Frühstücken oder lieber nicht?

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Es gibt verschiedene Frühstücker-Typen

Das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit – das wird einem nicht nur in der Schule beigebracht, von den Eltern vorgebetet und es gibt sogar schöne Sprichworte:

Frühstücken wie ein König,
Mittagessen wie ein Edelmann,
Abendessen wie ein Bettelmann.

Dementsprechend habe ich mir viele Jahre lang versuchsweise Müsli, Brötchen oder Joghurt hineingezwängt, ohne mich damit und danach wirklich wohl zu fühlen.

Irgendwann habe ich das Frühstück dann einfach weggelassen – seitdem gibt es bei mir zum Aufstehen einfach ein Glas Wasser und nach dem Duschen nochmal Wasser und einen schwarzen Kaffee. Ich fühle mich seitdem morgens und am Vormittag deutlich besser, die erste Mahlzeit gibt es zu Mittag.

Über diese Erfahrung mit dem Thema Frühstück habe ich mit vielen Menschen gesprochen – manche halten es nun auch wie ich, andere haben ihr Frühstück von 6:30h auf 10h verschoben und wieder andere brauchen zum Start in den Tag ihr Brötchen mit Marmelade, ein Schokocroissant oder ihre Haferflocken.

Ich bin überzeugt: es gibt nicht die richtige Ernährung für jeden. Und so ist es eben auch in Sachen Frühstück. Probieren Sie einfach mal aus, ob Sie sich besser fühlen, wenn Sie auf das Frühstück verzichten – und haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn es so ist; sie müssen nicht frühstücken, nur weil alle anderen das so erzählen. Und genau so wenig sollten Sie sich schlecht fühlen, wenn Sie ihre Cornflakes löffeln.

Was sagen die Studien?

Gut, bislang war das hier nur meine private Meinung bzw. ein kleines privates Experiment, dem sich einige Freunde und Bekannte angeschlossen haben. Was sagen aber medizinische Studien zur Frage: Frühstück ja oder nein?

Pro Frühstück

  • Die Welt berichtet über Studien, die belegen sollen, dass drei Mahlzeiten am Tag – darunter ein reichhaltiges Frühstück – am besten für den Menschen seien.

Contra Frühstück

  • In diesem FAZ Artikel wird ausführlich dargelegt, warum der Verzicht aufs Frühstück gesundheitliche Vorteile haben kann – Stichwort intermittierendes Fasten.

Eine vermittelnde Ansicht besagt übrigens, dass man das Frühstück zwar nicht ganz weglassen, aber deutlich einschränken sollte.

Mein Fazit

Die unterschiedlichen Studien und meine persönlichen Erfahrungen deuten für mich darauf hin: in Sachen Frühstück sollte man auf sein Bauchgefühl hören, wobei ich zu der Einschätzung „weniger ist besser“ tendiere.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts „11 kg weniger“ erschienen. Er wird fortlaufend überarbeitet.

2 comments

  1. Ping: Bonner Linktipps am Mittwoch: Belgisches Bier zum Frühstück
  2. Pedro

    Entspricht meiner Erfahrung. Seit ich begann, vor ca. fünf Jahren komplett aufs Frühstück zu verzichten, habe ich ~20kg abgenommen und fühle mich tagsüber besser.

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