BREXIT

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Jetzt ist er da. Der BREXIT. Was daraus wird? Noch unklar. Es wird jedenfalls lange und komplizierte Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien geben, bei denen sich wieder mein Lieblingssprichwort bewahrheiten wird:

Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Oder auch: Keep Calm and Carry on.

Ich habe mich in der Brexit Debatte bisher nicht positioniert. Das hole ich jetzt nach.

Ich hätte auch für Leave gestimmt. Aber nicht aus den Gründen, mit denen das rechte Lager in UK Stimmung gemacht hat. Stumpf, nationalistisch, auch rassistisch.

Aber ich lehne die EU, so wie sie derzeit ist, ab. Große Dinge soll man richtig machen oder gar nicht.

Wenn EU, dann auch ohne wenn und aber. Mit einem starken EU-Parlament ohne Disproportionalitätsfaktor. Mit einer von diesem Parlament gewählten Regierungschef, der seine Minister bestimmt. Mit einer gemeinsamen Wirtschafts- und Außenpolitik und einer einheitlichen EU Staatsangehörigkeit. Vielleicht sogar einem von allen Europäern gewählten Präsidenten. Vereinigte Staaten von Europa eben, in denen die derzeitigen Staaten Bundesländer sind.

Was wir aber haben ist eine EU, die zwar irgendwie diesen Anspruch hat, diesem aber nicht gerecht werden kann. Ein undemokratisches, technokratisches nahezu kafkaesk bürokratisches Konstrukt, das für sich selbst immer mehr Kompetenzkompetenz beansprucht.

Der Brexit kann die Weichen stellen, er betrifft nicht nur Großbritannien. Er betrifft auch uns. Und der Brexit ist nicht nur schwarz/weiß, rechts/links, gut/böse – er hat viele Grautöne. Brexit ist das, was man draus macht.

Und wenn man den Brexit richtig macht, kann es ein Gewinn für Großbritannien und die EU werden.

Mit mehr Demokratie und weniger Bürokratie.

2 comments

  1. Ping: Warum der Brexit so wichtig für Europa ist!
  2. Ping: Verspätet: Bonner Linktipps vom Samstag natürlich mit Brexit - Bundesstadt.com

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