Liste: Wahlkreise bei der Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein

  1. Nordfriesland-Nord
    Vom Kreis Nordfriesland: Reußenköge, Sylt, Amt Föhr-Amrum, Amt Landschaft Sylt, Amt Südtondern und Amt Mittleres Nordfriesland
  2. Nordfriesland-Süd
    Vom Kreis Nordfriesland: Friedrichstadt, Husum, Tönning, Amt Eiderstedt, Amt Nordsee-Treene, Amt Pellworm und Amt Viöl
  3. Flensburg
    Flensburg
  4. Flensburg-Land
    Vom Kreis Schleswig-Flensburg: Glücksburg (Ostsee), Handewitt, Harrislee, Amt Eggebek, Amt Hürup, Amt Langballig, Amt Mittelangeln, Amt Oeversee und Amt Schafflund
  5. Schleswig
    Vom Kreis Schleswig-Flensburg: Kappeln, Schleswig, Amt Geltinger Bucht, Amt Haddeby, Amt Kappeln-Land, Amt Südangeln und Amt Süderbrarup
  6. Dithmarschen-Schleswig
    Vom Kreis Dithmarschen: Heide, Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland und Amt Kirchspielslandgemeinde Eider sowie vom Kreis Schleswig-Flensburg: Amt Arensharde und Amt Kropp-Stapelholm
  7. Dithmarschen-Süd
    Vom Kreis Dithmarschen: Brunsbüttel, Amt Burg-Sankt Michaelisdonn, Amt Büsum-Wesselburen, Amt Marne-Nordsee und Amt Mitteldithmarschen
  8. Eckernförde
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Altenholz, Eckernförde, Amt Dänischenhagen, Amt Dänischer Wohld, Amt Hüttener Berge und Amt Schlei-Ostsee
  9. Rendsburg-Ost
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Kronshagen, Wasbek, Amt Achterwehr, Amt Bordesholm, Amt Flintbek, Amt Molfsee, Amt Nortorfer Land und Teile des Amtes Mittelholstein
  10. Rendsburg
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Büdelsdorf, Rendsburg, Amt Eiderkanal, Amt Fockbek, Amt Hohner Harde und Amt Jevenstedt
  11. Neumünster
    Neumünster und vom Kreis Segeberg die Gemeinde Boostedt
  12. Kiel-Nord
    Teile der Stadt Kiel westlich der Förde und nördlich der Gutenbergstraße / Brunswiker Straße
  13. Kiel-West
    Teile der Stadt Kiel südlich der Gutenbergstraße / Brunswiker Straße und westlich der Bahnstrecke nach Neumünster
  14. Kiel-Ost
    Teile der Stadt Kiel östlich der Bahnstrecke nach Neumünster und der Förde
  15. Plön-Nord
    Vom Kreis Plön: Schwentinental, Amt Lütjenburg, Amt Probstei, Amt Schrevenborn, Amt Selent/Schlesen
  16. Plön-Ostholstein
    Vom Kreis Plön: Ascheberg, Bönebüttel, Bösdorf, Plön, Preetz, Amt Bokhorst-Wankendorf, Amt Preetz-Land und Teile des Amtes Großer Plöner See sowie vom Kreis Ostholstein: Eutin, Malente und Bosau
  17. Ostholstein-Nord
    Vom Kreis Ostholstein: Dahme, Fehmarn, Grömitz, Grube, Heiligenhafen, Kellenhusen (Ostsee), Neustadt in Holstein, Oldenburg in Holstein, Süsel, Amt Lensahn, Amt Oldenburg-Land und Amt Ostholstein-Mitte
  18. Ostholstein-Süd
    Vom Kreis Ostholstein: Ahrensbök, Bad Schwartau, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf und Timmendorfer Strand
  19. Steinburg-West
    Vom Kreis Steinburg: Glückstadt, Wilster, Amt Horst-Herzhorn, Amt Itzehoe-Land, Amt Schenefeld, Amt Wilstermarsch und Teile des Amtes Mittelholstein (Kreis Rendsburg-Eckernförde)
  20. Steinburg-Ost
    Vom Kreis Steinburg: Itzehoe, Amt Breitenburg, Amt Kellinghusen und Amt Krempermarsch
  21. Elmshorn
    Vom Kreis Pinneberg: Elmshorn, Tornesch und Amt Elmshorn-Land
  22. Pinneberg-Nord
    Vom Kreis Pinneberg: Barmstedt, Bönningstedt, Hasloh, Helgoland, Quickborn, Rellingen, Amt Hörnerkirchen, Amt Pinnau und Amt Rantzau
  23. Pinneberg-Elbmarschen
    Vom Kreis Pinneberg: Uetersen, Wedel, Amt Geest und Marsch Südholstein
  24. Pinneberg
    Vom Kreis Pinneberg: Pinneberg, Schenefeld und Halstenbek
  25. Segeberg-West
    Vom Kreis Segeberg: Bad Bramstedt, Ellerau, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Amt Kaltenkirchen-Land und Teile des Amtes Bad Bramstedt-Land und des Amtes Kisdorf
  26. Segeberg-Ost
    Vom Kreis Segeberg: Bad Segeberg, Wahlstedt, Amt Bornhöved, Amt Leezen, Amt Trave-Land und Teile des Amtes Boostedt-Rickling, des Amtes Itzstedt sowie Großenaspe
  27. Norderstedt
    Vom Kreis Segeberg: Norderstedt und Teile des Amtes Kisdorf sowie vom Kreis Stormarn die Gemeinde Tangstedt
  28. Stormarn-Nord
    Vom Kreis Stormarn: Bad Oldesloe, Bargteheide, Reinfeld (Holstein), Amt Bad Oldesloe-Land, Amt Bargteheide-Land und Amt Nordstormarn
  29. Stormarn-Mitte
    Vom Kreis Stormarn: Ahrensburg, Ammersbek, Großhansdorf, Amt Siek und Amt Trittau
  30. Stormarn-Süd Vom Kreis Stormarn: Glinde, Reinbek, Barsbüttel und Oststeinbek sowie vom Kreis Herzogtum Lauenburg die Gemeinde Wentorf bei Hamburg
  31. Lübeck-Ost
    In etwa östlich der folgenden Linie: Wakenitz bis Lübecker Yacht-Club – Heiligen-Geist-Kamp – Sandberg – Ballastkuhle – Untertrave – Schwartau
  32. Lübeck-West
    In etwa nördlich der folgenden Linie: Trave – Kanal-Trave – Alte Trave – Stadtgraben – Wallhafen – Klughafen – Falkendamm – Lübecker Yacht-Club; sowie westlich der folgenden Linie: Heiligen-Geist-Kamp – Sandberg – Ballastkuhle – Untertrave – Schwartau
  33. Lübeck-Süd
    Restliches Gebiet der Stadt Lübeck, das weder von Wahlkreis 31 noch von Wahlkreis 32 erfasst ist
  34. Lauenburg-Nord
    Vom Kreis Herzogtum Lauenburg: Mölln, Ratzeburg, Amt Berkenthin, Amt Breitenfelde, Amt Büchen, Amt Lauenburgische Seen und Amt Sandesneben-Nusse
  35. Lauenburg-Süd
    Vom Kreis Herzogtum Lauenburg: Geesthacht, Lauenburg/Elbe, Schwarzenbek, Amt Lütau, Amt Hohe Elbgeest und Amt Schwarzenbek-Land

Informieren und Mitmachen beim Bonner Bürgerentscheid über das Kurfürstenbad (und warum ich mit Ja stimme)

Worum geht es beim ersten Bonner Bürgerentscheid?

In Bonn wird derzeit der erste Bürgerentscheid durchgeführt, der die Frage betrifft, ob das Kurfürstenbad in Bonn Bad-Godesberg saniert und damit erhalten werden soll oder nicht. Dementsprechend kann man mit „Ja“ (für den Erhalt) oder Nein abstimmen.

Der Entscheid hat aber nicht nur Folgen für das Kurfürstenbad selbst, sondern für das gesamte Bonner Bäderkonzept.

Ist der Bürgerentscheid erfolgreich (Ja), muss nicht nur das Kurfürstenbad saniert und wieder eröffnet werden. Vielmehr muss das gesamte Bonner Bäderkonzept überdacht werden. Zur Disposition steht dann das neue geplante zentrale Schwimmbad, ebenso wie die Sanierung der Beueler Bütt und des Hardtbergbades.

Scheitert der Bürgerentscheid (Nein) bleibt das Kurfürstenbad geschlossen und das neue zentrale Schwimmbad wird gebaut. Im Gegenzug wird nach dessen Eröffnung auch das Frankenbad geschlossen. Das Freibad in Friesdorf soll eine Traglufthalle erhalten.

Voraussetzung dafür, dass der Bürgerentscheid erfolgreich ist, dass die Frage von der Mehrheit der gültigen Stimmen mit „Ja“ beantwortet wird und diese Mehrheit mindestens rund 24.800 Ja-Stimmen beträgt (mindestens 10 Prozent der insgesamt Abstimmungsberechtigten). In diesem Fall bleibt das Kurfürstenbad erhalten.

Ist die Mehrheit der abgegeben Stimmen dagegen oder beträgt die Zahl der „Ja“ Stimmen nicht mindestens 24.800 bleibt das Kurfürstenbad geschlossen, das neue Zentralbad wird gebaut und dann das Frankenbad geschlossen.

Abgestimmt werden kann übrigens bis zum 21. April 2017.

Informieren und mitmachen!

In der Tat hat der Bürgerentscheid also nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Bonner Bäderlandschaft. Und daher sollte jeder, der in Bonn schwimmen geht, Kinder hat oder sich einfach politisch einbringen will, daran beteiligen. Demokratie lebt vom Mitmachen.

Wer abstimmt, sollte sich freilich gründlich informieren: Umfassende Infos gibt es bei der Stadt Bonn direkt. Dort kann auch eine PDF Broschüre heruntergeladen werden, in der Befürworter (SPD, Die Linke, Bürger Bund Bonn, Sozialliberale, Initiative Kurfürstenbad bleibt), Gegner (CDU, Grüne, FDP, Oberbürgermeister) und die neutrale „Allianz für Bonn“ zu Wort kommen.

Jeder der abstimmt, sollte sich diese Broschüre unbedingt zu Gemüte führen.

Mein „Ja“ zum Kurfürstenbad mit Bauchschmerzen

Die Frage, ob ich mit „Ja“ oder mit „Nein“ stimmen soll, ist mir persönlich sehr schwer gefallen.

Das Problem ist, dass ich die Sanierung des Kurfürstenbads in dieser Form für falsch halte, da ich davon ausgehe, dass diese überproportional teuer ist und auch das sanierte Kurfürstenbad im Betrieb dauerhaft hohe Kosten verursacht. Ebenso wird auch das sanierte Kurfürstenbad nicht so attraktiv sein, wie es ein Neubau sein könnte.

Allerdings halte ich das geplante Zentralschwimmbad für einen noch größeren Fehler. Der Wegfall des Frankenbads und des Kurfürstenbades würden auf jeden Fall Lücken schaffen; wer schwimmen möchte, hat dann deutlich längere Anfahrtszeiten, was sich gerade beim Schulschwimmen negativ auswirken würde. Aber auch spontane Besuche – „lass uns in 20min im Schwimmbad treffen“ sind dann nicht mehr so einfach möglich. Sicher, ein zentrales großes Schwimmbad lässt sich effizienter betreiben, doch ist dieses zentrale Schwimmbad z.B. wegen eines technischen Defekts geschlossen, wirkt sich dies viel negativer aus, als wenn es vier kleinere Einheiten vor Ort gibt – den Trend zur Zentralisierung in Bonn halte ich für falsch und nicht für zeitgemäß.

Wünschenswert wäre aus meiner Sicht ein Abriss des Kurfürstenbads mit einem Neubau in Godesberg gewesen, wobei das Frankenbad auch erhalten bleiben sollte. Doch das steht leider nicht zur Diskussion.

Letztlich eröffnet ein „Ja“ beim Bürgerentscheid aber mehr Perspektiven, als das „Nein“, das zwingend zur Schließung von Kurfürstenbad und Frankenbad sowie dem Neubau des Zentralbads führt. Aus meiner Sicht sollte jeder Bonner Stadtteil mindestens ein Schwimmbad haben, das einerseits zum Schulschwimmen geeignet ist und andererseits idealerweise zu Fuß, per Rad oder mit wenigen ÖPNV Haltestellen ohne Umstieg erreichbar ist.

Und Ihre Meinung?

Wie ist Ihre Meinung? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder stimmen Sie einfach ab! Die Abstimmung läuft – ebenso wie der Bürgerentscheid – bis zum 21. April.

Soll das Kurfürstenbad erhalten bleiben?

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12 Dinge, die man in Bonn gemacht haben sollte – Vorschläge von Christos Katzidis

  1. Bonn Capitals und Baseball
    In Bonn sind über 80.000 Menschen in Vereinen aktiv. Die Bonn Capitals bieten als Baseball-Bundesliga-Team pures amerikanisches Flair in unserer Bonner Rheinaue. Nicht nur die Spiele, auch die leckeren Hamburger sind dort sehr zu empfehlen.
  2. Draitsch-Quelle Bad Godesberg
    Die Draitsch- und die Kurfürstenquelle sprudeln bis heute in unserer Heimat. Das gesunde und heilende Wasser trägt zur Senkung des Blutdrucks, zur Verhinderung von Nierensteinbildung und zur Stärkung des Immunsystems bei.
  3. Poppelsdorfer Partymeile
    Die Clemens-August-Straße in Poppelsdorf ist der Inbegriff der Restaurant- und Gastronomiewelt in Bonn. Ob Eis von GRANATELLA, Stehimbiss von KATSAROS, das Schlosscafé oder das über Grenzen Bonn’s bekannte Meyer’s. Hier lohnt sich ein abendlicher Besuch auf jeden Fall.
  4. Kulturmeile Endenich
    Endenich hat einiges zu bieten, sowohl in Sachen Gastronomie wie auch Kultur. Angefangen bei dem Irish Pub „Fiddlers“ im historischen Fronhof über das Improvisationstheater Springmaus zum Theater im Ballsaal; weiter zur Harmonie und schließlich zum Schumannhaus. Wer Bonn erleben möchte, sollte unbedingt auch in Endenich gewesen sein.
  5. Die Godesburg
    Dieses ausgezeichnete Lokal in geschichsträchtigen Mauern aus dem Jahr 1210 mit seinem atemberaubenden Blick sollte jeder Bonn-Besucher erlebt haben. 1959 wurde die Burg umgebaut und seitdem unter anderem als Restaurant betrieben. Ob karnevalistische Veranstaltungen, Hochzeitsfeiern oder Krimi-Dinner. Die Burg wird vielfältig genutzt und ist einen Ausflug wert.
  6. Der Rheinauen-Park
    Die Rheinaue ist ein ca. 160 Hektar großes Naherholungsgebiet. Nachdem Bonn den Zuschlag für die Durchführung der Bundesgartenschau im Jahr 1979 erhalten hatte, wurde 1970 ein Architektenwettbewerb durchgeführt und die Rheinaue anschließend für die Bundesgartenschau umgestaltet. Entstanden ist eine echte „Perle am Rhein“. Die Bundesstadt Bonn ohne unseren „Central Park“? Undenkbar!
  7. Burg Medinghoven
    Sie war ursprünglich eine herrschaftliche Wasserburg. Das heute sichtbare Herrenhaus steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1834 von Baron Wilhelm von Neuffille über der alten Burg errichtet, welche im Laufe der Jahrhunderte von unterschiedlichen Rittergeschlechtern bewohnt wurde.
  8. Hardtberger Kulturzentrum
    Der älteste Teil des Kulturzentrums entstand um die vorletzte Jahrhundertwende und war ursprünglich ein Ball- und Konzertsaal. Später wurde das Haus auch anders genutzt, nach dem Zweiten Weltkrieg etwa als Lagerstätte. Es wurde eine Empore eingebaut und der Saal zum Verkaufsraum umfunktioniert. In den 1980er Jahren erwarb die Stadt Bonn das Haus und nutzt es seitdem als Kulturzentrum. Der Saalbau steht seit 2014 unter Denkmalschutz.
  9. Kammerspiele Bad Godesberg
    Die Kammerspiele in Bad Godesberg waren der erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit Deutschlands. Sie liegen mitten in der Bad Godesberger Innenstadt und wurden in den frühen 50er Jahren gebaut. Die festliche Eröffnung fand 1952 statt. Aufgrund eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 1951 wurde es zunächst auch als Kino betrieben.
  10. Deutsches Museum
    Das Deutsche Museum umfasst die Themenschwerpunkte Forschung und Technik. Exponate und Experimente von berühmten Wissenschaftlern, Technikern und Erfindern sind hier zu finden. Das Museum ist eine Außenstelle des Deutschen Museums in München. Es wurde 1995 eröffnet.
  11. Kreuzberg Bonn
    Der Kreuzberg Bonn liegt auf eine Anhöhe, in der Nähe des Stadtzentrums der Bundesstadt. Die barocke Kreuzbergkirche mit der Nachbildung der „Heiligen Stiege“ von Balthasar Neumann, das internationale Studienhaus und die barocke Schönstatt – Marienkapelle kennzeichnen den Kreuzberg.
    Gelegen mitten in einem Park und mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt Bonn, ist er ein beliebtes Ausflugsziel und ein Ort der Meditation und religiösen Inspiration.
  12. Heimatmuseum Lengsdorf
    Das Heimatmuseum spiegelt die raumbezogene, ununterbrochene
    Entwicklungsgeschichte eines Bonner Vorortes wider.
    Neben zahlreichen archäologischen Fundstücken aus vorgeschichtlicher,
    römischer und mittelalterlicher Zeit vermittelt volkskundliches Kulturgut einen
    Einblick in die wechselvolle Geschichte des Ortsteils Lengsdorf.
    Adresse: Lengsdorfer Hauptstraße 16 in 53127 Bonn.

Dr. Christos Katzidis, Jahrgang 1969, Polizeivollzugsbeamter (Polizeioberrat) ist nach Tätigkeiten im Streifendienst, der Einsatzhundertschaft, der Kripo und als Dozent an der Fachhochschule heute Dezernent für Personalangelegenheiten, Aus- und Fortbildung im Polizeipräsidium Bonn.
Politisch ist er seit 2013 Kreisvorsitzender der Bonner CDU, seit 2014 Stadtverordneter und Vorsitzender des Sportausschusses im Rat der Stadt Bonn und seit September 2016 Landtagskandidat der Bonner CDU für den südlichen Wahlkreis (Bad Godesberg, Hardtberg und Bonn-Süd).
Weitere Informationen sind auf seiner Homepage zu finden:
christos-katzidis.de

Bild: Rheinaue Bonn; by K.mayekar (Own work) CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Süderbauungsabrissbilder – es geht an die Substanz

Dieses Foto zeugt den Stand des Abrisses der Südüberbauung am Bonner Hauptbahnhof Stand 27. März 2017.

Inzwischen geht es sichbar an die Substanz.

10 Fakten über das Saarland

  1. Das Saarland ist seit 1. Januar 1957 ein Land der Bundesrepublik Deutschland, im Bundesrat hat es drei Stimmen. Hauptstadt ist Saarbrücken.
  2. Es hat etwas weniger als eine Million Einwohner und ist mit 2.569,69 km² der kleinste deutsche Flächenstaat. Die Bevölkerungsdichte beträgt 387 Einwohner je km².
  3. In seiner derzeitigen Form bildete sich das Saarland 1920 als Saargebiet, das unter Verwaltung des Völkerbunds stand. Am 1. März 1935 wurde es Teil des Deutschen Reichs, nach dem 2. Weltkrieg war es Teil der französischen Besatzungszone, 1947 wurde es ein (nominell) autonomer Staat, der jedoch unter starkem französischem Einfluss stand, so hieß die Währung Franken. Der Staat Saarland hatte eine eigene Fußballnationalmannschaft und nahm 1952 an der Olympiade in Helsinki teil. Nach einer Volksabstimmung wurde es 1957 Teil der Bundesrepublik; die D-Mark wurde aber erst 1959 eingeführt.
  4. Das Saarland richtet sich nach wie vor stark an Frankreich aus. So ist es das einzige Bundesland, in dem Französisch an Gymnasien Pflichtfach ist. Haltestellenansagen im grenzüberschreitenden ÖPNV erfolgen zweisprachig.
  5. Das Saarland hat mit 62 Prozent katholischer Bevölkerung den prozentual größten katholischen Bevölkerungsanteil in Deutschland. 19% sind evangelischen Glaubens. Zudem hat es , das Saarland hat es bundesweit die höchste Eigentumsrate beim Grundbesitz und die meisten PKW pro 1.000 Einwohner.
  6. Ein Drittel der Fläche des Saarlands ist von Wald bedeckt, was es auch zu einem der waldreichsten Bundesländer macht. Höchster Berg ist der Dollberg, der jedoch nicht so bekannt wie der Schaumberg ist.
  7. Wirtschaftlich war das Saarland ursprünglich stark vom Steinkohlebergbau und Eisenproduktion geprägt. Im Rahmen des Strukturwandels gewinnen nunmehr neue Wirtschaftszweige – besonders auch im Bereich der Informationstechnologie – an Bedeutung.
  8. Das Saarland hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zu den bekanntesten gehört sicherlich die Saarschleife (Bild), die als Wahrzeichen des Bundeslands gilt. Am Bostalsee kann man gut baden, auf der Blies – dem längsten Fluss – Kanu fahren. Es gibt viele archäologische Funde schon aus keltischer und römischer Zeit, Schlösser, Burgen und Kirchen. Das UNESCO Kulturerbe Völklinger Hütte erinnert an die Industriezeit des Saarlands. Daneben gibt es viele Museen und weitere kulturelle Einrichtungen.
  9. Auch kulinarisch hat das Saarland viel zu bieten. Es ist geprägt von eher bodenständiger Küche, die auch Einflüsse von Frankreich aufnimmt; besonders beliebt sind Kartoffelgerichte wie z.B. Klöße. Die meisten Saarweine kommen übrigens aus Rheinland-Pfalz (Mosel-Saar-Ruwer). Die bundesweit bekannte Karlsberg Brauerei kommt aus dem Saarland (Homburg). Als Getränke sind noch der Viez (Apfelwein) und Obstbrände beliebt.
  10. Das Saarland wird in deutschen Medien sehr oft als vergleichende Einheit verwendet: z.B. „eine Fläche doppelt so groß wie das Saarland“.

Bild: pixabay

10 Fakten über die aserbaidschanische Fußballnationalmannschaft

  1. Die aserbeidschanische Fußballnationalmannschaft ist die Auswahl des Fußballverbandes “Azərbaycan Futbol Federasiyaları Assosiasiyası”, der Mitglied der UEFA ist. Der FIFA Code Ascherbeidschans lautet AZE.
  2. Aserbeidschan liegt zwar in Asien, da das Land aber Mitglied der UEFA ist, spielt es im europäischen Fußball mit.
  3. Der Spitzname der Mannschaft lautet „Milli“ (etwa „die Nationalen“) oder auch „Odlar Yurdu“ („Land des Feuers“); die klassischen Farben der Mannschaft sind rot, blau und weiß.
  4. Heimatstadion der Mannschaft ist das „Tofiq-Bəhramov-Stadion“ in Baku, das rund 31.200 Plätze hat.
  5. Ihr erstes Spiel absolvierte die aserbeidschanische Nationalmannschaft am 17. September 1992 in Gurjaani und unterlag 6:3 gegen Georgien. Es gab zwar schon 1912 „internationale“ Spiele, die aber keine offiziellen Länderspiele waren. Danach war Aserbeidschan Teil der Sowjetunion.
  6. Der höchste Siege bislang war ein 4:0 gegen Liechtenstein; das Spiel fand am 5. Juni 1999 in Baku statt.
  7. Die höchste Niederlage war ein 10:0 gegen Frankreich in Auxxerre am 6. September 1995.
  8. Die Mannschaft konnte sich bislang nicht für eine Weltmeisterschaft qualifizieren.
  9. Ebenso nahm Aserbeidschan noch an keiner Europameisterschaft teil.
  10. Rekordspieler ist Rəşad Sadıqov (Abwehr), der es seit 2001 auf 104 Einsätze und 4 Tore brachte. Rekordtorschütze ist Qurban Qurbanov, der es zwischen 1994 und 2008 auf 14 Tore in 68 Spielen brachte.

Fanartikel gibt es hier.

Bild: Flagge Aserbeidschans (pixabay)

Stand: 25.03.2017

10 Fakten über die saarländische Fußballnationalmannschaft

  1. Die saarländische Fußballnationalmannschaft war von 1950 bis 1956 die Auswahl des “Saarländischen Fußballbundes” (SFB), der Mitglied der UEFA war. Der FIFA Code des Saarlandes lautete SAA. Das Saarland war seinerzeit ein eigenständiger Staat.
  2. Insgesamt absolvierte die Mannschaft 19 Spiele, von denen sechs gewonnen wurden und zehn verloren. Drei endeten unentschieden.
  3. Heimatstadion der Mannschaft war das Stadion in Saarbrücken.
  4. Ihr erstes Spiel absolvierte die saarländische Nationalmannschaft am 22. September 1950 in Saarbrücken und gewann 5:3 gegen die Schweiz.
  5. Der höchste Siege gelang auch gegen die Schweiz: ein 2:5 in Bern am 15. September 1956.
  6. Die höchste Niederlage war ein 1:7 gegen Uruguay in Saarbrücken am 5. Juni 1954. Der Ball damals wurde aus einem Flugzeug abgeworfen.
  7. Das letzte Spiel war am 6. Juni 1956 in Amsterdam gegen die Niederlande. Es ging 3:2 verloren.
  8. Die Mannschaft konnte sich für keine Weltmeisterschaft qualifizieren.
  9. Auch nahm das Saarland an keiner Europameisterschaft teil.
  10. Rekordspieler ist Waldemar Philippi, der an 18 der 19 Spiele teilnahm. Rekordtorschützen sind mit je 6 Toren Herbert Martin (17 Spiele) und Herbert Binkert (12 Spiele).

Bild: Flagge des Saarlands (1947-1956)

Liste: die 10 höchsten Berge im Saarland

  1. Dollberg – 695,4 m
    nördlich Nonnweilers, Dollberge; Grenze Saarland/Rheinland-Pfalz
  2. Schimmelkopf – 694,8 m
    nördlich Weiskirchens, Schwarzwälder Hochwald an der Grenze Saarland/Rheinland-Pfalz
  3. Trautzberg – 603,7 m
    östlich Freisens; Grenze Saarland/Rheinland-Pfalz
  4. Hellerberg – 596,3 m
    östlich Freisens, Prims-Nahe-Bergland
  5. Füsselberg – 595,1 m
    südlich Freisens, Prims-Nahe-Bergland
  6. Peterberg – ca. 584 m
    südlich Braunshausens
  7. Weiselberg – 569,5 m
    westlich Oberkirchens, Nordpfälzer Bergland
  8. Schaumberg – ca. 569 m
    nordwestlich Tholey, Prims-Nahe-Bergland
  9. Schankelberg – ca. 550 m
    nördlich Nonnweilers
  10. Sparrenberg – ca. 544 m
    nördlich Freisens

Liste: die 10 höchsten Berge in Alabama

  1. Cheaha Peak – 735m
  2. Morton Hil – 629m
  3. Big Oak Mountain – 612m
  4. Fox Mountain – 600m
  5. Flagpole Mountain – 600m
  6. Oakey Mountain – 591m
  7. Horn Mountain – 586m
  8. Weisner Mountain – 575m
  9. Burgess Point – 571m
  10. Johnson Top – 567m

Mehr Fakten über Alabama gibt es hier.

Liste: die 10 höchsten Berge in Alaska

  1. Denali – 6.190m
  2. Mount Saint Elias – 5.489m
  3. Mount Foraker – 5.304m
  4. Mount Bona – 5.029m
  5. Mount Blackburn – 4.996m
  6. Mount Sanford – 4.949m
  7. Mount Fairweather – 4.671m
  8. Mount Hubbard – 4.557m
  9. Mount Bear – 4.520m
  10. Mount Hunter – 4.442m

Hier gibt es mehr Fakten über Alaska.

Stand 22. März 2017