein SmartHome System hat, kann dieses mit Alexa steuern. „Alexa, schalte das Licht im Flur ein!“
  • Wecker und Erinnerungen – „Alexa, wecke mich um 6:00h!„, „Alexa, stelle den Timer auf fünf Minuten!„. Perfekt also am Nachttisch oder in der Küche…
  • Informationen und Konversation – „Alexa, gib mir meine Tageszusammenfassung!„, „Alexa, wie lang ist der Rhein?“ und natürlich das unvermeidliche „Alexa, willst Du mich heiraten?„. Aber auch Rechenaufgaben sind kein Problem: „Alexa, wieviel ist 256 geteilt durch 16?
  • Skills – über sog. Skills (Fähigkeiten) lässt sich Alexa erweitern und lernt immer mehr dazu. So gibt es z.B. eine Deutsche Bahn Skill, mit der man aktuelle ÖPNV Informationen abfragen kann.

Ob man das nun wirklich schon braucht oder noch abwarten will, muss jeder für sich entscheiden. Meine Neugierde wurde jedenfalls geweckt.

Amazon echo dot – bestellen und installieren

Da ich schon über Sonos Boxen verfüge, habe ich mich für die günstigere Variante, den Echo Dot, entschieden, der in Deutschland derzeit in der zweiten Generation gibt und den es in schwarz und weiß gibt.

Beim Bestellen sollte man übrigens darauf achten, dass man über das richtige Amazon Konto ordert, denn der Lautsprecher wird dann gleich mit diesem verknüpft. Möchte man ein Echo Modell verschenken, kann man das während der Bestellung angeben, die Verknüpfung wird dann nicht angelegt.

Passend zur von meiner Frau vorgegebenen Einrichtung habe ich mich für die weiße Variante entschieden. Kleiner Schönheitsfehler: das mitgelieferte USB Ladekabal und Netzteil sind dabei auch schwarz. Glücklicherweise hatten wir noch ein weißes USB Ladgerät herumfliegen.

Die Verarbeitungsqualität macht einen guten Eindruck. Auf der immer schwarzen Oberseite sind vier Tasten: Lauter, Leiser, Mikrofon aus und die Aktionstaste. Daneben gibt es zwei Anschlüsse: microUSB zum Laden und eine 3,5mm Klinke, um z.B. Kopfhörer oder Boxen anzuschließen. Außerdem kann sich der dot mit anderen Soundsystemen über Bluetooth koppeln, soweit dies von diesen unterstützt wird.

An der Oberseite hat der Echo Dot einen Lichtring, der in verschiedenen Blautönen leuchtet, wenn Alexa zuhört.

Die Einrichtung erfolgt dann über die die Alexa App (Android, iOS) oder über einen Webbrowser (echo.amazon.com). Im Rahmen der wirklich schnellen und einfachen Erstinstallation wird dann auch die Verbindung zum eigenen WLAN hergstellt, ohne die geht es nicht.

Die Soundqualität und Spracherkennung

Danach ist man natürlich neugierig, wie gut die Lautsprecher des kleinen Puck sind.

Aktiviert wird die Spracherkennung über ein Schlüsselwort, das standardmäßig Alexa ist: „Alexa, wie geht es Dir?“ Die Antwort, dass es ihr gut geht und die entsprechende Rückfrage erfolgt prompt und in verblüffend guter Qualität.

Und wie sieht es mit Musik aus? „Alexa, spiele Ode to the Bouncer!“ Das Lied kommt prompt, allerdings dann eben doch in nur mittelmäßiger Qualität – der Echo dot hat eben nicht das Volumen für gute Lautsprecher. Wer sich nicht zu laut z.B. im Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Badezimmer berieseln lassen will, der wird mit der Musikqualität zufrieden sein. Für die Wohnzimmerbeschallung reicht es aber nicht. Dafür lässt sich der Dot ja aber über die Klinke oder Bluetooth an ordentliche Lautsprecher anschließen.

Verblüffend ist generell: Alexa reagiert auf alle Anfragen sehr schnell und die Stimme ist angenehm flüssig. Zudem erfolgt die Stimmerkennung auch im großen Wohnzimmer bei Hintergrundgeräuschen – Musik läuft, Menschen unterhalten sich – verblüffend zuverlässig.

Übrigens, über die Alexa App kann man das Schlüsselwort, mit dem Alexa aktiviert wird, ändern. Derzeit stehen zur Verfügung Alexa, Amazon, Echo und Computer – letzteres eine kleine Reminiszenz an die StarTrek Filme.

Erster Einsatz im Alltag

Jetzt in den ersten Tagen ist die Neugierde natürlich groß und man probiert viele der Fun-Konversationen aus, die Amazon seiner Alexa verpasst hat. „Alexa, Selbstzerstörung!„…

Daneben nutzen wir in erster Linie die Musik Funktion von Alexa (Tune In, Amazon Unlimited, Amazon Prime, Spotify) – über die Sonos Boxen klingt der Sound auch sehr gut.

Mysteriös war übrigens, als am zweiten Abend Alexa plötzlich nicht mehr antwortete. Als wir aus dem Kinderzimmer dann die Titelmusik der „???“ hörten, war uns aber alles klar…

Von den Fähigkeiten, die Alexa direkt an Bord hat, sind die Timer sehr praktisch. Und auch dass Rechenaufgaben auf Zuruf gelöst wurden, fand schon große Begeisterung.

Zuletzt haben wir die ersten Skills installiert, z.B. die der Deutschen Bahn. Bei den Skills stört mich auf den ersten Blick, dass diese wiederum ihr eigenes Schlüsselwort benötigen. „Alexa, frage Deutsche Bahn nach einer Verbindung von Bonn nach Berlin.“ Schöner wäre, man könnte einfach fragen „Alexa, wann fährt der nächste Zug von Bonn nach Berlin?“ Ich hoffe und denke aber, dass die Skills in Zukunft besser integriert werden – da die Skills und Alexas „Intelligenz“ in der Cloud liegen, sollte das kein Problem sein.

Cloud, Datenschutz und Zuhören

Damit sind wir bei einem Punkt, den man in Deutschland ansprechen muss. Ja, Alexa liegt in der Cloud und ja, Ihre Anfragen bleiben in der Amazon Cloud gespeichert. Über die Alexa App können Sie aber nachvollziehen, was gefragt wurde und ggf. einzelne oder alle wieder löschen.

Und natürlich muss der Echo Dot immer zuhören, was sie sagen – sonst kann Alexa ja nicht auf ihr Schlüsselwort reagieren. Allerdings: Die Erkennung des Schlüsselworts erfolgt lokal, nicht in der Cloud. Ihre normalen Gespräche landen also nicht auf den Amazon Servern. Und wenn Sie mal nicht wollen, dass zugehört wird, können Sie das Mikrofon ja auschalten – der Lichtring leuchtet dann rot – oder ganz vom Strom nehmen.

Aber will man das volle Potential sprachbasierender Assistenten nutzen, geht es ohne Daten in der Cloud eben nicht. Nutzt man Alexa und andere Assistenten wie Google, Siri oder Cortana muss einem das klar sein.

Ein erstes Fazit – würde ich Amazon Echo Dot wieder kaufen?

Ja.

Für 60 Euro ist Amazon Echo ein Gadget, das nicht nur Spaß macht, sondern auch sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass Echo Dots bei uns in Zukunft den Radiowecker und auch die CD-Player in den Kinderzimmern ersetzen werden.

Amazon Echo Dot kaufen – und passendes Zubehör

Echo Dot Lautsprecher

Den Amazon Echo Dot gibt es direkt bei Amazon in weiß oder schwarz:

Kabel und weiteres Zubehör

  • Das beim weißen Modell mitgelieferte Ladekabel ist schwarz, hier gibt es ein weißes.
  • Um den Echo Dot mit einem Sonos System oder anderen Lautsprecher mit 3,5mm Klinkenanschluss zu verbinden, benötigen Sie ein entsprechendes Kabel.
  • Weiteres Zubehört gibt es hier.