Nochmal was zu Böhmermanns 100 Fragen nach Paris

Gerade auf Facebook haben Böhmermanns 100 Fragen nach den Anschlägen von Paris eine sehr große Verbreitung erreicht.

Ich habe diese Fragen am Sonntagabend spontan beantwortet – Fragen schnell gelesen, schnell meine Gedanken als Antwort aufgeschrieben, ohne groß darüber nachzudenken. Viel länger als 15 Minuten hat es nicht gedauert. Gut, einige Fragen habe ich zu schnell gelesen und daher wesentliches überlesen und dementsprechend zwangsläufig falsche Antworten gegeben – eben, da ich manchmal nicht auf die eigentliche Frage eingegangen bin. Mit dem manchmal geäußerten Vorwurf, ich hätte dumme Antworten gegeben, muss (und kann) ich daher leben.

Vielleicht hätte ich die Fragen tatsächlich so stehen lassen sollen, wie mir an anderer Stelle geraten wird. Leider entspricht es meinem Naturell, auf alles antworten zu müssen (was eben nicht immer gut ist).

Dennoch würde ich wieder antworten.

Böhmermann hat mit seinen Fragen einen Nerv getroffen. Abseits der üblichen Betroffenheitsrhetorik, Politsprech und dumpfen Hasskommentaren.

Letztlich hat er seine Fragen aber natürlich formuliert, um Botschaften zu transportieren. Einige dieser Botschaften sind mir zu platt – und da habe ich dann auch platt geantwortet.

Die zentrale Botschaft versteckt sich aber in Frage 61. Was würde John Lennon sagen? Wahrscheinlich würde er einfach nur Imagine singen:

Vielleicht hätte ich also auch nur Frage 61 beantworten sollen:

Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people living life in peace, you.

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