23. Februar 1534 – die Wiedertäufer gewinnen die Ratswahl in Münster

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Am 23. Februar 1534 gewinnen die Täufer die Wahlen zum Rat der Stadt Münster. Bürgermeister wird Bernd Knipperdolling, der sofort mit dem Aufbau eines radikalen Täuferreichs beginnt, einem apokalyptisch-chiliastischen Regime.

Reformierte und Katholiken werden der Stadt verwiesen, das alte Stadtarchiv wird verbrannt, Polygamie eingeführt. Die Bewegung wird in der Folge immer radikaler. Im Juni endet die Schreckensherrschaft, als Fürstbischof Franz von Waldeck die Stadt zurückerobert.

Robert Schneider hat die Ereignisse in seinem Roman „Kristus“ anschaulich dargestellt.

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