Kurzkritik: Abibitur

Tom ist der zukünftige vermögende Erbe eines Kölner Familienunternehmens und gerade auf dem Weg in ein Wochenende in den Niederlanden, als ihn ein Anruf seiner Mutter erreicht: sein Onkel, Geschäftsführer der Firma, ist verschwunden. Tom kehrt um und erfährt, wie die Familie zu ihrem Reichtum gekommen ist. In den nächsten Tagen wird sich sein Leben radikal ändern, es verschlägt ihn auf die „Mein Schiff 2“ in die Karibik, wo er das Geheimnis nicht nur seiner Familie retten muss.

Mehr zur Handlung gibt es wie üblich bei meinen Kurzkritiken nicht.

Bei dem Krimi handelt es sich um das Erstlingswerk des Rheinländers Frank Schäl. Und das ist – trotz kleiner Schwächen – ein richtiger Kracher. Zuerst aber kurz zu den Schwächen: Wie so oft bei selbst verlegten Kindle Büchern hätte das Lektorat besser sein können, gerade gegen Ende häufen sich die Fehler. Das Ende hätte etwas ausführlicher sein dürfen und nach der Logik sollte man auch nicht immer fragen. Aber unter uns – wer tut das auch bei richtig fesselnder Lektüre!?

Auch wenn mir der Einstieg etwas schwer fiel – ich habe dieses Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen. Und dabei geht es hier um über 474 Seiten, was mir bisher nur bei wenigen Büchern dieses Umfangs gelungen ist. Der Spannungsbogen flacht aber einfach nicht ab und bei vielen Akteuren weiß man nicht, ob sie Freund oder Feind sind. Oft denkt man als Leser, man hätte eine der Figuren durchschaut, bis sie doch wieder ganz anders handelt, als erwartet.

Wer auf der Suche nach richtig fesselnder Unterhaltung ist, macht mit diesem eBook nichts falsch.

Abibitur von Frank Schäl

Format: Amazon Kindle
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 474 Seiten
ASIN: B014SQPSBC

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