10 Fakten zum 1. Oktober

  1. Die Volksrepublik China feiert heute ihren Gründungstag. Die kommunistische Republik wurde 1949 ausgerufen.
  2. Nigeria und Zypern feiern, dass sie 1960 von Großbritannien unabhängig wurden – und Tuvalu 1978.
  3. Auch Palau feiert, dass es seit 1994 ein unabhängiger Staat ist. Vorher wurden die Inseln im Pazifik von der UNO verwaltet.
  4. Heute ist der Internationale Tag der älteren Menschen, an dem es darum geht, die Verdienste älterer Mitbürger zu würdigen.
  5. Die UNO hat den heutigen Tag zum Weltmusiktag erklärt.
  6. Und seit 1977 wird der heutige Tag von der amerikanischen vegetarischen Vereinigung als Vegetariertag begangen.
  7. Therese, Emanuel, Remigius und Werner haben heute Namenstag.
  8. Der Arzneimittelhersteller Grünenthal bringt Contergan auf den deutschen Markt. Das Medikament wird gerne von Schwangeren als Schlafmittel eingenommen – führt in der Folge aber zu schweren Fehlbildungen bei Neugeborenen.
  9. Günter Wallraff kommt 1942 auf die Welt.
  10. Der ehemalige US Präsident Jimmy Carter wird 1924 geboren.

Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an

Die Überschrift ist natürlich Clickbait…

Daher vorab: ich fand es schon immer eigenartig, von der Post-PC-Ära zu sprechen. Der PC ist immer noch da und wird auch noch lange bleiben. Ich fand daher den Begriff der „Not-Only-PC-Era“ auch passender.

Aber: wir werden bald auch von der Post-Smartphone-Ära sprechen.

der wahre Kern

Unbestritten ist derzeit aber das Smartphone das zentrale digitale Gerät für die meisten Menschen. Zwei aktuelle Gadgets und eine weitere Beobachtung deuten aber an, dass es diese zentrale Position nicht auf Dauer innehaben wird.

Zunächst einmal zu den beiden Gadgets, die mich auf diesen Gedanken bringen.

Zum einen ist dies Snap Spectactles, eine Kamera in einer Brille, mit der man kurze Videos für Snapchat aufnehmen kann, zum anderen Amazon Echo, das stellvertretend für die anderen intelligenten Lautsprecher ist, die bald auf den Markt kommen werden.

(Wem das jetzt alles zu lang wird: ganz unten gibt es ein tl;dr.) Weiterlesen

Der smarte Kineti Tisch

10 Fakten zum 30. September

  1. Botswana feiert heute seine 1966 erlangte Unabhängigkeit von Großbritannien.
  2. Heute ist „Internationaler Übersetzertag“. Gewählt wurde dieses Datum, da heute der Todestag des heiligen Sophronius Eusebius Hieronymus ist, der Schutzpatron der Übersetzer ist.
  3. Victor hat heute Namenstag.
  4. Im großen Nürnberger Kriegsverbrecherprozess gegen Göhring und Konsorten beginnt 1946 die Urteilsverkündung.
  5. Die erste Folge der „Flintstones“ (Familie Feuerstein) wird im US-Fernsehen ausgestrahlt.
  6. Niki Lauda verkündet 1979 sein Ende seiner Formel 1 Karriere. Er habe keine Lust mehr „im Kreis herumzufahren.“
  7. Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher spricht 1989 vom Balkon der deutschen Botschaft in Prag zu hunderten in den dortigen Park geflohenen DDR Bürgern den berühmten Satz „Wir sind heute zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise…“. Der Rest geht im Jubel unter.
  8. 2005 veröffentlicht die dänische Tageszeitung Jyllands-Posten 12 Mohammeds-Karikaturen, die weltweit gewalttätigen Proteste islamischer Organisationen auslösen.
  9. Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor Truman Capote wird an diesem Tag im Jahr 1924 geboren.
  10. Fran Drescher (Die Nanny) kommt 1957 auf die Welt.

Intelligente Lautsprecher – der nächste heiße Sh1ce…

Moment, was sind intelligente Lautsprecher oder: Echo is in da House

amazon-echo
An WLAN Lautsprechersysteme wie z.B. von Sonos haben wir uns schon gewöhnt und sie sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken und lösen die guten alten Stereoanlagen ab.

Amazon hat als erstes mit dem Echo einen Speaker vorgestellt, der mehr kann – nämlich auf Sprachbefehle reagieren. Ruft man Alexa, ist Echo parat und hört dann auf Befehle wie „Spiele Ode to the Bouncer von Prime Music“, „Lauter“, „Pause“, „Fortsetzen“ etc.

Alexa kann aber noch mehr: „Alexa, wecke mich morgen um 5:55 Uhr!“, „Scheint morgen die Sonne“ oder „Stelle den Timer auf 20 Minuten“. Klassische Aufgaben eines digitalen Assistenten eben.

Und auch damit ist nicht Schluss, denn Alexa kann mit „Skills“ erweitert werden. Skills kann man sich wie eine App für Alexa vorstellen. So kann man die „Deutsche Bahn“ Skill installieren und Alexa ist auf einmal die Bahnauskunft. Oder man ruft sich über mytaxi ein Taxi und fragt die Sport Skill „Wie hat Bayern gegen Dortmund gespielt?“ und vieles mehr.

„Shut up and Take My Money“

Wer Alexa nutzen möchte, hat in Kürze zwei Systeme zur Auswahl: Amazon Echo und Amazon Echo Dot.

Echo ist gut 24cm hoch und ein vollwertiger Lautsprecher mit recht ordentlichem Sound. Auf jeden Fall ausreichend, um ein normales Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Terrasse bei der Gartenparty zu beschallen. Eben kombiniert mit den Fähigkeiten von Alexa. Kostet rund 180 Euro bei Amazon.

Echo Dot  ist deutlich kleiner und deutlich günstiger – nur rund 60 Euro (bestellen Sie hier…). Dafür verfügt der Echo Dot nur über einen einfachen Lautsprecher, der in erster Linie für Alexas Sprachausgabe gedacht ist. Man kann darüber auch Musik spielen, aber ein raumfüllendes Audio-Erlebnis darf man nicht erwarten. Allerdings: per Line-Kabel oder Bluetooth kann man den Dot auch mit einem bestehenden Lautsprecher – JBL, Bose, Sonos und wie sie alle heißen – verbinden.

Der kleine „Körper“ für Alexa bietet sich ansonsten an, wenn man hauptsächlich auf die Assistenten Funktionen zugreifen will. So könnte man den großen Speaker im Wohnzimmer halten, im Schlafzimmer nutzt man ihn als schlauen Wecker und um das Licht auszuschalten (ja, geht mit entsprechendem System wie Hue auch) und im Arbeitszimmer kümmert sich Echo Dot um die Terminverwaltung – und hört immer mit…

Hilfe, meine Daten!

…weswegen gerade in Deutschland natürlich wieder der ein oder andere entsetzt sein wird. Symptomatisch im Wikipedia Eintrag zu Echo:

Da das Gerät jegliche Konversation im Raum mithört, um auf das Aktivierungswort reagieren zu können, und immer mit der Cloud verbunden ist, wird die Privatsphäre der eigenen Wohnung durch den Benutzer willentlich gefährdet.

Sicher, das sollte man wissen und auch darauf achten, was sich in Sachen Hacks so kommt und sensibel sein. Klar ist aber auch:  alle digitalen Assistenten brauchen eben diesen Zugriff und haben ihn schon. Ich sag nur „Siri“, „OK, Google“ und „Hey, Cortana“. Jetzt ist eben noch Alexa im Club.

Und was kommt sonst noch?

Alexa und Echo werden aber nicht allein bleiben… Denn der Kampf um die Lautsprecher im Haus geht jetzt erst richtig los.

Google bringt in Kürze Google Home, das ist ein direkter Echo Konkurrent, der etwas weniger kosten soll und das gleiche kann, halt mit den Google Diensten.

Apple hat angeblich auch etwas in der Entwicklung. Da gibt es dann sicher die Beats Variante mit fettem Bass für 299 Euro… lassen wir uns überraschen.

Microsoft wäre prädestiniert dafür, solch einen Speaker zu entwickeln. Hat man doch Cortana, ein mächtiges Bot-Framework, mit Groove einen eigenen Musikdienst, dank Kinect genug Spracherkennungs Know How… noch hört man aber nichts.

fascebook hat ebenfalls ein starkes Bot-Ökosystem und könnte in diesen neuen Markt einsteigen – und so erreichen, was man mit den halbherzigen Smartphone Versuchen („HTC First“ und „Facebook Home“ anyone?) nicht erreicht hat.

Aber gerade Microsoft und Google könnten ihren „Home Speaker Software“ für andere Hersteller öffnen, so dass es z.B. eine Sonos Box mit Cortana geben könnte… Spannende Ideen tun sich auf.

Die Zukunft hat – wieder einmal – gerade erst begonnen.

10 Fakten zum 29. September

  1. Heute ist Michaelitag. Michael ist nach christlicher Vorstellung ein Erzengel und ist der Schutzpatron der Deutschen – möglicherweise wurde daraus auch der „deutsche Michel“ abgeleitet. Michaeli war früher ein wichtiger Stichtag, an dem Pacht- und Zinsbeträge gezahlt werden mussten, aber gerade auch für Kinder ein Festtag. So wird heute noch in Augsburg das Turamichele-Fest gefeiert. Da Michael ein Erzengel ist, wurde der heutige Tag schon im 9. Jahrhundert auf die beiden anderen Erzengel Gabriel und Raphael ausgeweitet (der ausschließlich im 4. Buch Esra erwähnte Uriel sowie die im alten Volksglauben verankerten Jehudiel, Sealtiel und Barachiel zählen nicht „offiziell“ zu den Erzengeln).
  2. …demzufolge haben heute auch Gabriel, Gabriele, Maik, Michael, Michaela und Raphael Namenstag.
  3. Die Polizeibehörde von London, der Metropolitan Police Service, wird 1829 Jahren gegründet. Nach dem verantwortlichen Innenminister Robert „Bobby“ Peel heißen die Polizisten bis heute „Bobbies“.
  4. 1874 wird das erste Fußballspiel in Deutschland ausgetragen. Schüler des Martino-Katharineums, eines Gymnasiums in Braunschweig, spielen es unter der Leitung von Konrad Koch und August Hermann.
  5. 1941 ermorden Angehörige der Wehrmacht und anderer Deutscher Einheiten (SD, geheime Feldpolizei, Einsatzgruppe C) bei Babyn Jar (nahe Kiew) über 33.000 Juden, darunter vornehmlich Frauen und Kinder. Das Massaker gilt als größte einzelne Mordaktion im zweiten Weltkrieg.
  6. Drei Jahre später – 1944 – ermorden Angehörige der Wehrmacht und der Waffen-SS bei Marzabotto (Italien) mindestens 770 Zilisten, darunter mindestens 213 Kinder unter 13 Jahren. Dieses Massaker gilt als größte einzelne Mordaktion der Wehrmacht in Italien. Eine Lehrerin, die in einer Kirche Schutz suchte, berichtet: „…öffnete sich nach kurzem die Tür und einige Nazis tauchten mit furchteinflößenden Gesichtern auf. … Dann flogen Handgranaten durch die Tür und die Fenster: Wir schrien, weinten, flehten, die Mütter hielten ihre Kinder fest, schützten die Gesichter und suchten verzweifelt Schutz.“
  7. Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR tritt 1990 in Kraft.
  8. Die erste Sony Playstation kommt 1995 in Europa auf den Markt.
  9. Der polnische Politiker Lech Wałęsa wird 1943 geboren.
  10. Fußballspieler Per Mertesacker wird 1984 geboren.

10 Tipps, was man jetzt rund um den Mars lesen und anschauen sollte

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  1. Elon Musk hat seine Pläne vorgestellt, den Mars zu kolonisieren. Und das kann man sich am besten bei SpaceX direkt durchlesen.
  2. Um in Stimmung zu kommen, liest man am besten den „Marsianer“ – hier meine Kurzkritik. Bis darauf, dass die kosmische Strahlung nicht problematisiert wird, eine sehr realistische Darstellung. Wer keine Zeit zum lesen hat, kann sich den Film anschauen.
  3. Die Basis-Infos rund um den Mars kann man hier nachlesen.
  4. Vor drei Jahren habe ich schon drüber gebloggt, dass es sinnvoll wäre, zum Mars zu fliegen. Hier mein damaliges Plädoyer.
  5. „Auf zwei Planeten“ ist ein alter Science-Fiction Roman, der thematisiert, was passieren würde, wenn eine überlegene Mars-Zivilisation und die Menschen aufeinanderstoßen würden. Nicht nur spannend, sondern auch zum Denken anregend. Meine Kurzkritik hier. Ist übrigens kostenlos für den Kindle.
  6. Was macht eigentlich die NASA in Sachen Mars? Kann man alles auf Ihrer Sonderseite zum Thema nachlesen.
  7. Sie mögen gerne opulente Bildbände? Gibt es auch für den Mars!
  8. Ist der Mars gerade am Himmel zu sehen? Und wenn ja, wo? Das erfährt man z.B. hier (Link für den Monat September, sonst einfach auf der Seite suchen).
  9. Infos rund um den Mars speziell für Kinder gibt es bei der ESA.
  10. Und zum Schluss Spaß pur: „Mars Attacks“ ist wohl einer der lustigsten und abgedrehtesten SciFi Filme. Viel Spaß!

Bild: NASA (Hubble Teleskop).

Warum die Marspläne von Elon Musk die Erde zu einem besseren Ort machen können – und ein paar andere Gedanken dazu

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Er hat es getan: Elon Musk hat seine Pläne vorgestellt, eine Kolonie auf dem Mars zu gründen. Wie diese im Detail aussehen, können Sie momentan fast überall nachlesen, am besten bei SpaceX selbst.

Ich muss wohl keinem erzählen, dass ich diese Idee großartig finde – schon vor über drei Jahren habe ich hier ein Plädoyer dafür gehalten, bemannte Marsmissionen zum planetaren Ziel zu erklären.

Die drei großen Fragezeichen

Allerdings: Musks Pläne für eine riesige Marskolonie sind aus einer Vielzahl von Gründen schwierig, von denen ich drei besonders herausgreifen möchte:

Kosmische Strahlung – Der Mars hat nur ein schwaches Magnetfeld, so dass die Menschen auf dem Planeten deutlich höherer Strahlung ausgesetzt sind, als auf der Erde.
Keine Atmosphäre – Auf dem Mars gibt es nur eine sehr dünne Atmosphäre, die zudem zu viel Kohlendioxid enthält. Ohne Druckanzüge ist an ein Überleben nicht zu denken.

Diese beiden ersten Punkte könnten durch Kuppelkonstruktionen gelöst werden. Diese wären allerdings einem gewissen Risiko durch Meteroiten ausgesetzt, da es ja keine Atmosphäre gibt. Untirirdische Konstruktionen könnten helfen.

Langfristig führt aber an einem Terraforming, die auch die Schaffung einer Atmosphäre beinhaltet, kein Weg vorbei.

Und spätestens hier kommt das dritte Problem ins Spiel: ist der Marsboden überhaupt geeignet dafür, irdische Pflanzen wachsen zu lassen? Terraforming und die Versorgung der Kolinisten wären sonst schwierig…

Just do it – oder „Think big, start small, grow fast“…

Anstatt zu sagen: alles viel zu kompliziert, das funktioniert eh nicht sollten wir es aber ausprobieren. Und damit meine ich nicht, von Robotersonden nur ein paar Bodenproben vom Mars zur Erde zu tranportieren. Besser sollte man gleich einen Trupp an Wissenschaftlern hochzuschicken, der in einer ersten kleinen Marssiedlung Grundlagenforschung betreiben kann.

Wie verhält sich das Magnetfeld? Gibt es noch Spuren von Leben auf dem Mars? Vielleicht finden sich sogar noch Flechten o.ä. in tieferen Bodenschichten, die uns beim Terraforming helfen können. Und kann man irdische Moose, Flechten, Farne, Apfelbäume, Kartoffeln und Rasen auf dem Mars wachsen lassen.

…damit die Erde ein besserer Ort wird

Klar, das wird alles teuer und auch viele Todesopfer fordern. Und manche mögen jetzt sagen, dass wir doch erst mal unsere Probleme auf der Erde lösen sollte – das wissen wir alle, kriegen wir aber trotzdem irgendwie aus vielen Gründen nicht hin.

Ganz im Gegenteil: ich bin davon überzeugt, dass die ungeheuren Anstrengungen, die ein großes Marsprojekt fordert, uns helfen wird, auch unseren Heimatplaneten zu einem besseren Ort zu machen.

Bild: SpaceX

10 Fakten zum 28. September

  1. Tschechien begeht heute seinen Nationalfeiertag, den St. Wenzel-Tag. Wenzel ist der Nationalheilige Tschechiens und wurde heute vor rund 1090 Jahren von seinem Bruder erschlagen.
  2. Julia, Lioba und Thekla haben heute Namenstag.
  3. Die Anarchisten August Reinsdorf, Emil Küchler und andere Verschwörer versuchen 1883 bei der Eröffnung des Niederwalddenkmals Kaiser Wilhelm I. und die versammelte Deutsche Fürstenschaft mit Dynamit in die Luft zu jagen. Das Attentat scheitert nur, da die Attentäter aus Kostengründen auf wasserfeste Zündschnüre verzichtet haben und die feuchten Lunten nicht brennen.
  4. Der portugiesische Fußballverein FC-Porto wird 1893 gegründet (1893).
  5. 1928 entdeckt Alexander Flemming die antibakterielle Wirkung des Schimmelpilzes Penicillium.
  6. Das Bundesverfassungsgericht nimmt 1951 seine Arbeit auf.
  7. 1969 finden die Wahlen zum 6. Deutschen Bundestag statt. Die Parteien erzielen bei einer Wahlbeteiligung von 86,7% folgende Ergebnisse:
    CDU/CSU: 46,1%
    SPD: 42,7%
    FDP: 5,8%
    NPD: 4,3%
    Sonstige: 1,1%
    Es wird die erste sozial-liberale Koalition unter Kanzler Willy-Brandt geben.
  8. Die estnische Fähre Estonia sinkt 1994 auf dem Weg nach Stockholm vor der finnischen Küste, da die Bugklappe sich während der Fahrt öffnet; 852 Menschen sterben Um den Untergang ranken sich viele Gerüchte und Verschwörungstheorien.
  9. Dita von Teese wird 1972 geboren.
  10. Brigitte Bardot kommt 1934 auf die Welt.

Warum die Snapchats Spectacle nicht floppen wird

Ach ja, Datenbrillen, VR Headsets, AR Kopfbedeckungen… viel ließe sich darüber schreiben. Ich will aber nur kurz auf eine neuen Datenbrille eingehen: Spectacles von Snapchat. Daniel Fiene meint, die Brille würde auch floppen – wir wären einfach noch nicht weit genug für Datenbrillen.

Was Google Glass angeht, gebe ich ihm Recht. Googles Konzept war so ausgelegt, dass man die Brille immer tragen sollte. Allerdings sah man damit aus wie ein Borg. Oder ein Glasshole. Und die Typen, die diese Brillen getragen haben, waren in der Regel auch – ach lassen wir das…

Mit Spectacles von Snapchat ist es etwas anderes. Ich bin mir sicher, dass diese Brille zumindest nicht floppen wird. Und dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen sieht sie nicht so creepy aus, wie Google Glasss, eher wie eine normale Sonnenbrille. Zum anderen hat sie EIN klares Anwendungszenario: Snaps erstellen. Man tippt auf einen Knopf am linken Bügel und es wird ein 10sekunden Video aufgenommen, das man dann über sein Smartphone zu Snapchat hochladen kann.

Daher ist das auch keine Brille, mit der man anfangs den ganzen Tag durch die Gegend läuft. Sondern eine, die man bei bestimmten Gegebenheiten bewusst auf- und einsetzt. So wie man früher die Polaroid Kamera gezückt hat. Auf Partys – „Hey, mach doch mal ein paar Snaps von von uns.“, bei Sportveranstaltungen. Oder bei Gruppenfotos vor dem Eiffelturm. Danach setzt man die Brille ab. Irgendwann dann auch nicht mehr, denn alle haben sich daran gewöhnt.

Wahrscheinlich wird Spectacles einer der wichtigsten Schritte in die Post-Smartphone-Ära sein. Dazu später mehr.

Anmerken darf ich noch, dass ich Snapchat nicht mag. Nicht zuletzt deswegen, da es immer noch keine Windows 10 mobile App gibt. Aber auch das ist ein anderes Thema.