Bonner Bürgerdienste III – Post vom Büro des Oberbürgermeisters

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Mein Erfahrungsbericht über die lange Wartezeit bei den Bonner Bürgerdiensten und meine Verbesserungsvorschläge wurden auch im Bonner Stadthaus gelesen. Und es gab auch E-Mail Feedback vom Büro des Bonner Oberbürgermeisters Ashok Alexander Sridharan dazu.

Als größtes Problem wird die lange Vorlaufzeit bei Terminen gesehen. Dem soll begegnet werden, indem zehn neue Vollzeitkräfte eingearbeitet werden, womit nun wohl begonnen wurde.

Mein Vorschlag, dass ein Mitarbeiter die Personen in der Warteschlange nach Ihrem Anliegen befragt, wurde bereits umgesetzt und getestet. Dies habe jedoch nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Genauso wenig erfolgreich sei der eigene Schalter für den Erhalt der Aufrufmarken am Abholschalter gewesen.

Beim Mitarbeiter für die Warteschlange kann ich mir das auch vorstellen, beim Schalter für die Abholmarken hätte man mE mehr Geduld haben sollen. Erfahrungsgemäß dauert so etwas einige Zeit, bis es angenommen wird.

Meine weiteren Verbesserungsvorschläge sollen noch geprüft werden.

Weiter wird festgehalten:

Auf den ersten Blick entspricht es den Tatsachen, dass früher unmittelbar durch das Ziehen einer Wartemarke und der Möglichkeit der Terminvereinbarung der Kunde kurzfristiger bedient worden ist. Leider ist es aber so, dass es bei dieser Verfahrensweise zu erheblichen Wartezeiten kam. Oftmals über mehrere Stunden. Arbeitnehmer mussten sich für Anliegen die möglicherweise nur fünf bis zehn Minuten in der Bearbeitung dauern einen Tag Urlaub nehmen und ihre Freizeit opfern. An Tagen mit weniger Aufkommen hingegen, konnten Kunden innerhalb weniger Minuten bedient werden. Objektiv gesehen gab es deutliche Arbeitslastschwankungen und somit eine nicht effiziente Auslastung der Ressourcen.

Dem stimme ich zu – eine Rückkehr zum alten System wäre nicht sinnvoll.

Ich drücke der Stadtverwaltung jedenfalls den Daumen, dass die Probleme bei den Bonner Bürgerdiensten gelöst werden können!

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